Doping – Raubbau oder Wundertüte
Nächster Vortragsabend der Universitätsmedizin Mainz und der Medizinischen Gesellschaft am 27. November 2013 um 19.15 Uhr
Doping ist als Thema in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen: Der Hochleistungssport bietet immer häufiger Lehrstücke vom phantastischen Aufstieg und schnellen Fall sportlicher Leistungseliten. Sie wären der perfekte Stoff einer klassischen Tragödie, sollten die (Anti-)Helden als Getriebene im System des modernen Hochleistungssports in der Wahrnehmung von uns Zuschauern "schuldlos schuldig" werden. Doch um diesen Aspekt erhellen zu können, brauchen wir Informationen, die uns die Skandalberichterstattung alleine nicht bietet. Der Vortrag von Prof. Dr. Perikles Simon, dem Leiter des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Mainz, gibt einen Blick hinter die Kulissen. Dabei geht es um Fragen, wie „Wie stark verzerrt Doping den Wettbewerb unter Hochleistungssportlern? Ist der Antidopingkampf effektiv und effektiv gewollt? Warum ist Doping im Hochleistungs- Sport überhaupt verboten? Gibt es ‚gesundes Doping‘?“ Zum Abschluss wird dann noch gemeinsam eine Frage beantwortet: „Wie flächendeckend greifen eigentlich wir Ottonormalbürger schon auf Mittel und Methoden zurück, die im Leistungssport verboten wären?“ Wie spannend das Thema ist, zeigt die Medizinische Gesellschaft Mainz am Mittwoch, 27. November 2013, um 19.15 Uhr, im Hörsaal der Chirurgie (Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz). Moderiert wird die Veranstaltung von Univ.- Prof. Dr. Ulrich Förstermann, dem Wissenschaftlichen Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. Im Anschluss daran ist die Möglichkeit zum persönlichen Austausch gegeben. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Weitere Veranstaltungen der Reihe Medizin Faszination Forschung:
22.01.2014 Tumoren im Mund-, Kiefer- Gesichtsbereich
19.02.2014 Humangenetik von der Diagnostik zur Therapie
Kontakt
Univ.-Prof. Dr. med. Theodor Junginger e. m.
Vorsitzender der Medizinische Gesellschaft Mainz e.V.
Telefon: 06131 17-4168, Fax: 06131 17-5516; E-Mail: junginger@uni-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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