Elektrophysiologie an der Universitätsmedizin Mainz gestärkt
Kardiologische Klinik richtet spezielle Abteilung ein
Die II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz hat eine eigene Abteilung für die Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen eingerichtet: die Elektrophysiologie. Der Leistungsbereich bietet nun alle modernen Therapieverfahren zur Behandlung sämtlicher langsamen und schnellen Herzrhythmusstörungen an. Die Leitung hat Univ.-Prof. Dr. Thomas Rostock übernommen, Experte insbesondere für die Katheterablation (Radiofrequenztherapie) von Vorhofflimmern. Der 37-Jährige war zuvor leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie mit Schwerpunkt Elektrophysiologie am Universitären Herzzentrum Hamburg.
Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung des Menschen. Schätzungsweise bis zu zehn Prozent der Bevölkerung leiden an dieser Form des unregelmäßigen Herzschlages, insbesondere ältere Patienten. Durch einen speziellen Herzkathetereingriff kann das Vorhofflimmern allerdings beseitigt werden. Die Mainzer Abteilung für Elektrophysiologie verfügt über ein mit neuster Technik ausgestattetes Katheterlabor. Darin können auch lebensbedrohliche schnelle Herzrhythmusstörungen identifiziert und geheilt werden. „In Zusammenarbeit mit den Kinderkardiologen können zudem nun auch Kinder mit Herzrhythmusstörungen durch einen Herzkathetereingriff in der Universitätsmedizin Mainz behandelt werden und müssen nicht mehr an andere Zentren überwiesen werden“, sagt Thomas Rostock. „Ich freue mich sehr auf meine Arbeit in Mainz. Insbesondere der Neuaufbau der Abteilung mit einem jungen, motivierten Team sowie die Errichtung einer Forschergruppe auf dem Gebiet der Herzrhythmusstörungen waren Anreiz, an die Universitätsmedizin Mainz zu wechseln.“
„Wir sind froh, mit Prof. Rostock einen so erfahrenen Kardiologen für die Elektrophysiologie der II. Medizinischen Klinik gewonnen zu haben“, betont Klinikdirektor Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel. „Mit der Berufung von Prof. Rostock wird die Therapie von Herzrhythmusstörungen in Mainz entscheidend gestärkt und verbessert.“
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Pressekontakt
Barbara Reinke, Stabsstelle Kommunikation und Presse, Universitätsmedizin Mainz,
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Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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