Engagement kennt keine Grenzen

Nothilfeorganisation ÄRZTE OHNE GRENZEN informiert über Projekte und Möglichkeiten der Mitarbeit

Jederzeit und überall kann es passieren: Durch eine Katastrophe werden Menschen verletzt oder schwer krank. Ohne schnelle und professionelle Hilfe kämpfen viele vergeblich um ihr Leben. Die Nothilfeteams von Ärzte ohne Grenzen sind meist in 24 bis 48 Stunden einsatzfähig. Sie versorgen die Menschen vor Ort bei Krieg, Vertreibung, Überschwemmungen und Erdbeben. Um interessierten Ärzten, Pflegepersonal, MTA’s, Hebammen, Logistikern und Administratoren sowie einer breiten, interessierten Öffentlichkeit Einblicke in die facettenreiche Arbeit zu geben, veranstaltet ÄRZTE OHNE GRENZEN am 14.03.06 um 19.00 Uhr einen Infoabend im Hörsaal der Frauenklinik des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Angesprochen sind insbesondere auch Studierende im Hinblick auf Ihre zukünftige berufliche Tätigkeit. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit Informationen über die Organisation und die Voraussetzungen der Mitarbeit zu informieren. Neben einer allgemeinen Einführung wird ein ehemaliger Projektmitarbeiter von seinen Erfahrungen berichten. Außerdem gibt es Gelegenheit Fragen zu stellen. Eine Ausstellung zum Thema informiert zudem im Foyer der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten.

Die Geschichte von ÄRZTE OHNE GRENZEN begann 1971. Einige junge französische Mediziner hatten die Vision, eine Organisation zu gründen, die der Zivilbevölkerung in Kriegsgebieten und den Opfern von Naturkatastrophen schnell und professionell ärztliche Hilfe bringt. Heute gehört es zu den Aufgaben von ÄRZTE OHNE GRENZEN, allen Opfern Hilfe zu gewähren, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer politischen und religiösen Überzeugungen. ÄRZTE OHNE GRENZEN ist neutral und unparteiisch und arbeitet frei von bürokratischen Zwängen. Um diese Unabhängigkeit zu bewahren, finanziert sich ÄRZTE OHNE GRENZEN mindestens zur Hälfte aus privaten Spenden. Das internationale Netzwerk von ÄRZTE OHNE GRENZEN setzt sich aus operationalen Sektionen und nichtoperationalen Sektionen in 19 Ländern zusammen. Für seine Arbeit wurde die Organisation im Jahr 1999 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

Wer mehr wissen möchte, ist herzlich zu einem Infoabend am 14.03.2006 um 19.00 Uhr, Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenklinik, Gebäude 102, Langenbeckstr. 1; 55131 Mainz, eingeladen.

Weitere Informationen:

Diplom Betriebswirtin Caroline Hänsch, Pressestelle
Tel. 06131 / 17-7424, Fax 06131 / 17-3496, E-Mail: presse@vorstand.klinik.uni-mainz.de

Ärzte ohne Grenzen
Büro Bonn: 0228/5595041, Büro Berlin: 030/22337700
www.aerzte-ohne-grenzen.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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