Erkrankungen der Hauptschlagader

„Außerordentliche Nachtvorlesung“ am 4. November läutet die neue Staffel der Nachtvorlesung ein

Begleitend zum 12. Treffen der Direktoren der herzchirurgischen Kliniken in Rheinland-Pfalz wird – wie im vergangenen Jahr – eine besondere „außerplanmäßige Nachtvorlesung“ für jedermann am Freitag, den 4. November im großen Hörsaal der Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz stattfinden (Gebäude 505, Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Dabei stehen die Direktoren der herzchirurgischen Kliniken in Rheinland Pfalz interessierten Bürgern Rede und Antwort. Zentrales Thema sind die Erkrankungen der Hauptschlagader, bei deren chirurgischer Behandlung im Verlauf der letzten Jahre erhebliche Erfolge erzielt werden konnten. Prof. Dr. Andreas Markewitz (Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie / Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz) wird darüber sprechen, was aktuell als die beste Behandlungsmöglichkeit eingeschätzt wird, wenn es zu lebensbedrohlichen Einrissen des unteren Abschnittes der Hauptschlagader kommt. Von dort zweigen die lebenswichtigen Herzkranzgefäße ab; darüber hinaus kann die Aortenklappe bei einem solchen Einriss der Hauptschlagader derart zerstört werden, dass sie keine Ventilfunktion mehr hat. Prof. Dr. Ivar Friedrich (Direktor der Herz- und Thoraxchirurgie / Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier) stellt die aktuellen Therapiemöglichkeiten von Erkrankungen des Aortenbogens dar. Dieser ist deshalb so wichtig, weil die Gefäße, die das Gehirn mit Blut versorgen von hier gespeist werden. Prof. Dr. Manfred Dahm (Direktor der Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie / Westpfalzklinikum Kaiserslautern)  berichtet über moderne Therapieansätze, wenn die so genannte Aortenwurzel erkrankt ist und stellt Möglichkeiten vor, die Aortenklappe zu reparieren. Schließlich berichtet Prof. Dr. Ernst Weigang, Leiter der Sektion endovaskuläre Gefäßchirurgie (Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsmedizin Mainz) über aktuelle  Therapiestrategien, die Aorta zu behandeln, ohne dass der Brustkorb oder der Bauch eröffnet werden muss. Prof. Dr. Christian Friedrich Vahl (Direktor der Klinik für Herz-, Thorax und Gefäßchirurgie / Universitätsmedizin Mainz ) führt durch die Veranstaltung und fasst die zentralen „Botschaften“ für die Zuhörer zusammen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Im Anschluss an die Vorträge wird sich nach „Nachtvorlesungsart“ für die interessierten Bürger wieder genügend Gelegenheit ergeben, bei Bratwurst, Brezel und Getränken mit den Ärzten und anderen Besuchern der Vorlesung ins Gespräch zu kommen. Die außerordentliche Nachtvorlesung läutet die neue Staffel der Nachtvorlesung ein, die dann am 10. November mit einer interkulturellen Veranstaltung beginnt. Diese lädt erstmals gezielt türkische Mitbürger zur Teilnahme ein. Die Vorträge sollen in türkischer Sprache gehalten werden, die Dias werden aber deutschsprachig sein, so dass die Veranstaltung für deutsche und türkische Gäste gleichermaßen gewinnbringend sein wird. Details zum Programm – auch der sich anschließenden Vorträge der neuen Staffel – folgen. Kontakt
Univ.-Prof. Dr. med. Christian F. Vahl
Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Telefon 06131 17-3208, Fax 06131 17-3626, E-Mail: christian.vahl@unimedizin-mainz.de
Internet: www.unimedizin-mainz.de/htg Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz, Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

Folgen Sie uns auf Social Media

Neuigkeiten über die UM finden Sie auch in unseren Social Media-Kanälen. Wir sind auf LinkedIn, Instagram, Facebook, TikTok und YouTube aktiv. 

Mehr erfahren

Abonnieren Sie unsere RSS-Feeds

Aktuelle Meldungen:
www.unimedizin-mainz.de/rss

Aktuelle Stellenanangebote:
www.unimedizin-mainz.de/rss_jobs/rss.xml

Kontakt