Erste internationale und karibische Konferenz für Umweltmedizin und Arbeitsmedizin findet in Kolumbien statt
Wissenschaftlicher Kongress ist Ergebnis einer Kooperation des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz mit der Universidad del Norte in Barranquilla (Kolumbien)
Heute beginnt in Barranquilla (Kolumbien) die erste internationale und karibische Konferenz für Umweltmedizin und Arbeitsmedizin. Die zweitägige Konferenz ist ein Ergebnis der Kooperation zwischen dem Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz und der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universidad del Norte in Barranquilla. Sie soll Wissenschaftlern, Dozenten, Beratern, sonstigen Fachkräften aber auch Studierenden eine gemeinsame Plattform für den Austausch von Erfahrungen in den Fächern Umweltmedizin und Arbeitsmedizin bieten. Honorarpräsident des Kongresses ist Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. Stephan Letzel, Leiter des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin. Zahlreiche Wissenschaftler des Mainzer Instituts werden sich mit Beiträgen an der Konferenz beteiligen.
Die Kooperation zwischen dem Institut für Arbeits-, Sozial und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz und der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universidad del Norte in Barranquilla besteht seit 2007. Langfristiges Ziel der Partnerschaft ist eine Stärkung des Gesundheitswesens in der Region Barranquilla bzw. der kolumbianischen Karibik. Schwerpunkte bilden hierbei die Themenkomplexe „Öffentliche Gesundheitspflege/Public Health“ sowie „Arbeit und Gesundheit“. In beiden Bereichen sollen durch akademischen Austausch in Lehre und Forschung nachhaltige Verbesserungen für die in der Region lebenden Menschen erreicht werden. „Die erste internationale und karibische Konferenz für Umweltmedizin und Arbeitsmedizin bietet für diesen Austausch eine ideale Plattform“, erläutert Prof. Letzel. „Deshalb sind wir sehr froh, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit den kolumbianischen Kollegen eine solche Konferenz auf die Beine zu stellen.“
Schwerpunkte des wissenschaftlichen Programms des Kongresses sind arbeits- und umweltmedizinische Fragestellungen in der Landwirtschaft. Darüber hinaus wurde im Rahmen der Kooperation damit begonnen an der Universidad del Norte drei international anerkannte Studiengänge auf Masterniveau aufzubauen. Ziel ist es, mit Hilfe dieser Studiengänge die Ausbildungssituation in den Bereichen öffentliche Gesundheitspflege/öffentliches Gesundheitsmanagement (Studiengang Master of Public Health), betriebliche Gesundheitspflege/betriebliches Gesundheitsmanagement (Studiengang Master of Occupational Health) sowie Arbeitsmedizin (Studiengang Master of Occupational Medicine) zu verbessern.
Pressemitteilung (PDF 43,6 KB)
Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse, Universitätsmedizin Mainz, Telefon: 06131 17-7424, Fax: 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 50 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtung der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de.
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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