Fachbereichsrat der Universitätsmedizin Mainz wählt Prof. Ulrich Förstermann zum neuen Wissenschaftlichen Vorstand

 

Prof. Dr. Ulrich Förstermann soll neuer Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Mainz werden. Wie die Aufsichtsratsvorsitzende Doris Ahnen mitteilte, folge der Vizepräsident für Forschung an der Johannes Gutenberg-Universität damit auf den Direktor des Instituts für Rechtsmedizin, Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, dessen sechste Amtszeit als Wissenschaftlicher Vorstand am 31. März 2013 endet. Damit stimmten die Mitglieder des Fachbereichsrates der Universitätsmedizin Mainz dem einstimmigen Vorschlag des Aufsichtsrates zu. „Die richtigen Rahmenbedingungen für gute Forschung, Lehre und Wissenschaftsadministration zu forcieren und so gleichsam das Profil der Universitätsmedizin zu schärfen, bleibt ein anspruchsvolles Unterfangen. Ich freue mich daher, dass wir mit Prof. Förstermann für diese Aufgabe eine versierte und in Wissenschaftskreisen bestens vernetzte Führungspersönlichkeit gewinnen konnten und wünsche ihm für seine neue Aufgabe eine glückliche Hand“, so die Aufsichtsratsvorsitzende Doris Ahnen. Förstermann habe als Vizepräsident und renommierter Wissenschaftler bereits vollen Einsatz für eine exzellente Forschung unter Beweis gestellt, sich zugleich aber auch nachhaltig für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Johannes Gutenberg-Universität engagiert, sagte die Ministerin weiter. Der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, gratulierte dem zukünftigen Wissenschaftlichen Vorstand zu seiner Wahl: „Als Vizepräsident für Forschung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, als Einrichtungsleiter der Universitätsmedizin und als erfolgreicher Forscher hat Professor Förstermann seine hohe Kompetenz im Wissenschaftsmanagement – und damit für sein neues Amt als Wissenschaftlicher Vorstand – vielfach unter Beweis gestellt. Die Universitätsmedizin wird von seiner Erfahrung und Expertise in hohem Maße profitieren. Mit dieser Wahl sind gute Voraussetzungen geschaffen, um die Universitätsmedizin Mainz insbesondere in Forschung und Lehre weiter voranzubringen.“ Nach einer Professur an der Medizinischen Hochschule Hannover und mehrjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit in den USA übernahm Ulrich Förstermann 1993 die Professur für Pharmakologie an der Johannes Gutenberg-Universität und die Leitung des Instituts für Pharmakologie der Universitätsmedizin. Er zählt laut Institute for Scientific Information (ISI) zu den weltweit meist zitierten Wissenschaftlern seines Fachgebietes, arbeitete u.a. als Gutachter für in- und ausländische Forschungsförderinstitutionen und war Sprecher eines DFG-Sonderforschungsbereichs sowie Sprecher und Koordinator des Naturwissenschaftlich-Medizinischen Forschungszentrums (NMFZ) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Doris Ahnen dankte auch Reinhard Urban für seinen langjährigen Einsatz als Wissenschaftlicher Vorstand: „Die Mainzer Universitätsmedizin steht bekanntermaßen vor großen Herausforderungen und hat gleichzeitig große Erfolge vorzuweisen. So konnte sie in der jüngsten Vergangenheit Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft in den Bereichen der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung und der Erforschung der Multiplen Sklerose einwerben. Erfreulich ist auch das erfolgreiche Abschneiden des von Mainz aus koordinierten CI3-Clusters beim Spitzenclusterwettbewerb des Bundesforschungsministeriums. Gerade auch an diesem jüngsten Erfolg hat Prof. Urban großen Anteil. Für seine langjährige Arbeit und sein großes Engagement möchte ich ihm herzlich danken.“

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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