Französische Delegation besucht HNO-Klinik
Grundlage für enge Zusammenarbeit bei 1. Deutsch-Französischen Tagung vor 30 Jahren gelegt
Um einmal das breite Aufgabenspektrum einer Hals- Nasen-Ohrenklinik an einer deutsche Universitätsklinik näher kennen zu lernen, hat heute eine Delegation von 21 französischen Ärzten dieses Fachgebiets die entsprechende Klinik und Poliklinik am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz besucht. Neben kurzen Vorträgen und bei Rundgängen durch die Einrichtung gab es für die Teilnehmer die Möglichkeit, Eindrücke in den Bereichen Krankenversorgung, Forschung und Lehre zu sammeln, die hier am Mainzer Universitätsklinikum besonders eng miteinander verbunden sind. Dabei haben die Mediziner Ideen gesammelt, wie etwa die enge Verzahnung von klinischer und Grundlagenforschung, wobei die Grundlagenforschung in unmittelbarer räumlicher Nähe zum Operationsbereich angesiedelt ist und eine unmittelbare Untersuchung entnommenen Gewebes ermöglicht , was bislang in Frankreich noch völlig anders gehandhabt wird. Außerdem die Schwerpunktbildung Phoniatrie – Pädaudiologie, die in dieser Art in Frankreich nicht exzistiert. Bevor es weiterging zur 30. Jahrestagung der Deutsch-Französischen-HNO-Gesellschaft standen für die Besucher über die medizinischen Aspekte hinaus noch eine Stadtführung und eine Schiffstour durch das Mittelrheintal auf dem Programm. Organisiert wurde der Besuch von Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Wolf J. Mann, dem Direktor der Hals-Nasen-Ohren-Klinik und Poliklinik des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und gleichzeitig einer der Mitgründer der Gesellschaft, die erstmals in Rennes und in Freiburg tagte. „Der Besuch der Delegation hier in Mainz erfreut uns sehr, denn es ist ein Zeichen der Anerkennung unserer Arbeit, aber auch ein Zeichen, dass sowohl die Deutsche Hals-Nasen-Ohrenheilkunde von den Franzosen als auch die Franzosen von den deutschen Kollegen lernen können. Dabei hat vor allem die französische chirurgische Schule eine lange Tradition und unter historischen Aspekten ist Mayence für unsere französischen Kollegen immer noch eine vertraute Stadt mit starken französischen Wurzeln“, so Prof. Wolf Mann abschließend.
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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