Fünf Jahre Netzwerk Abschiedskultur bei frühem Tod eines Kindes
In Würde Abschied nehmen – Beratungs- und Betreuungsangebot der Universitätsmedizin Mainz bei fehl- und totgeborenen Kindern informiert
Wenn ein Kind sehr früh verstirbt, womöglich vor der Geburt, ist das für die Familien eine sehr schmerzliche Erfahrung. Diese ist häufig mit Gefühlen wie Verzweiflung, Wut, Trauer, Hoffnungslosigkeit oder auch einer großen Unsicherheit verbunden. Um die betreffenden Mütter und Väter achtsam zu begleiten, ihnen hilfreiche Unterstützung leisten zu können und zugleich eine Abschiedskultur im Klinikalltag gezielt zu entwickeln, gibt es seit 2010 das heutige Netzwerk „Abschiedskultur früher Tod“. Es ist ein Zusammenschluss verschiedener Disziplinen in der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten der Universitätsmedizin Mainz. Aus Anlass seines fünfjährigen Bestehens informiert das Netzwerk am Mittwoch, 24. Juni 2015, ab 17.00 Uhr, im Gebäude 102, EG, großer Hörsaal (Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten, Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr.1, 55131 Mainz) über seine Arbeit. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Im Rahmen der Jubiläumsfeier verdeutlicht zunächst die Abteilungsleiterin der Pflege in der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten der Universitätsmedizin Mainz, Petra Höhr, wie bedeutsam die Leistungen und Hilfsangebote des "Netzwerk Abschiedskultur bei frühem Tod eines Kindes" für die Arbeit im Rahmen der Geburtshilfe und Pränataldiagnostik sind. Das Netzwerk stellt den betroffenen Familien wertvolle Informationen sowie Hilfsangebote zur Verfügung. Darüber hinaus dient es der gegenseitigen Entlastung unter den Beschäftigten der Universitätsmedizin Mainz im professionellen Umgang mit dem frühen Tod. Damit die Teams den Familienangehörigen eine bessere Stütze sein können und sie Krisensituationen gemeinsam adäquat begegnen können, ist eine gegenseitige Unterstützung der beteiligten Berufsgruppen untereinander wichtig. Nicht zuletzt diese gemeinsame Arbeitsweise fördert eine intensive und rasche Vernetzung im Klinikalltag. Dass eine Vernetzung der Disziplinen ein Qualitätsmerkmal ist, zeigt Petra Höhr in ihrem Vortrag auf.
Anschließend hält die deutsche Theologin und Ethikerin Prof. Dr. Hille Haker, derzeit Professorin für theologische Ethik an der Loyola University Chicago (Richard McCormick Chair of Catholic Moral Theology), einen Festvortrag mit dem Titel „Kinder ohne Geschichte“. Einen Einblick in die Arbeit des Netzwerks gewährt zudem die Klinikseelsorgerin Heike Knögel mit einem Rück- und Ausblick. Bevor sich Redner und Gäste zum Abschluss zu Gesprächen im Foyer zusammenfinden, würdigt der Pflegevorstand der Universitätsmedizin Mainz, Marion Hahn, die fünfjährige Arbeit des "Netzwerk Abschiedskultur bei frühem Tod eines Kindes".
Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich willkommen.
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Pressekontakt
Barbara Reinke,
Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7428, Fax 06131 17-3496,
E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
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