Für eine klare Sicht – Laserchirurgie in der Augenheilkunde macht vieles möglich
Augenklinik lädt am 14. Juni und 28. Juni zu Info-Abenden ein
Irgendwann im Leben wird jeder mit der Notwendigkeit konfrontiert eine Brille tragen zu müssen. Doch inzwischen ist die Brille nicht mehr das alleinige Mittel der Wahl. Mittlerweile stehen attraktive Alternativen wie Kontaktlinsen oder Laseroperationen zum Ausgleich von Fehlsichtigkeiten zur Verfügung. Welche Möglichkeiten der Korrektur es mit Hilfe der Laserchirurgie gibt, erläutern Experten aus der Mainzer Universitätsaugenklinik an zwei Info- Abenden. Die Veranstaltungen finden statt am 14. und 28. Juni 2006, jeweils um 18.30 Uhr, im Seminarraum der Augenklinik, Gebäude 102, 2. Obergeschoss. Zu dieser öffentlichen Veranstaltung sind alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die meisten Menschen verfügen über ein normales Sehvermögen. Ist dies, wie bei Kurz- und Weitsichtigkeit oder bei einer Hornhautverkrümmung nicht der Fall, waren bis vor 20 Jahren Brille und Kontaktlinsen die einzige Lösung für dieses Problem. Doch inzwischen kommen auch operative Eingriffe in Betracht, durch welche die Brechkraft des optischen Systems des Auges beeinflusst werden kann. Hierbei kann entweder die Wölbung der Hornhaut oder die Brechkraft der Linse verändert werden, so dass Gegenstände wieder ohne zusätzliche Sehhilfen scharf auf der Netzhaut abgebildet werden. Derartige Eingriffe werden auch unter dem Namen „Refraktive Chirurgie“ zusammengefasst. Derzeit interessieren sich weltweit knapp 10 Millionen Kurzsichtige für eine solche Operation.
In der Augenklinik des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat sich die Durchführung dieser Operationen bereits seit 1999 etabliert. „Wir möchten mit unserem Info-Abend die Möglichkeiten der Korrektur von Fehlsichtigkeiten aufzeigen und erläutern, wer für einen solchen Eingriff in Frage kommt“, so Dr. Mana Tehrani, Mitglied des Teams „Refraktive Chirurgie“ der Universitätsaugenklinik. Des Weiteren erläutert der Leiter des Teams, Prof. Dr. Dr. Rolf Preußner: „Da eine Operation eine Korrektur direkt am Auge bedeutet, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, muss diese wohl überlegt sein. Eine wissenschaftlich fundierte Informationsveranstaltung ist daher wichtig.“
Alle Interessierten und Betroffenen sind daher eingeladen, einen Info-Abend zum Thema „Refraktive Chirurgie“ zu besuchen. Die Veranstaltung findet zweimal statt
am Mittwoch, 14. und 28. Juni 2006, jeweils um 18.30 Uhr
in der Augenklinik und Poliklinik,
Gebäude 102, Seminarraum im 2. Obergeschoss
Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz.
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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