Gelenkverschleiß und Profisport – Fußballweltmeister Wolfgang Kleff gibt Einblick
Informationsveranstaltung des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU) der Universitätsmedizin Mainz über Knie- und Hüftgelenkersatz
Welchen Einfluss auf den Genesungsprozess hat das erstmals an einer deutschen Universitätsklinik angewandte Rapid Recovery-Programm, das speziell für Patienten entwickelt wurde, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk erhalten haben? Für welche Patienten kommt der Einsatz maßgeschneiderter, patientenindividueller Knieimplantate in Frage? Was gilt es über minimalinvasiv eingesetzte Hüftprothesen zu wissen? Antworten auf diese und ähnliche Fragen geben die Experten des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU) der Universitätsmedizin Mainz bei der Informationsveranstaltung „Orthopädie hautnah“. Darüber hinaus wird die Torwartlegende und Weltmeister von 1974, Wolfgang Kleff, den Besuchern einen Einblick geben, wie sich Leistungssport auf die Gelenke auswirkt. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 23. September von 17.00 bis 19.00 Uhr im Hörsaal Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz, (Gebäude 505H, Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz) statt. Der Eintritt ist frei. Bei der Veranstaltung gewonnene Spendenerlöse kommen der Stiftung Kinderglück von Lotto-Rheinland-Pfalz zur Unterstützung von Flüchtlingskindern zugute.
Rund zwei Drittel der über 65-Jährigen in Deutschland leidet an Arthrose. Der schmerzhafte Verschleiß des Knorpels kommt in der Regel im Knie- oder Hüftgelenk vor. Eine erfolgreiche Therapie bei Arthrose gibt es bislang nicht. Meistens entwickelt sich die Verschleißerkrankung schleichend. Wenn bei Arthrose-Patienten konservative und gelenkerhaltende Behandlungen wie beispielsweise Physiotherapie, Muskelaufbautraining, physikalische Therapie oder schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente nicht mehr wirken, kann ein künstliches Kniegelenk zu neuer Lebensqualität verhelfen. Vordergründige Therapieziele sind dabei stets Schmerzfreiheit und Funktionalität.
Im Rahmen der erfolgreichen Patientenveranstaltungsreihe „Orthopädie hautnah“ stellt der Chefarzt der Orthopädie und Rheumaorthopädie und stellvertretende Direktor des ZOU, Univ.-Prof. Philipp Drees, einerseits innovative Verfahren zum Einsatz patientenindividueller Knieimplantate vor. Hierbei kommen auch Patienten zu Wort, denen beidseitig simultan neue individuelle Kniegelenke, sogenannte Endoprothesen, implantiert wurden. Andererseits geben Dr. Thomas Klonschinski und PD Dr. Björn Habermann Einblicke in den minimalinvasiven und patientenidividuellen Einsatz von Hüftprothesen und erläutern, welchen großen Nutzen das sogenannte Rapid Recovery-Programm für Patienten hat, denen ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk eingesetzt wurde. Die Universitätsmedizin Mainz ist die erste Universitätsklinik in Deutschland, die das Behandlungskonzept Rapid Recovery zur schnelleren Genesung nach künstlichem Gelenkersatz einsetzt. Des Weiteren beleuchtet Dr. Edgar Roth Therapieansätze zur Behandlung von Osteoporose.
Mit dieser Informationsveranstaltung führt das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie seine erfolgreiche und etablierte Patientenveranstaltung Orthopädie hautnah fort.
Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und Terminankündigung im Veranstaltungskalender!
Pressekontakt
Oliver Kreft, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon: 06131 17-7424, Fax: 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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