Gene des Fadenwurms eröffnen neue Wege für die Alzheimer-Therapie

Mainzer Wissenschaftler erhält Förderpreis der Alzheimer Forschung Initiative

Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) unterstützt den Mainzer Wissenschaftler Dr. Andreas Kern. Die Stabilität von giftigen Eiweißablagerungen bei Alzheimer steht im Mittelpunkt seiner innovativen Arbeit. Die Untersuchungen werden von der AFI für die kommenden zwei Jahre mit 40.000 Euro an Spendengeldern gefördert. Aus 55 eingereichten Forschungsvorhaben wählte der Wissenschaftliche Beirat der AFI die sieben besten Projekte zur Förderung aus, eines davon an der Universitätsmedizin Mainz. Die Forschergruppe um Andreas Kern am Institut für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz hat das Ziel, das Absterben von Nervenzellen bei der Alzheimer-Krankheit zu verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, möchten die Wissenschaftler die Lebensdauer von giftigen Vorstufen von Alzheimer-Plaques  im Gehirn kontrollieren.  Im Zuge der Untersuchungen sollen im Fadenwurm C. elegans nahezu sämtliche Gene einzeln ausgeschaltet werden. Anschließend sollen die wichtigsten Gene auf ihren Einfluss auf den Prozess der Eiweiß-Verklumpungen geprüft werden. Durch Grundlagenforschung am Fadenwurm sollen langfristig neue therapeutische Optionen aufgezeigt werden. Ziel der AFI ist es, durch die finanzielle Förderung von Alzheimer-Forschungsprojekten das Verständnis für die Krankheit zu erweitern, um damit neue Vorbeuge,- Diagnose- und Therapieansätze für die Praxis der Zukunft zu ermöglichen. Über die Alzheimer Forschung Initiative 
Die Alzheimer Forschung Initiative (AFI) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Seit 1995 fördert die AFI mit Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher und stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit bereit. Interessierte und Betroffene können sich auf www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit informieren und Ratgeber bestellen. Ebenso finden sich auf der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen Möglichkeiten zu Spenden. Ab 2011 werden sieben Wissenschaftler/innen gefördert. Die aktuellen Arbeiten beschäftigen sich mit innovativen Ansätzen in der Alzheimer-Vorbeugung, natürlichen Schutzfaktoren gegen Alzheimer, der Alzheimer-Ursachenforschung und mit genetischen Faktoren bei der erblichen Form der Erkrankung. Detaillierte Beschreibungen aller  geförderten Projekte finden Sie auf http://www.alzheimer-forschung.de/presse/index.htm Pressekontakt
Christine Kerzel
Alzheimer Forschung Initiative e.V.
Kreuzstr. 34
40210 Düsseldorf
Tel.: 0211-862066-23
Fax: 0211-862066-11
presse@alzheimer-forschung.de 
www.alzheimer-forschung.de/presse

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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