Gesundheit, Kultur und der menschliche Körper: Internationale Tagung in Mainz
Anmeldefrist endet am 1. September 2010
Vom 17. bis 19. September 2010 findet unter dem Titel „Health, Culture and the Human Body“ ein internationales und interdisziplinäres Symposium in Mainz statt. Unter Leitung von Dr. Dr. Ilhan Ilkilic vom Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. Hajo Zeeb vom Bremer Institut für Präventionsforschung diskutieren in- und ausländische Wissenschaftler medizin-geschichtliche, epidemiologische und ethische Fragestellungen – aus zentraleuropäischem und türkischem Blickwinkel. Schirmherrin des von der VolkswagenStiftung geförderten Symposiums ist die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer. Zielsetzung des Symposiums ist es, die konkreten Problembereiche durch Beiträge von herausragenden Experten zu konkretisieren und unter interdisziplinärer Perspektive zwischen Medizingeschichte, Epidemiologie und Ethik zu diskutieren. Dabei werden zwei Länder, nämlich Deutschland und die Türkei, im Mittelpunkt stehen. Aufgrund von umfangreichen Migrationsprozessen sind diese beiden Nationen seit über 50 Jahren eng miteinander verbunden. In ihrer gemeinsamen Geschichte finden sich zahlreiche Anknüpfungspunkte, nicht nur in der Politik, sondern gerade auch in der Wissenschaftsgeschichte. Thematisch deckt die Tagung einerseits eine Reihe von Fragestellungen ab, die auf modernen Technologien am Lebensende beruhen, beispielsweise solche aus dem Bereich der Intensivmedizin. Andererseits stehen bei den Vorträgen und Diskussionen Themen im Fokus, die der Menschheitsgeschichte seit langem bekannt sind, wie z.B. auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten. Problemlagen aus diesen unterschiedlich gearteten Themenfeldern werden in wertpluralen Gesellschaften und in der globalen Welt unterschiedlich diskutiert und bewertet. Aus historischer Perspektive lassen sich diese Unterschiede auch an der Geschichte der verschiedenen Kultur- und Geistestraditionen festmachen, etwa am Beispiel des Umgangs mit der Pest in Europa und im Orient. Dr. Dr. Ilhan Ilkilic vom Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. Hajo Zeeb vom Bremer Institut für Präventionsforschung konnten für diese gemeinsam veranstaltete Tagung eine Vielzahl namhafter Wissenschaftler aus den verschiedenen Disziplinen gewinnen. Zudem wird besonders dem wissenschaftlichen Nachwuchs Möglichkeiten zur Präsentation und Diskussion geboten. Interessierte können sich über die Konferenzwebseite (www.healthandculture2010.de) mit dem Organisationskomitee in Verbindung setzen. Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 1. September 2010 möglich. Die Tagungssprache ist Englisch. Die Veranstaltung findet in der Mainzer Akademie der Wissenschaften statt.
- Pressemitteilung (PDF 44,8 KB)
Dr. med. (TR) Dr. phil. Ilhan Ilkilic M.A.
Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universitätsmedizin Mainz
Telefon 06131 17-9540, Telefax 06131 17-9479
E-Mail: ilkilic@uni-mainz.de
Internet: www.healthandculture2010.de Pressekontakt
Tanja Rolletter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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