Jubiläumssymposium an der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz
Feierstunde anlässlich Gründung der Deutschlandweit ersten eigenständigen universitären Anästhesiologie vor 50 Jahren
Die Klinik für Anästhesiologie an der Universitätsmedizin Mainz feiert heute ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumssymposium. Mit ihrer Gründung im Jahr 1962 war das damalige Institut für Anästhesiologie die erste eigenständige universitäre Einrichtung in der Bundesrepublik Deutschland. Im Zuge fortwährender Professionalisierung und der Übernahme zahlreicher klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit
sfelder entstand mit der heutigen Klinik für Anästhesiologie eine umfassende perioperative Behandlungsschule mit den Säulen Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin.
Gegenwärtig vertritt die Klinik jährlich ca. 52000 Patientenkontakte in diesen Behandlungsfeldern. Ein inhaltliches Wachstum einer Klinik ist stets auch Ausdruck von herausragender Lehre, Fort- und Weiterbildung ebenso wie klinischer und der Grundlagenforschung. Diesen Ruf verdient sich die Klinik für Anästhesiologie seit jeher und selbst in Phasen hoher ökonomischer Belastungen für Klinika hat die Mainzer Anästhesiologie einerseits kontinuierlich Fachärzte und Fachärztinnen sowie HochschullehrerInnen hervorgebracht sowie andererseits renommierte wissenschaftliche Förderungen und Preise gewinnen können.
„Die Anästhesiologie gilt in der heutigen Zeit als wichtiges Schnittstellenfach, ohne das die moderne Chirurgie beziehungsweise operative Medizin in Qualität und Effizienz so nicht möglich wäre“, unterstreicht der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin, Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban. „Heilungs- und Therapieerfolge im Zuge eines operativen Eingriffs bedürfen immer auch einer optimalen Narkose und Schmerzstillung“, ergänzt der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer. Nach Überzeugung von Prof. Pfeiffer ist die kontinuierliche Professionalisierung der Klinik für Anästhesiologie eine zentrale Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung.
Fortwährend hat die von Univ.-Prof. Dr. Rudolf Frey (Klinikdirektor von 1960 bis 1981) gegründete Klinik für Anästhesiologie ihr Aufgabenspektrum erweitert: So wurde unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Dick (Klinikdirektor von 1983 bis 2004) eine interdisziplinäre Intensivstation verankert, die damals ihrer Zeit voraus war. Noch unter Prof. Frey etablierte sich die Therapie chronisch Schmerzkranker. Damit wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich das Team um den amtierenden Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Univ.-Prof. Dr. Christian Werner, seit dem Jahr 2004 zusätzlich in der Palliativmedizin engagiert. Die aktuellste Neuerung ist, dass an der Universitätsmedizin Mainz beschäftigte Anästhesisten Intensivtransporte jedweder Ausgangslage begleiten.
Geprägt ist die Klinik für Anästhesiologie vor allem auch durch Kontinuität: In 50 Jahren gab es lediglich drei Wechsel auf dem Lehrstuhl für Anästhesiologie. Prof. Frey war erster Lehrstuhlinhaber, auf ihn folgte Prof. Dick und aktueller Lehrstuhlinhaber ist Prof. Werner (Klinikdirektor seit 2004). Das Renomee der Klinik spiegelt sich schließlich auch in der erfolgreichen Besetzung von Lehrstühlen und Chefarztpositionen wider.
„So sehr die vergangenen, sehr erfolgreichen 50 Jahre Stolz auslösen dürfen, so sehr müssen wir uns das erworbene Vertrauen der Patienten, Studierenden, benachbarten Kliniken, der Klinikumsleitung, Behörden und der Ministerien jeden Morgen neu verdienen", sagt Prof. Werner. Nur mit einer wie in Mainz realisierten Mischung aus bester Krankenversorgung, Forschung und Lehre wird die Anästhesiologie nach Auffassung von Prof. Werner auch in Zukunft als ein den Patienten verpflichtetes Fachgebiet unverwechselbar bereitstehen können.
Kontakt und Information
Oliver Kreft, Telefon 06131 17-9716, Fax 06131 17- 17-9967, E-Mail: kreft@um-mainz.de
Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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