„Kunst des Heilens – Homöopathie“

Vortragsreihe der Medizinischen Gesellschaft Mainz, des Lehrbereichs Allgemeinmedi-zin der Universitätsmedizin Mainz und der Akademie für Ärztliche Fortbildung Rhein-land-Pfalz geht am Mittwoch, 02. Oktober 2013, um 19.15 Uhr weiter

Die Vortragsreihe „Kunst des Heilens“ wird am Mittwoch, 02. Oktober 2013, ab 19.15 Uhr fortgesetzt. Der vierte Abend der Vortragsserie beschäftigt sich mit der Homöopathie. Referenten des Abends sind Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann, Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Mainz und Dr. Henning Albrecht, Geschäftsführer der Carl und Veronika Carstens Stiftung, Essen. Veranstalter der Vortragreihe sind die Medizinische Gesellschaft Mainz, der Lehrbereich Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Mainz und die Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland-Pfalz. Veranstaltungsort ist der Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Der Eintritt ist frei. Die Homöopathie geht auf den deutschen Arzt Samuel Hahnemann (1755 – 1813) zurück, der eine im Gegensatz zur Medizin des 18. Jahrhunderts individuellere und sanftere Behandlung anstrebte. Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeits- oder Verdünnungsprinzip und ist nicht als Naturheilkunde oder Heilkräutermedizin zu verstehen. Nach dem deutschen Arzneimittelgesetz dürfen homöopathische Mittel verordnet werden, ohne dass der Wirksamkeitsnachweis erbracht wurde. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland fast 390 Millionen Euro für homöopathische Mittel ausgegeben. Die Homöopathie ist allerdings nicht unumstritten. Vielmehr existiert eine tiefe Kluft zwischen Anhängern und Gegnern der Homöopathie. Diese ergibt sich aus der unterschiedlichen Bewertung der verwendeten Mittel und der Ergebnisse. Der vierte Abend der Vortragsreihe „Kunst des Heilens“ gibt dieser Diskussion weiter Raum: Prof. Förstermann wird die Entwicklung und die Prinzipien der Homöopathie darstellen und ihre naturwissenschaftliche Basis hinterfragen. Dr. Albrecht wird die Behandlungsergebnisse anhand neuerer Studien aufzeigen. In einem Streitgespräch zwischen den Experten und mit dem Publikum wird dann zu klären sein, ob die Wirkung der Homöopathie weniger auf dem verwendeten Mittel, als vielmehr dem Umfeld des Patienten, seinem Glauben an die Wirkung und der Überzeugungskraft des Arztes beruht und letztlich ein sog. Placebo–Effekt ist. Univ.-Prof. Dr. Eckart Stofft, früher am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universitätsmedizin Mainz, wird den Abend moderieren. Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich zu den Vorträgen eingeladen! Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und -ankündigung im Veranstaltungskalender! Weitere Termine Mi, 9. Oktober 2013:  
Klassische Naturheilverfahren Mi, 16. Oktober 2013:           
Placebo und die Kunst des Zuhörens Mi, 30. Oktober 2013:
Kunst des Heilens zwischen Fortschritt und Ökonomie Kontakt
Univ.-Prof. Dr. med. Theodor Junginger,
Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft Mainz e.V.
Telefon: 06131 17-4168, Fax: 06131 17-5516,
E-Mail: junginger@uni-mainz.de Die Medizinische Gesellschaft Mainz e.V.
Die Medizinische Gesellschaft Mainz e.V. ist ein Verein zur Förderung und Verbreitung medizinwissenschaftlicher Erkenntnisse. Nicht nur Ärzte, sondern auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen über aktuelle medizinische Themen durch Vorträge informiert werden. Mehr Infos zu den Veranstaltungen und das Programm der Gesellschaft finden Sie im Internet unter: www.mg-mainz.de/aktuelles.html

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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