„Nachtvorlesung für jedermann“ stellt minimal-invasive Verfahren vor

Neue Staffel am 20. November gestartet

Was bedeutet „minimal-invasiv“? Mit diesem Leitthema beschäftigt sich die neue Staffel der Veranstaltungsreihe „Nachtvorlesung für jedermann“ an der Universitätsmedizin Mainz. Sie ist am Donnerstag, den 20. November, gestartet und endet – wie es seit langem Tradition ist – mit einer vorweihnachtlichen, humoristischen Überraschung am 18. Dezember. Auch bei der neuen Staffel haben die inzwischen zahlreichen „Stamm-Studierenden“ und alle neuen Besucher der Nachtvorlesung die Gelegenheit, im Anschluss an die Vorträge mit den Ärzten ins Gespräch zu kommen. Die fünf Themenabende der aktuellen Nachtvorlesungsstaffel finden jeweils donnerstags ab 20 Uhr im großen Hörsaal der Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz statt (Gebäude 505H, Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Der Weg ist ausgeschildert. Eintritt und Bewirtung sind frei. Minimal-invasiv bedeutet zunächst, dass Eingriffe mit kleinsten Schnitten durchgeführt werden. Entsprechende Operationen sind für den Patienten im Allgemeinen schonender und weniger belastend als konventionelle Eingriffe. Insbesondere in den chirurgischen Disziplinen haben minimal-invasive Techniken breiten Eingang in die Patientenversorgung gefunden. Konzeptionell wesentlich ist, dass jede minimal-invasive Operation alle chirurgischen Standards, die sich im Bereich konventioneller Operationen bewährt haben, beibehalten muss. Minimal-invasiv bedeutet aber nicht nur „kleiner Schnitt“, sondern vor allem auch kleines Trauma. So haben intensive Forschungsleistungen in den zurückliegenden zehn Jahren einen erheblichen Beitrag geleistet, um das möglicherweise mit der Therapie verbundene Trauma bei Patienten wesentlich abzumildern. Stimulierend für diese Forschungsaktivitäten ist die Erkenntnis, dass gerade die spezialisierten Eingriffe der universitären Hochleistungsmedizin Traumata wie ein vorübergehendes posttraumatisches Belastungs-Syndrom (PTBS) verursachen können. Manches spricht dafür, dass diese Reaktion nicht nur von der Invasivität des Eingriffes, sondern auch von Vorstellungen und Bildern, die sich Patienten von ihren Eingriffen machen, geprägt und unterhalten werden. Die vorliegende Nachtvorlesungsreihe will einen Beitrag leisten, über dieses Trauma zu sprechen und den Zuhörern vermitteln, was der Begriff „minimal-invasiv“ in diesem Zusammenhang bedeutet. Generell wird die Nachtvorlesungsreihe zeigen, dass der Terminus „minimal-invasiv“ in allen Disziplinen etwas anderes bedeutet. So sind minimal-invasive Eingriffe am Auge nicht mit solchen zur Tumorbekämpfung vergleichbar. Damit sich die Nachvorlesungsbesucher ein eigenes Bild machen können, werden repräsentative Disziplinen der Universitätsmedizin darüber informieren, was „minimal-invasiv“ auf ihr Fach bezogen heißt. Aber auch die Grenzen der minimal-invasiven Methoden werden aufgezeigt. Nachdem die Universitätsmedizin sich zum Thema „minimal invasiv“ geäußert hat, darf der Humor „maximal invasiv“ sein. Und die Nachtvorlesungsbesucher wissen bereits, wer in der letzten Nachtvorlesung des Jahres seit vielen, vielen Jahren für maximal invasiven Humor steht. Termine und Themen 20.11.2014: Prof. Lang (Allgemeinchirurgie), Prof. Kneist (Allgemeinchirurgie), Prof . Vahl (Herzchirurgie), Prof. Giese (Neurochirurgie), PD Dr. Dünschede (Gefäßchirurgie) 27.11.2014: Prof. Pfeiffer (Augenheilkunde), Prof. Lutz (Nephrologie), Prof. Schreckenberger (Nuklearmedizin), Dr. Gohrbandt (Thoraxchirurgie), PD Dr. Kreft (Pathologie) 04.12.2014: Prof. Krämer (Apotheke), Prof. Matthias (HNO), Prof. Müller-Forell (Neuroradiologie), Prof. Hoffmann (Gynäkologie), Prof. Münsterer (Kinderchirurgie), PD Dr. Heinrich (Allgemeinchirurgie) 11.12.2014: Prof. Schmidberger (Strahlentherapie), Prof. Thüroff (Urologie), Prof. Münzel (Kardiologie), Prof. Drees (Orthopädie und Unfallchirurgie), Prof. Rommens (Orthopädie und Unfallchirurgie), Prof. Galle ( Gastroenterologie) 18.12.2014 Maximal invasiv: Humor mit Herbert Bonewitz Über die „Nachtvorlesung für jedermann“ Die Reihe „Nachtvorlesung für jedermann“ organisiert die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz unter der Leitung von Direktor Univ.-Prof. Dr. med. Christian Vahl. Sie ist eingebettet in den Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz (Sprecher: Univ.-Prof. Stephan Füssel). Die Veranstaltungen werden unterstützt von der Allgemeinen Zeitung Mainz. 2004 lud der Initiator der Vorlesungsreihe, Univ.-Prof. Dr. med. Christian Vahl, erstmals zu diesem besonderen Veranstaltungsformat ein. Seitdem hat der Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz in mehr als 150 Vorlesungen dafür gesorgt, dass die Mainzer Bevölkerung von zahlreichen Experten auf für Laien verständliche und unterhaltsame Art über medizinische Themen aufgeklärt wurde. Damit haben er und seine Kollegen einen enorm wichtigen Beitrag für die Gesundheit der Menschen geleistet. Und da auch ein intaktes Sozialleben förderlich für die Gesundheit eines Menschen ist, ist auch die Tradition nach der „Nachtvorlesung für jedermann“ bei Bratwurst, Brezeln und Getränken mit den Ärzten und anderen Besuchern der Vorlesung ins Gespräch zu kommen, nicht zu unterschätzen. Kontakt Univ.-Prof. Dr. med. Christian F. Vahl, Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Telefon 06131 17-3208, Fax 06131 17-3626,
E-Mail: christian.vahl@unimedizin-mainz.de Internet: www.unimedizin-mainz.de/htg Pressekontakt Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7428, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de  

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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