Neuer Wissenschaftlicher Direktor und neuer Ärztlicher Direktor für das Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) an der Universitätsmedizin Mainz

CTH mit veränderter Leitungsstruktur

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) steht unter neuer Führung. Univ.-Prof. Dr. Wolfram Ruf ist neuer Wissenschaftlicher Direktor des CTH. Er hat damit die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Ulrich Walter angetreten, der dem CTH in den Jahren 2011 bis 2014 vorgestanden hatte. Die neu geschaffene Position des Ärztlichen Direktors im CTH übernimmt Univ.-Prof. Dr. Stavros Konstantinides. Die offizielle Amtsübergabe fand heute im CTH statt. „Als integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum lautet der zentrale Anspruch des CTH, Grundlagenforschung, klinische Forschung und Patientenversorgung unter einem Dach zu vereinen. Die neue Leitungsstruktur zielt darauf ab, diesem Anspruch künftig noch mehr Rechnung zu tragen“, unterstreicht die Vorstandsvorsitzende und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Prof. Dr. Babette Simon. Auch der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann, sieht das CTH gestärkt: „Mit Professor Ruf und Professor Konstantinides verfügt das CTH über exzellente Köpfe, die wegweisende Forschungslinien mitentwickeln und prägen. Im CTH-Leitungsgremium werden sie dazu beitragen, das CTH zu einem national wie international führenden Forschungs- und Behandlungszentrum auszubauen. Darüber hinaus ist das CTH mit dieser Neuordnung auf Leitungsebene optimal aufgestellt für die in diesem Jahr anstehende Reevaluation durch das BMBF.“ Der neue Wissenschaftliche Direktor des CTH, Professor Ruf, ist seit 1. April 2013 im CTH. Er ist Inhaber einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Alexander von Humboldt-Professur. Der gebürtige Singener gilt als exzellenter Grundlagenforscher im Bereich der experimentellen Thrombose und Hämostase. Im CTH etabliert er gegenwärtig ein Grundlagenforschungsprogramm mit dem Ziel, zu einem tiefgreifenden Verständnis der vielseitigen Wechselwirkungen zwischen dem Blutgerinnungssystem und Entzündungsreaktionen beizutragen. Konkret will Professor Ruf mit seinem Forschungsteam herausfinden, wie durch Gerinnungsfaktoren hervorgerufene Signale in den Zellen des Immunsystems weitergeleitet werden und damit zu kardiovaskulären, metabolischen und immunologischen Störungen beitragen. Erkenntnisse auf diesem Gebiet sind potentiell der Schlüssel zur Entwicklung neuer Therapien gegen Entzündungs- oder Herzkreislauferkrankungen. Professor Konstantinides, der die neu geschaffene Position des Ärztlichen Direktors im CTH innehat, hat dort zuvor seit 1. März 2012 den Bereich Klinische Studien geleitet. Er ist ausgewiesener Experte im Bereich großer klinischer Studien. Zu seinen klinischen Schwerpunkten zählen die Diagnostik und Therapie der Lungenembolie, die Echokardiographie und die interventionelle Kardiologie. Der gebürtige Grieche hat bereits viele große internationale Studien (Multicenterstudien) zum Thema Therapie der Lungenembolie organisiert und verantwortet. Die Neubesetzung des Wissenschaftlichen Direktors und des Ärztlichen Direktors erfolgte per Wahl durch die Mitglieder des CTH.

Pressekontakt Oliver Kreft, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz, Telefon 06131  17-7428, Fax 06131  17-3496,
E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über das CTH Das Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) wird als Modellzentrum zur verbesserten Integration von Ausbildung, Forschung und Patientenversorgung unter einem translationalen Fokus vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF 01EO1003) im Rahmen des nationalen Programm „Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren (IFB)“ gefördert. Im CTH-Konzept wird die Schnittstelle zwischen Patientenbehandlung und Forschung neu definiert und so die Voraussetzung für Innovationen in der Gesundheitsversorgung geschaffen. Die Umsetzung von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung und umgekehrt ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Umgekehrt sollen klinische Beobachtungen als Anregung und Rückkoppelung direkt in die Grundlagenforschung einfließen. Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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