Neurologisches Studienzentrum stellt sich der Fachöffentlichkeit vor
Professionelles Studienzentrum unterstützt Ärzte bei der Planung, Durchführung und Publikation klinischer Studien in der Neurologie
Bevor ein Medikament oder eine andere Therapie für die Behandlung von Patienten eingesetzt werden kann, sind verschiedene klinische Studien notwendig, in denen Wirksamkeit und Sicherheit geprüft werden. Solche Studien führt unter anderem das Studienzentrum Neurologie des Interdisziplinären Zentrums Klinische Studien (IZKS) am Mainzer Universitätsklinikum durch, welches Anfang des Jahres eröffnet wurde. Gestern wurde das Zentrum mit einem wissenschaftlichen Symposium der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Dabei hatten neben den Mitarbeitern des Universitätsklinikums auch Ärzte aus Neurologischen Kliniken, niedergelassene Neurologen sowie Mitarbeiter aus der Pharmazeutischen Industrie die Möglichkeit, bei Vorträgen zu verschiedenen Themen und einem Rundgang Einblicke in die Arbeit des Studienzentrums zu gewinnen. Das Interdisziplinäre Zentrum Klinische Studien (IZKS) ist eine Einrichtung des Fachbereichs Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Unter der Leitung von Dr. Monika Seibert-Grafe führt es in einer interdisziplinären Organisationsstruktur die Studienaktivitäten des Mainzer Universitätsklinikums in der patienten-orientierten Forschung zusammen. Als Kompetenzzentrum für Klinische Studien entwickelt das IZKS klinische Studienzentren in den einzelnen Kliniken des Mainzer Universitätsklinikums, regionale Studiennetzwerke und Qualifizierungsmaßnahmen für Studienmitarbeiter. Es ist eines von sechs vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten klinischen Studienzentren an deutschen Universitäten. Das Studienzentrum Neurologie ist das erste Zentrum, das im Rahmen der IZKS- Förderung aufgebaut wurde. Unter der fachärztlichen Leitung von Dr. Sven Klimpe bündelt es die klinischen Studienaktivitäten der Neurologischen Klinik, unterstützt die Durchführung der Studien, initiiert selbst wissenschaftliche Studien und schult die Mitarbeiter der Neurologischen Klinik in der Studiendurchführung. Bereits jetzt befinden sich 14 Studien der Phasen II bis IV zu den Erkrankungen Epilepsie, Multiple Sklerose, Schlaganfall und zervikale Dystonie (Schiefhals) in der Durchführung.
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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