Über die Wahrnehmung des Verborgenen und den Nutzen von Bildern

Vortragsreihe „Wahrnehmung der Kunst – Kunst und Wahrnehmung“ der Medizinischen Gesellschaft endet am Mittwoch, 04. Juni 2014, um 19.15 Uhr

Die Medizinische Gesellschaft Mainz, die Kunsthochschule Mainz und die Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland-Pfalz veranstalten am 4. Juni um 19.15 Uhr den letzten Abend der Vortragsreihe über Wissenschaft und Kunst „Wahrnehmung der Kunst – Kunst und Wahrnehmung“. Referenten des Abends sind Thomas D. Trummer, seit 2012 Leiter der Kunsthalle Mainz, und Dr. phil. Irene Schütze, Vertretungsprofessorin für Kunsttheorie an der Kunsthochschule der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dr. Schütze wird den Abend zudem moderieren. Veranstaltungsort ist der Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Es mag paradox klingen, doch manchmal lassen sich Dinge erst "sehen", wenn sie nicht sichtbar sind. Wie und warum das so ist, erläutert Dr. Irene Schütze in ihrem Vortrag über die "Wahrnehmung des Verborgenen". Darin wendet sie sich der künstlerischen Strategie des Verbergens zu: Dinge verschwinden lassen, wegschließen, verstellen, um sie für den Betrachter umso eindrücklicher vor das innere Auge treten zu lassen. Dabei spielen Erwartungshaltungen des Betrachters, gesellschaftliche Konventionen und kollektive Bilder eine große Rolle. An Beispielen aus der neueren Kunst soll das Phänomen, wie Unsichtbares zur "Sichtbarkeit" führen kann, diskutiert werden. Thomas D. Trummer widmet sich in seinem Vortrag den Fragen „Wozu braucht der Mensch die Bilder? Und wozu die Medizin?“. Er zeigt auf, dass die Beurteilung und Betrachtung von Bildern mehr als eine Frage des persönlichen Geschmacks sind. Dafür nutzt er Erkenntnisse zu folgenden Forschungsfragen: Worin bestehen die Kriterien für die Einschätzung von Bildern? Wie gestalten sich Effekte und worin liegen Erwartungen? Wo liegen Anwendungen und Grenzen des Bildes? Zuversicht und Misstrauen finden ihre stärkste Ausprägung, wo ethische Werte des Ästhetischen erörtert werden. Insbesondere im religiösen Kontext ist die Macht der Bilder Gegenstand intensiver Diskussionen. Dass die Medizin durchaus von diesem Erbe betroffen ist, davon ist in dem kurzen Beitrag ebenfalls die Rede. Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich zu diesem Abend eingeladen! Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und -ankündigung im Veranstaltungskalender! Weitere Termine der Medizinischen Gesellschaft Mainz: 25.06.2014   Der Superorganismus -
                     Kommunikation, Kooperation und Konflikt im Ameisenstaat 02.07.2014   Erbliche Tumoren – Diagnostik und Therapie Kontakt
Univ.-Prof. Dr. med. Theodor Junginger,
Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft Mainz e.V.
Telefon: 06131 17-4168, Fax: 06131 17-5516, E-Mail: junginger@uni-mainz.de    Die Medizinische Gesellschaft Mainz e.V.
Die Medizinische Gesellschaft Mainz e.V. ist ein Verein zur Förderung und Verbreitung medizinwissenschaftlicher Erkenntnisse. Nicht nur Ärzte, sondern auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen über aktuelle medizinische Themen durch Vorträge informiert werden. Mehr Infos zu den Veranstaltungen und das Programm der Gesellschaft finden Sie im Internet unter: www.mg-mainz.de/aktuelles.html

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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