Unimediminis: Neue Kinderkrippe an der Universitätsmedizin Mainz
Erstmals Kinderbetreuungsmöglichkeit auf dem Gelände der Universitätsmedizin
Für Kinder im Alter von 9 Wochen bis 3 Jahren bietet die Universitätsmedizin Mainz seit Anfang Juni eine neue Betreuungsmöglichkeit an: Im Gebäude 204 auf dem Klinikcampus haben die „Unimediminis“ Einzug gehalten. Heute wurde die neue Kinderkrippe offiziell vorgestellt.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen ist ein wichtiges Ziel der neuen strategischen Ausrichtung der Universitätsmedizin Mainz. Eines der ersten Projekte, welches im Zuge dieses Prozesses umgesetzt wurde, ist die Einrichtung einer neuen Kinderkrippe auf dem Gelände der Universitätsmedizin – die „Unimediminis“. Die Unimediminis ergänzen damit das bisherige Angebot an Kinder-Betreuungsmöglichkeiten für Beschäftigte der Universitätsmedizin in der Kindertagesstätte in Mainz-Zahlbach und im Kinderhaus Villa Nees. „Auf unsere Unimediminis sind wir als Vorstand besonders stolz“, sagte der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Guido Adler, „schließlich können wir den Beschäftigten nun erstmals auf dem Gelände der Universitätsmedizin eine Kinderbetreuungsmöglichkeit anbieten.“
Die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Doris Ahnen, betonte: „Der qualitative und quantitative Ausbau der Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder und insbesondere für die Altersgruppe unter drei Jahren zählt schon seit längerem zu den Schwerpunkten der rheinland-pfälzischen Bildungs- und Kinderpolitik. Gemeinsam mit vielen Trägern ist es dem Land – auch durch eine massive finanzielle Unterstützung – gelungen, seit Anfang 2006 die Zahl der Plätze für Kinder unter drei Jahren landesweit zu verdreifachen. Das Bundesinvestitionsprogramm, das mit Blick auf den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr im Jahr 2013 aufgelegt wurde, unterstützt diese Entwicklung. Dass durch den Aufbau dieser Krippe hier in der Universitätsmedizin nun auch der zweitgrößte Arbeitgeber im Land diese Bemühungen ergänzt, ist ein tolles Signal und wir haben das Projekt daher gerne mit Fördermitteln von 190.000 Euro unterstützt.“
In der neuen Kinderkrippe können bis zu 20 Kleinkinder im Alter von 9 Wochen bis zu 3 Jahren in zwei Gruppen betreut werden. „Zurzeit bauen wir die Gruppen langsam auf, indem wir die Kinder nach und nach eingewöhnen“, erläuterte Katrin Denis, Leiterin der neuen Kinderkrippe. „Aktuell betreue ich mit meinem Team 15 Kinder, bis Februar 2011 werden alle 20 Kinder eingewöhnt sein.“ Das Team, von dem Katrin Denis spricht, besteht zurzeit inklusive Leitung aus acht Mitarbeitern, darunter vier Erzieherinnen, zwei Kinderpflegerinnen, eine Kinderkrankenschwester und eine Diplompädagogin.
Die vergleichsweise langen Öffnungszeiten der neuen Kinderkrippe sind optimal auf die Schichtdienste in einer Klinik zugeschnitten: So öffnet die Einrichtung montags bis samstags bereits um 5.45 Uhr, die Kinder können montags bis freitags bis 20 Uhr und samstags bis 14.15 Uhr betreut werden. Die Vergabe der Plätze erfolgt anhand grundsätzlicher Kriterien und einer Prioritätenliste, bei der gleich hinter der Vergabe von Vollzeitplätzen der Schichtdienst der Eltern an zweiter Stelle steht.
Untergebracht sind die Unimediminis im Gebäude 204 auf dem Klinikcampus, wobei die neuen Räume innerhalb kürzester Zeit harmonisch in den bestehenden Altbau eingefügt wurden. Geplant und begleitet wurden die Umbaumaßnahmen durch Ulrike Schulte-Harlinghausen, Stellvertretende Leiterin der Stabsstelle Bauplanung. Auf über 240 Quadratmetern finden die Kinder helle, luftige und freundliche Räume vor. Neben zwei Gruppenräumen mit jeweils separatem Schlafzimmer, gibt es ein kindgerecht angelegtes Außengelände; ein komfortabel ausgestatteter Mehrzweckraum bietet vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Mit einem speziellen Wagen für bis zu sechs Kinder sind darüber hinaus Ausflüge auf dem Klinikgelände und auch außerhalb möglich.
Kurt Merkator, Dezernent der Landeshauptstadt Mainz für Soziales, Kinder, Jugend, Schule und Gesundheit weiß: „Dieses Jahr und die nächsten Jahre werden im Bereich der Tagesbetreuung von Kindern große Veränderungen bringen. Zehn Neubauten von Kindertagesstätten, sechs davon allein durch die Stadt Mainz, drei von Mainzer Unternehmen sowie ein Ersatzneubau einer katholischen Kindertagesstätte, elf Anbauten und Erweiterungen sowie viele Umwandlungen von Angeboten in Kitas aller Träger, denen 2011 und 2012 weitere folgen werden, zeugen davon. Wenn all dies umgesetzt ist, erreichen wir eine volle Versorgung mit Kindergartenplätzen in Mainz." Dies sei auch dank der Bereitschaft der mit der Stadt Mainz kooperierenden freien Träger möglich, die sich ebenso wie die Kommune den Herausforderungen stellen und ihr Kinderbetreuungsangebot erweitern, um noch bessere Rahmenbedingungen für die vorschulische Bildung und Erziehung von Kindern sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schaffen.
„Bei der Einrichtung der Krippe haben wir von vielen Seiten Unterstützung erfahren“, bedankte sich der Kaufmännische Vorstand der Universitätsmedizin, Norbert Finke, „so haben wir Mittel des Landesjugendamts, der Stadt Mainz und des Wissenschaftsministeriums erhalten, die wir – da bin ich sicher – ganz im Sinne unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt haben. Schließlich konnten wir mit der Etablierung der Unimediminis die Kinderbetreuungsmöglichkeiten vor Ort nachhaltig verbessern.“
Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7428, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 50 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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