Universität im Rathaus 2014/15: Medizin des 21. Jahrhunderts an der Universitätsmedizin Mainz der JGU

Vortragsreihe gibt ab 25. November Einblick in den Facettenreichtum medizinischer Forschung an der Universitätsmedizin und in die Zukunft der Medizin insgesamt

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sieht sich der Bewältigung der enormen Anforderungen der Medizin des 21. Jahrhunderts verpflichtet. In mehr als 60 Fachkliniken, Instituten und Abteilungen und mit rund 7.500 Angestellten setzt sie national und international Akzente in Wissenschaft und Forschung. Insbesondere positioniert sie sich in der Herz-Kreislauf-Forschung, der Immunologie und den Neurowissenschaften. Ein weiterer, neuer Schwerpunkt verbindet chirurgische und materialwissenschaftliche Kompetenzen. In der Vortragsreihe „Universität im Rathaus“ werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz patientenorientiert die Vielfalt innovativer Themen aus ihrer Forschung vorstellen. Neben der Schnittstelle von Forschung und klinischer Anwendung werden sie auch Ideen für zukünftige Behandlungsmethoden präsentieren. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in den Facettenreichtum medizinischer Forschung an der Universitätsmedizin Mainz und in die Zukunft der Medizin insgesamt. Der Eintritt ist frei; Anmeldung nicht erforderlich. Ausführliches Programm unter http://www.universitaet-im-rathaus.uni-mainz.de Eröffnungsvortrag „Medikamente gibt es erst seit hundert Jahren“ Die Reihe beginnt am Dienstag, 25. November, um 20 Uhr mit dem Vortrag „Medikamente gibt es erst seit hundert Jahren“ von Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann, Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, im Ratssaal des Rathauses der Landeshauptstadt Mainz. Wie in anderen Bereichen der Naturwissenschaften war der Zugewinn an Grundlagenwissen in der Medizin im 20. Jahrhundert größer als in der gesamten Zeit zuvor. Der rapide wachsende Erkenntnisstand in Fächern wie der Physiologie, Biochemie, Zellbiologie, Mikrobiologie und Virologie ermöglichte erstmals die rationale Entwicklung von Arzneistoffen. Es entstand die Pharmakologie, die Lehre von den Wirkungen der Arzneimittel. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten die Menschen in Deutschland schon unter ähnlichen Bedingungen wie heute. Erkrankten sie aber, waren die Behandlungsmöglichkeiten der Ärzte äußerst begrenzt. Infektionen führten häufig zum Tod. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, chronisch entzündliche Erkrankungen oder auch psychische Erkrankungen – um nur einige zu nennen – waren kaum behandelbar. Etwas über hundert Jahre später haben wir ein enormes (und noch immer stetig wachsendes) Repertoire an Arzneimitteln in allen Bereichen der Medizin. Parallel hat sich in dieser Zeit die Lebenserwartung in den Industrieländern annähernd verdoppelt. Der Referent erläutert in seinem Vortrag, wie bahnbrechende Medikamentenentwicklungen vor und vor allem nach dem 2. Weltkrieg die Mehrzahl menschlicher Erkrankungen heute behandelbar machen. Auch auf neueste Ansätze wird eingegangen. Das Programm:  Medizin des 21. Jahrhunderts an der Universitätsmedizin Mainz

  • Dienstag, 25. November 2014
    Medikamente gibt es erst seit hundert Jahren
    Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann
    Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Mainz
  • Dienstag, 9. Dezember 2014
    Unser Immunsystem – hilfreich oder hinderlich für die Krebstherapie?
    Das Forschungszentrum für Immuntherapie
    Univ.-Prof. Dr. Hansjörg Schild, Institut für Immunologie
    Univ.-Prof. Dr. Stephan Grabbe, Hautklinik und Poliklinik
  • Dienstag, 20. Januar 2015
    Resilienz: Was macht uns widerstandsfähig gegen psychische Erkrankungen?
    Das Forschungszentrum Translationale Neurowissenschaften
    Univ.-Prof. Dr. Robert Nitsch, Institut für Mikroskopische Anatomie und Neurobiologie
    Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Dienstag, 27. Januar 2015
    Wollen Sie gesund alt werden?
    Wie Erkrankungen von Herz und Gefäßen in entscheidendem Maß unsere Gesundheit beeinflussen
    Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, II. Medizinische Klinik und Poliklinik
    Univ.-Prof. Dr. Philipp Wild, II. Medizinische Klinik und Poliklinik
  • Dienstag, 10. Februar 2015
    Luft und Kraft für ein neues Leben: Fortschritte in der Transplantationsmedizin
    Univ.-Prof. Dr. Hauke Lang, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie
    Univ.-Prof. Dr. Christian-Friedrich Vahl, Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
  • Dienstag, 24. Februar 2015
    Personalisierte Krebsmedizin:
    Möglichkeiten, Perspektiven und Grenzen der zielgerichteten Krebstherapie
    Univ.-Prof. Dr. Matthias Theobald, III. Medizinische Klinik und Poliklinik – Hämatologie, Internistische Onkologie und Pneumologie
    Univ.-Prof. Dr. Ugur Sahin, Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin Mainz gGmbH (TRON)
  • Dienstag, 10. März 2015
    Frühe Diagnostik und Therapie der Alzheimer-Erkrankung – gegenwärtiger Nutzen und Zukunftsperspektiven
    Univ.-Prof. Dr. Andreas Fellgiebel, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
    Univ.-Prof. Dr. Claus Pietrzik, Institut für Pathobiochemie 
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  • Dienstag, 17.März 2015
    Von der Natur abgeschaut: (Bio-)Materialien in der Medizin der Zukunft
    Univ.-Prof. Dr. Werner E. G. Müller, Institut für Physiologische Chemie
    Univ.-Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Plastische Operationen
Universität im Rathaus – Eintritt frei
Ort:               Rathaus der Landeshauptstadt Mainz – Ratssaal
Zeit:              jeweils 20 Uhr
Information: http://www.universitaet-im-rathaus.uni-mainz.de/ Universität im Rathaus 
„Universität im Rathaus“ ist ein gemeinsames Projekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Landeshauptstadt Mainz in Kooperation mit der Allgemeinen Zeitung.   „Universität im Rathaus" öffnet den Bürgerinnen und Bürgern das Tor zur Welt der Wissen-schaft. Jeweils im Wintersemester, immer an einem Dienstag, berichten Forscherinnen und Forscher im Mainzer Rathaus aus ihren aktuellen Projekten. Seit über 30 Jahren dient der Johannes Gutenberg-Universität Mainz dieses Forum als Brückenschlag vom Campus in die Stadt. Der Bevölkerung einen Einblick in die vielfältigen Facetten der unterschiedlichsten Disziplinen von über 4.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in mehr als 150 Instituten und Kliniken zu geben, ist das Ziel dieser Veranstaltungsreihe

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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