Universitätsmedizin Mainz initiiert Studie zum Sturzrisiko bei Osteoporose

Interessierte können teilnehmen

Das Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation und die Orthopädische Klinik der Universitätsmedizin Mainz führen in den nächsten Monaten eine wissenschaftliche Untersuchung durch, mit dem Ziel das Sturzrisiko von Osteoporosepatienten effektiv zu verringern. Dafür müssen zunächst die genauen Auslöser und Risikofaktoren erkannt werden, die Stürze begünstigen. Interessierte Teilnehmer können sich jetzt anmelden, die Teilnahme beinhaltet eine einmalige Untersuchung. Etwa ein Drittel der Personen ab dem 65. Lebensjahr hat ein erhöhtes Sturzrisiko, wobei die Sturzanzahl exponentiell mit dem Alter steigt. Der Sturz zu Boden als eine der häufigsten Erscheinungen im Alter wird oft verharmlost, dabei sind die Folgen weitreichend. Sie können bei harmlosen Prellungen beginnen und – insbesondere bei Osteoporose – bis zu Knochenbrüchen beispielsweise an Hüfte oder Wirbelsäule reichen. Nicht selten erfolgt eine operative Versorgung mit langer Rehabilitationsphase. Eine unvollständige Genesung und auch eine sich aufbauende Sturzangst können die Lebensqualität und Selbstständigkeit von Betroffenen in ihrem Alltag stark beeinträchtigen. Die neue Studie soll dazu beitragen, Stürzen bei Osteoporosepatienten wirkungsvoll vorzubeugen. Informationen zur Studie
Teilnehmen kann jeder, der eine diagnostizierte Osteoporose hat, über 55 Jahre alt ist und keine Begleiterkrankung hat, die das Gleichgewicht oder den Gang beeinträchtigen (z.B. Schlaganfall, Polyneuropathie, chronischer Schwindel). Die Untersuchung dauert etwa 30 Minuten und beinhaltet eine Einschätzung der körperlichen Aktivität, eine Messung der allgemeinen Mobilität und des Gleichgewichtes sowie eine Untersuchung der Wirbelsäulenstatik und –beweglichkeit. Die Teilnehmer erhalten eine Einschätzung ihres persönlichen Sturzrisikos, ihrer Mobilität und ihres Gleichgewichtes. Auf Grundlage der Messergebnisse erfolgt eine Beratung und es werden Tipps für den Alltag gegeben. Pressemitteilung (PDF 44,6 KB) Kontakt und Anmeldung
Antonia Stieger, Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz
Tel.: 06131  17-2516, E-Mail: Antonia.Stieger@unimedizin-mainz.de. Hier können interessierte Teilnehmer einen Untersuchungstermin vereinbaren, mögliche Fragen klären und bekommen eine Wegbeschreibung. Anfahrtskosten können leider nicht erstattet werden. Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-7424, Fax 06131  17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

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