Universitätsmedizin Mainz weiter auf Wachstumskurs

In 2010 Überschuss von 4,2 Millionen Euro erwirtschaftet

Im vergangenen Jahr hat die Universitätsmedizin Mainz ein positives Jahresergebnis von 4,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Planergebnis von 3 Millionen Euro wurde erkennbar übertroffen. Die Universitätsmedizin ist damit auf ihrem Wachstums- und Konsolidierungskurs konsequent vorangekommen. Zu diesem Ergebnis kommen die Aufsichtsratsvorsitzende Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, und der Vorstand der Universitätsmedizin. Gegenüber 2009, als erstmals seit 2001 wieder eine „Schwarze Null“ erreicht wurde, konnte auch die Zahl der Vollkräftestellen erhöht werden. Der Dank der Aufsichtsratsvorsitzenden und des Vorstands gilt dabei vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch ihr großes Engagement maßgeblich zum erfolgreichen Konsolidierungskurs beitragen. Die Aufsichtsratsvorsitzende, Wissenschaftsministerin Doris Ahnen, unterstrich: „Dieser Abschluss ist außerordentlich erfreulich und markiert einen Meilenstein in der Entwicklung der Universitätsmedizin Mainz. Das Ergebnis zeigt wie auch schon in den letzten vier Jahren eine kontinuierliche Verbesserung der Jahresergebnisse.“ In 2009 sei eine schwarze Null erreicht worden, das Ergebnis 2010 habe diese Entwicklung fortgesetzt. „Wir sind auf gutem Kurs. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universitätsmedizin Mainz und dem Vorstand ist es gelungen, in einem beispiellosen Konsolidierungsprozess die Fähigkeit unter Beweis zu stellen, dass auch in öffentlicher Verantwortung ein solch komplexer und komplizierter Betrieb zu sanieren ist“, sagte Doris Ahnen weiter. In der Universitätsmedizin Mainz sei nicht der Weg eingeschlagen worden „sich kaputt zu sparen“, um das Unternehmen ökonomisch wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Stattdessen sei der Weg der Leistungssteigerung eingeschlagen worden. „In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, das Erreichte nachhaltig zu festigen und trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Gesundheitsbereich weiter Kurs zu halten“, hielt die Aufsichtsratsvorsitzende fest. „Mit einem Jahresüberschuss von 4,2 Millionen Euro konnten wir das vorgegebene Planergebnis von 3 Millionen Euro deutlich übertreffen“, erläuterte der Kaufmännische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Norbert Finke. „Wie in den Vorjahren beruht die positive wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich darauf, dass wir unsere Erlöse aus medizinischen Leistungen erneut steigern konnten. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation wurde damit im Wesentlichen durch einen Anstieg unserer Bewertungsrelationen (Case-Mix) auf der Basis des mit den Krankenkassen vereinbarten Budgets erreicht. Dies ist insbesondere auf den auf den Wert 1,4 gestiegenen Case-Mix-Index zurückzuführen. Im Case-Mix-Index spiegelt sich der gestiegene Schweregrad unserer geleisteten Behandlungen wider. Mit 1,4 liegt der Wert auf dem Durchschnitt aller 32 Universitätsklinika in Deutschland. Er signalisiert damit das Spektrum der universitären Hochleistungsmedizin – und steht mit unserer strategischen Planung im Einklang.“ „Eine stabile Ergebnissituation ist grundsätzlich das wichtigste betriebswirtschaftliche Ziel der Universitätsmedizin, denn nur mit einer stabilen wirtschaftlichen Lage können wir auch in der Zukunft erfolgreich auf dem zunehmend schwieriger werdenden Sektor der Krankenversorgung agieren“, so Norbert Finke weiter. „Mit dem jetzt vorgelegten Jahresergebnis kommen wir diesem Ziel einen großen Schritt näher.“ Die positive wirtschaftliche Entwicklung hatte auch im vergangenen Jahr Auswirkungen auf die Personalpolitik. „Die Universitätsmedizin hat den weiteren Wachstumskurs durch die Schaffung von 83 Vollkräftestellen über alle Berufsgruppen hinweg unterstützt – 75 Prozent davon bezogen sich auf die medizinisch-pflegerischen Dienstgruppen. Ingesamt verfügte die Universitätsmedizin damit im Jahre 2010 über 5302 Vollkräfte, rund 7350 Mitarbeiter waren 2010 im Durchschnitt beschäftigt“, betonte Norbert Finke. „Besondere Bedeutung kommt hier der Ausbildung in unseren Schulen und Lehranstalten zu. Denn der Arbeitsmarkt im Gesundheitswesen hat sich dermaßen verschärft, dass qualifiziertes Personal nicht zu jeder Zeit und mit der erforderlichen Qualifikation zur Verfügung steht. Gerade hier ist eine Ausbildung im eigenen Haus hochbedeutsam und so wurde das von uns ausgebildete pflegerische Personal nahezu vollständig übernommen.“ „Das Jahr 2010 war von mehreren bedeutenden Ereignissen geprägt“, so Univ.-Prof. Dr. Guido Adler, der im Oktober 2010 das Amt des Medizinischen Vorstands und Vorstandsvorsitzenden übernommen hat. „So liegt erstmals eine strategische Ausrichtung vor, die Richtschnur unseres zukünftigen Handelns ist. Eines der ersten Projekte, welches im Zuge dieses Prozesses umgesetzt wurde, ist die Einrichtung einer neuen Kinderkrippe auf dem Gelände der Universitätsmedizin – die ‚Unimediminis’, die das bisherige Angebot an Kinder-Betreuungsmöglichkeiten für Beschäftigte der Universitätsmedizin in der Kindertagesstätte in Mainz-Zahlbach und im Kinderhaus Villa Nees ideal ergänzen. Darauf sind wir als Vorstand besonders stolz, schließlich können wir den Beschäftigten nun erstmals auf dem Gelände der Universitätsmedizin eine Kinderbetreuungsmöglichkeit anbieten.“ Darüber hinaus, so der Medizinische Vorstand weiter, konnte das neue Forschungs-Verfügungsgebäude eingeweiht werden. „Mit seiner hochwertigen Ausstattung bietet der Neubau Arbeitsgruppen aus den Bereichen Immunologie, Vaskuläre Prävention und Neurowissenschaften hervorragende Möglichkeiten, Fragestellungen innerhalb der wissenschaftlichen Schwerpunkte der Universitätsmedizin zu bearbeiten“, erläuterte der Medizinische Vorstand. „So schaffen wir die Voraussetzungen, dass sich die Spitzenforschung an der Universitätsmedizin Mainz weiter entwickeln kann.“ Pressemitteilung (PDF 47,1 KB) Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]

Folgen Sie uns auf Social Media

Neuigkeiten über die UM finden Sie auch in unseren Social Media-Kanälen. Wir sind auf LinkedIn, Instagram, Facebook, TikTok und YouTube aktiv. 

Mehr erfahren

Abonnieren Sie unsere RSS-Feeds

Aktuelle Meldungen:
www.unimedizin-mainz.de/rss

Aktuelle Stellenanangebote:
www.unimedizin-mainz.de/rss_jobs/rss.xml

Kontakt