Verunreinigte Infusionslösungen: Verfahren wird eingestellt
Mit Erleichterung reagiert die Universitätsmedizin Mainz auf die Einstellung des Verfahrens im Zusammenhang mit dem Tod dreier Säuglinge durch kontaminierte Infusionslösungen. Der Fall hatte im letzten August für großes Aufsehen gesorgt. Heute gab die Staatsanwaltschaft die Einstellung des Verfahrens auf Basis der nun vorliegenden Gutachten bekannt.
„Diese offizielle Einstellung des Verfahrens ist vor allem für die unmittelbar beteiligten Mitarbeiter wichtig, denn sie standen im letzten Jahr nach Entdeckung der Verkeimung unter enormem Druck“, so Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Stellvertretender Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Andererseits sind drei Säuglinge in unserer Obhut verstorben, was uns nach wir vor mit großer Betroffenheit erfüllt.“
Die Universitätsmedizin Mainz wird die Staatsanwaltschaft um Einsicht in die nun vorliegenden Gutachten bitten. „Auch wenn diese Gutachten zur Einstellung des Verfahrens geführt haben, werden wir sie im eigenen Interesse sehr genau analysieren“, so Prof. Pfeiffer.
Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter
Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
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Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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