Wenn aus Spaß Sucht wird
Nächster Vortragsabend der Universitätsmedizin Mainz und der Medizinischen Gesellschaft zu Spiel- und Internetsucht am 04. Dezember 2013 um 19.15 Uhr
Der Gebrauch von Computer und Internet kann ein harmloses Freizeitvergnügen, Spaß am Spiel, Faszination und Herausforderung sein. Der Übergang zur Sucht ist jedoch leider fließend. Vor allem männliche Jugendliche und junge Erwachsene zeigen immer häufiger ein sich entgleitendes und in Extremfällen psychopathologisch auffälliges Nutzungsverhalten, das insbesondere Online-Spielwelten und Online-Glücksspielangebote betrifft. Die Symptome stimmen nahezu vollständig mit Abhängigkeitserkrankungen, wie bspw. von Cannabis oder Alkohol überein. Sie erfahren, dass sie mit dem Spiel Probleme, Frustrationen, Unsicherheiten Ängste und Schuldgefühle verdrängen können und verlernen angemessene Strategien zur Stressbewältigung. Die Ambulanz für Spielsucht an der Universitätsmedizin Mainz war bundesweit die erste Ambulanz, die sich der Erforschung der Risikofaktoren internetsüchtig zu werden angenommen und Behandlungsstrategien entwickelt hat. Dr. Klaus Wölfling, der Leiter der Ambulanz wird aus seiner Praxis über das Suchtpotenzial des Internets, über die vielfältigen Symptome der Spielsucht und über Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen der nächsten Veranstaltung der Medizinische Gesellschaft Mainz am Mittwoch, 04. Dezember 2013, um 19.15 Uhr, im Hörsaal der Chirurgie (Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz) berichten . Moderiert wird die Veranstaltung von Univ.- Prof. Dr. Andreas Fellgiebel, dem Leitenden Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz. Im Anschluss daran ist die Möglichkeit zum persönlichen Austausch gegeben. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Weitere Veranstaltungen der Reihe Medizin Faszination Forschung:
22.01.2014 Tumoren im Mund-, Kiefer- Gesichtsbereich
19.02.2014 Humangenetik von der Diagnostik zur Therapie
Kontakt
Univ.-Prof. Dr. med. Theodor Junginger e. m.,
Vorsitzender der Medizinische Gesellschaft Mainz e.V.
Telefon: 06131 17-4168, Fax: 06131 17-5516; E-Mail: junginger@uni-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de
[Stand: 2024]
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