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Forschungspreis für Mainzer Immunologen

Dr. Tobias Bopp erhält den mit 1500 Euro dotierten Fritz-und-Ursula-Melchers Preis der Deutschen Gesellschaft für Immunologie

Der Fritz-und-Ursula-Melchers-Preis der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI) geht in diesem Jahr an einen Immunologen der Universitätsmedizin Mainz. Dr. Tobias Bopp vom Institut für Immunologie erhielt den mit 1500 Euro dotierten Preis während der Jahrestagung der DGfI Ende September in Leipzig. In mehreren wissenschaftlichen Publikationen beschäftigte sich Dr. Bopp mit der Rolle so genannter regulatorischer T-Zellen – also Bestandteilen des körpereigenen Immunsystems – bei der Entstehung von Autoimmun-Erkrankungen und Allergien.

Regulatorische T-Zellen sind die Schlüsselspieler des Immuntoleranz-Netzwerks, das die Entstehung von Autoimmun-Erkrankungen oder allergischen Reaktionen verhindert. Die zugrunde liegenden Mechanismen dieser Inhibition waren jedoch weitestgehend unbekannt. „Unsere Befunde zeigen erstmals, dass diese regulatorischen T-Zellen Zellkontakt-abhängig durch Transfer des Botenstoffes ‚cAMP’ über kleinste Kanäle zwischen den Zellen – so genannten „gap junctions“ – die Entstehung autoaggressiver, krankmachender Zellen des Immunsystems verhindern können“, erläutert der Preisträger. Diese Befunde liefern die Grundlage für neue immuntherapeutische Interventionsstrategien zur Behandlung von allergischen und autoimmunen Erkrankungen.

Kontakt
Dr. Tobias Bopp,
Institut für Immunologie
Telefon 06131 17-6175, E-Mail: boppt@uni-mainz.de

Pressekontakt
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de

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Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de