Visual Universitätsmedizin Mainz

13. März 2020

Universitätsmedizin Mainz erhöht Schutzmaßnahmen für Patienten und Beschäftigte

Neue Besucherregelung und Absage von elektiven Terminen
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© stock.adobe.com - Olga

Zum Schutz ihrer Patienten und Mitarbeitenden vor COVID-19 (offizielle Bezeichnung der Erkrankung durch das neuartige Coronavirus) hat die Universitätsmedizin Mainz ihren Besucherverkehr neu geregelt. Zudem finden ab Montag, 16. März 2020, soweit medizinisch vertretbar bis auf Weiteres keine planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe mehr statt.

Im Einzelnen gelten folgende Maßnahmen:

Besuchsverbot

Ein Besuchsverbot gilt für alle Besucher, die Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber oder Hautausschlag aufweisen und/oder welche in einem vom Robert- Koch-Institut (RKI) definierten COVID-19-Risikogebiet waren. Aktuelle Informationen über die internationalen Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland stehen unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html.

Keine Besuchsmöglichkeit besteht für stationär aufgenommene COVID-19-Patienten, da diese unter Quarantäne stehen.

Eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten

Eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten gelten ab sofort für stationär aufgenommene Kinder und Jugendliche. Sie dürfen nur von ihren Sorgeberechtigten (max. zwei Elternteile gleichzeitig) besucht werden.

Für alle anderen stationären Patienten ist die Anzahl auf jeweils einen Besucher am Tag pro Patient beschränkt.

Absage von elektiven Eingriffen

Wie das Kanzleramt am Abend des 12. März 2020 verkündete, haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mehrere Beschlüsse gefasst: „So sollen, soweit medizinisch vertretbar, grundsätzlich alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in allen Krankenhäusern ab Montag auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Mit dieser Maßnahme sollen sich die Krankenhäuser auf den erwartbar steigenden Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten zur Behandlung von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch Covid-19 konzentrieren können.“

Die Universitätsmedizin Mainz folgt diesem Beschluss. Patienten, die für die nächsten Tagen oder Wochen einen elektiven Termin vereinbart haben und unsicher sind, ob der Beschluss auch ihre medizinische Behandlung betrifft, setzen sich bitte mit der Leitung der betreffenden Klinik in Verbindung.

Hygieneregeln

Grundsätzlich gelten für alle Besucher und Patienten sowie für alle anderen Gesunde und Kranke die Hygieneregeln. Denn einfache Hygienemaßnahmen tragen dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen. Hierzu zählen beispielsweise gründliches und regelmäßige Hände waschen und die Nutzung von Desinfektionsmitteln. Abstand zu anderen Menschen halten, aufs Händeschütteln verzichten und Umarmungen oder andere enge Körperkontakte zu vermeiden, weitere Hygienetipps. Wer husten oder niesen muss, sollte dafür die Armbeuge oder ein Taschentuch nutzen. Zusätzlich ist es ratsam, sich so wenig wie möglich ins Gesicht zu fassen. Lüften Sie regelmäßig. Das Tragen von Atemschutzmasken ist für gesunde Menschen nicht erforderlich. Über weitere Hygienehinweise informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de

Hotlines

Für telefonische Auskünfte sind folgende Hotlines geschaltet:

  • Hotline von „Der Patientenservice 116117“: Rufnummer 116117 (ohne Vorwahl), rund um die Uhr erreichbar
  • Hotline des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz (MSAGD) für Fragen zum Coronavirus:
    Telefonnummer: 0800 575 81 00,
    erreichbar von Montag - Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr; Samstag - Sonntag 10.00 bis 15.00 Uhr.

Weitere Anbieter sind unter anderem das Bundesgesundheitsministerium, die Unabhängige Patientenberatung Deutschland und Krankenkassen.

Online-Informationsquellen

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu SARS-CoV-2 bietet die Universitätsmedizin Mainz unter https://www.unimedizin-mainz.de/index.php?id=40414.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) informiert auf seiner Homepage sehr umfassend zu dem Thema (www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html).

Informationen stehen zudem unter

 
 

Pressekontakt:
Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,
Tel.: 06131/17-7428, Fax: 06131/17-3496,
E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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