Daten Management Plan
Ein Data Management Plan (DMP) ist ein formales Dokument, das beschreibt, wie Forschungsdaten während eines Projekts erhoben, verarbeitet, gespeichert, genutzt und nach Projektende gesichert oder bereitgestellt werden. Ziel eines DMP ist es, den verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsdaten zu strukturieren und ihre Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und langfristige Nutzbarkeit zu gewährleisten.
Der DMP dient dabei nicht nur als formale Anforderung vieler Fördergeber, sondern auch als Planungs- und Reflexionsinstrument. Er unterstützt Forschende dabei, frühzeitig zu klären, welche Daten verwendet oder erzeugt werden, aus welchen Quellen sie stammen und welche technischen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen (z. B. Infrastruktur, Software oder Lizenzen) erforderlich sind. Darüber hinaus hilft der DMP, die erwarteten Forschungsergebnisse sowie deren Veröffentlichung und Nachnutzung systematisch zu durchdenken.
Durch diese strukturierte Auseinandersetzung trägt ein DMP zur besseren Organisation des Forschungsprozesses bei und kann zugleich Hinweise auf die methodische Qualität und Stringenz eines Projekts liefern.
Zur konkreten Umsetzung eines Datenmanagementplans bietet die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz mit ihrer RDMO-Instanz ein zentrales Unterstützungsinstrument. Dort stehen strukturierte Templates zur Verfügung, die die Erstellung von DMPs gemäß den Anforderungen verschiedener Förderorganisationen erleichtern. Der Zugang erfolgt über den regulären JGU-Account, sodass der Service ohne zusätzliche Registrierung genutzt werden kann.