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Kosten im Forschungsdatenmanagement
Welche Kosten entstehen im Forschungsdatenmanagement?
Bereits bei der Planung eines Forschungsvorhabens sollte berücksichtigt werden, dass Forschungsdatenmanagement personelle, organisatorische und technische Ressourcen erfordert. Je nach Art und Umfang des Projekts können beispielsweise Kosten für die Datenerhebung, Dokumentation, Speicherung, Datensicherung, Qualitätssicherung, den Datenschutz oder die langfristige Archivierung entstehen. Insbesondere Projekte mit sensiblen Gesundheits- und Patientendaten bringen häufig zusätzliche Anforderungen an Datensicherheit, Zugriffskonzepte und rechtliche Rahmenbedingungen mit sich.
Auch nach Abschluss eines Projekts können Aufwände bestehen, etwa für die langfristige Aufbewahrung von Forschungsdaten, die Pflege von Metadaten oder die Bereitstellung der Daten für eine spätere Nachnutzung. Deshalb empfiehlt es sich, den Ressourcenbedarf bereits in der Antrags- und Projektplanung realistisch einzuschätzen
Viele Förderorganisationen erkennen Maßnahmen des Forschungsdatenmanagements als förderfähige Projektkosten an, sofern diese für die Durchführung des Vorhabens erforderlich und nachvollziehbar begründet sind.
Sie möchten den Aufwand für das Forschungsdatenmanagement Ihres Projekts abschätzen? Verschiedene frei verfügbare Werkzeuge unterstützen Sie dabei, den Personal-, Speicher- und Infrastrukturbedarf frühzeitig zu planen. Sie helfen dabei, typische Kostenpositionen zu identifizieren und den Ressourcenbedarf für Förderanträge realistisch zu kalkulieren.
Hilfsmittel zur Kostenabschätzung
- Data Stewardship Wizard: Storage Costs Evaluator
Unterstützt bei der Abschätzung des Speicherbedarfs und der damit verbundenen Kosten. - UK Data Service: Data Management Costing Tool
Zeigt typische Kostenpositionen im Forschungsdatenmanagement und unterstützt bei der Budgetplanung. - TU Delft Library:
Bietet einen praxisnahen Überblick über mögliche Kosten während des gesamten Datenlebenszyklus.