Visual Universitätsmedizin Mainz

Arbeitsgruppenleiter

Prof. Dr. med. Möhler
Prof. Dr. med. Markus Möhler
Leiter der gastroenterologisch-onkologischen Ambulanz Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologe, ESMO-zertifizierter Onkologe

markus.moehler@unimedizin-mainz.de
Weitere Informationen

Coming soon...2nd ANNUAL MEETING ON DIGESTIVE CANCER

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Important dates

Early Registration
Until 31/07/2019

E-posters Submission Deadline
15/07/2019

Exhibition Set up
06/09/2019

Congress Dates
6 – 7/ 09/2019

Forschungsschwerpunkte

Die gastrointestinale (GI)-Onkologie ist ein bedeutender Entwicklungsbereich für gezielte molekulare und immunologisch orientierte Diagnostik und Therapien  in der Onkologie.

Ziele unserer Arbeitsgruppe sind die Charakterisierung von prognostischen und prädiktiven Biomarkern für die personalisierte Medizin. Transkriptomanalysen und Therapieentscheidungen prospektiv und retrospektiv zu bewerten, die detaillierte Beschreibung des Tumor-Mikroenvironment mit dessen Heterogenität und Veränderung während des Progress einer Erkrankung sowie damit verbundene innovative Immuntherapien sind die Zukunft neuer therapeutischer Ansätze.

Unsere Arbeitsgruppe entwickelt neue molekulare und immunologische Therapieoptionen und relevante molekulare Marker zur Verbesserung des Überlebens von Patienten mit Tumoren des Gastrointestinaltrakts. Dieses Biologisches Targeting von gastrointestinalen-Tumoren, die Regulation von immunologischen Abwehr- und Resistenzmechanismen, Apoptose-signalwegen und die Überführung dieserer Erkenntnisse in translationale Programme von klinischen Phase I-III Studien im Netzwerk der deutschen AIO- und europäischen EORTC–Studiengruppen sind die Grundbausteine unserer Triebfedern.

Ein weiterer Baustein ist die Untersuchung verschiedener Arten das vom Tumor auf verschiedenen Wegen supprimierte Immunsystem zu reaktivieren. Dafür legen wir einerseits unseren Schwerpunkt auf die onkolytischen Viren und zum anderen auf die Aktivierung des Wnt/ß-Catenin Signalwegs durch die Blockade von DKK-1.

Mit dem Wissen, dass Parvoviridae humane kolorektale und hepatobiliäre Krebszellen (Darm-, Leber, und Gallengangskrebs) infizieren können, wollen wir die Parvovirus H-1 (H-1PV) Infektion von GI-Krebszellen untersuchen. Die aktuellen Projekte zielen darauf ab, die präklinischen Bedeutungen verschiedener Parvovirus (PV)-Stämme für die Virotherapie von Darmkrebs vorzubereiten. Dieses Projekt wird uns ermöglichen, einen Behandlungsvorteil von einzelnen Parvovirus-Varianten zu bestimmen und zudem die Vermehrung in humanen Krebszellen nicht nur im Hinblick auf einen erhöhten Zelltod, sondern auch über die Auslösung einer Anti-Tumor-Immunantwort zu erkennen und zu bestimmen. Ziel ist es, zusätzlich zur Virus-induzierten Tumorzerstörung auch körpereigene Immunzellen zu aktivieren.

Darüber hinaus wird die Beurteilung der erfolgreichen Infektion und Auslösung des Zelltodes von Tumorzellen sowie die Produktion von Viren in Gewebekulturen von Patienten einen weiteren Schritt in Richtung patientenorientierter Medizin mit sich selbst verbreitenden, und für den Menschen ungefährlichen (apathogenen) onkolytischen Parvoviren ermöglichen.

Zudem ist die Kombination mit Checkpoint-Inhibitoren eine interessante therapeutische Erweiterung zur aktiven Verstärkung der tumoralen Immunogenität und zur Unterdrückung des rezeptor-vermittelten Immune-Escapes („Immunentkommens“).

Der Wnt- Signalweg spielt eine entscheidende Rolle bei der embryonalen Entwicklung. In Tumoren konnte gezeigt werden, dass die Dickkopf-1 (DKK-1) induzierte Hemmung des Wnt/ß-Cathenin Signalwegs mit einer verstärkten Progression und Metastasierungswahrscheinlichkeit einhergeht. Verstärkte Expression von DKK-1 und erhöhte Serumlevel konnte in verschiedensten Tumorentitäten nachgewiesen werden. Daher stellt die Blockade von DKK-1 einen vielversprechenden Therapieansatz dar, die mit verringertem Tumorwachstum einhergeht. Im Rahmen von in vitro Untersuchungen, testen wir die DKK-1 Blockade bei Gallengangskarzinom. Dabei liegt der Fokus auf der Aktivierung von T- Effektor- und NK-Zellen sowie auf der Analyse der regulatorischen T- Zellen und MDSCs.

Translationales Forschungslabor

·        Biologische prognostische und prädiktive Marker für Tumore des Gastrointestinaltrakts; in vitro, in vivo und innerhalb klinischer Phase I-III Studien

·        Aktivierung des Immunsystems durch onkolytische Viren

·        Kombination von klassischen Tumortherapiekonzepten mit Immuncheckpointblockade.

·        Umsetzung der S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Magenkarzinoms"

Mitarbeiter

Immunologisches Forschungslabor, Verfügungsgebäude 911

·         Dr. rer. nat. Maike Delic, Dipl. Biol.

·         Katrin Göpfert, Dipl. Biol.

·         Petra Schäfer, MTA

Translationales Forschungslabor, Gebäude 208

·         Dr. rer. nat. Annett Maderer, Dipl. Biol.

·         Monika Linnig, BTA

·         Katrin Khillimberger, MTA

Wissenschaftliche Kooperationen

Extern:

·         J. Rommelaere, Tumorvirologie, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

·         B. Brenner, Davidoff Cancer Center, Rabin Medical Center, Israel

·         F. Lordick, I. Gockel und R. Thieme, Universität Leipzig

 

Johannes Gutenberg-Universität (intern, in Auszügen):

·         M. Theobald und Mitarbeiter M. Munder, T. Kindler, III. Medizinische Klinik und Poliklinik, Hämatologie/Onkologie

·         W. Roth und Mitarbeiter A. Schad, M. Kloth, B. Straub, S. Försch, Institut für Pathologie

·         H. Lang und Mitarbeiter P. Grimminger u.a. Klinik für Allgemeinchirurgie

·         IZKS

Publikationen

Publikationsverzeichnis (Pdf , 237,5 KB)

Mitgliedschaften (Auswahl)

·         American Society of Clinical Oncology (ASCO)

·         Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO)

·         DGVS - Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten

·         Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Gentherapie (DAGGT)

·         European Society of Medical Oncology (ESMO)

·         European Organisation of Research an Treatment of Cancer (EORTC)

·         Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO)

·         Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)

·         Europäische Gesellschaft für Endosonographie (EURO EUS)