Visual Universitätsmedizin Mainz

Open Access Publikationsfonds

 

Für das Kalenderjahr 2020 stehen den Forscher_innen der Unimedizin Mainz wieder Mittel für Publikationen mit Erscheinungsdatum in 2020 zur Verfügung.

Beim Publizieren in Open Access-Zeitschriften kann es zu Kosten in Form von Article Processing Charges kommen (APCs). Diese Kosten sind in vielen Fällen von den Autor_innen zu tragen.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Universitätsmedizin Mainz fördern die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen ihrer Mitarbeiter_innen in Open Access-Zeitschriften mit einem Publikationsfonds. Dieser Fonds wird für die Jahre 2018 und 2019 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft zu rund 40 % mitfinanziert.

Kostenerstattungen aus dem Open-Access-Publikationsfonds

  • Was wird gefördert?
  • Bitte prüfen Sie zunächst, ob die angepassten Förderkriterien für Zeitschriftenartikel erfüllt sind. Es können ausschließlich Publikationen gefördert werden, die in reinen Open Access-Zeitschriften erscheinen.
  • Berücksichtigen Sie die maximale Förderhöchstsumme von 2.000 € brutto (inklusive der immer einzurechnenden MwSt./USt. von 19 %). Die Rechnungssumme darf daher 1.680,67 € netto nicht übersteigen.
  • Bei Rechnungen in Fremdwährungen gilt der tatsächlich gezahlte Rechnungsbetrag in € zzgl. der in Deutschland abzuführenden USt. von 19 %.
  • Geben Sie beim Verlag bitte immer die VAT-Nummer der Unimedizin (DE 149065652) an - diese muss auf der Rechnung ausgewiesen sein.
  • Tipp: Viele Verlage wissen, dass die Förderung von Open Access-Artikeln oft an eine Höchstgrenze gebunden ist. Sprechen Sie mit Ihrem Verlag, es kann sich lohnen.
  • Hinweis: Eine anteilige Förderung bei Rechnungen über 1.680,67 € netto / 2.000 € brutto ist leider nicht möglich.
  • Wer kann einen Antrag zur Förderung aus dem Open Access-Fonds stellen?
  • Alle Wissenschaftler_innen der Universitätsmedizin Mainz, sofern sie als Submitting oder Corresponding Author für die Bezahlung der Rechnung zuständig sind.
  • Wie erfolgt die Kostenerstattung der APCs?
  • Nach erfolgreicher Veröffentlichung reichen Sie einen Antrag auf Erstattung aus dem Publikationsfonds bei uns ein. Nutzen Sie dazu das seit Januar 2020 neue Formular in unserem Downloadbereich.
  • Ihrem Antrag fügen Sie bitte die Rechnung sowie das PDF-Dokument Ihres Artikels (oder die DOI) bei und schicken alle Dokumente bevorzugt per E-Mail an die  Abteilung Forschung.
  • Bei positiver Prüfung Ihres Antrags und sofern noch ausreichend Fördermittel vorhanden sind, wird der Rechnungsbetrag der von Ihnen angegebenen Kostenstelle gutgeschrieben.
  • Hinweis: Da der Fonds auf dem Erstattungsprinzip basiert, erfolgt keine Zahlung der APC's an den Verlag. Es erfolgt zudem keine Erstattung auf Privatkonten, sondern nur auf Kostenstellen.

FAQ zur Kostenerstattung:

  • Woher weiß ich, ob meine Publikationen in einem reinen Open Access-Journal publiziert wurde?

    Als Beleg gilt die Verzeichnung des Journals im Directory of Open Access Journals (DOAJ), in dem nur wissenschaftliche Fachzeitschriften mit Qualitätskontrolle, die kostenfrei sofort nach Erscheinen online zur Verfügung stehen, aufgenommen werden.

  • Wie kann ich es vermeiden, bei ausländischen Rechnungen doppelt Umsatzsteuer zu zahlen?
    Hat der Verlag seinen Sitz im Ausland, wird er Ihnen im Normalfall die dort anzurechnende Umsatzsteuer berechnen. Um dies zu vermeiden, geben Sie beim Verlag bitte die VAT-Nummer der Universitätsmedizin an. Diese lautet DE 149065652. So vermeiden Sie es neben der fälligen Umsatzsteuer in Deutschland zusätzlich die Umsatzsteuer des im Ausland ansässigen Verlags zu zahlen.

  • Förderung für Open Access-Publikationen aus BMBF-geförderten Projekten:
    Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffentlichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind mit bis zu 2.400 € (auch anteilig).

  • Wo erhalte ich Antwort zu weiteren Fragen Open Access betreffend?
    Für Fragen rund um die Erstattung aus dem Open Access-Publikationsfonds steht Ihnen Frau Dr. Claudia Hackenberg (Tel. 17-9705) aus der Abteilung Forschung gerne zur Verfügung.

     

Sonderkonditionen bei Publikationsgebühren

Auf der Webseite der Universitätsbibliothek finden Sie Informationen zu den verschiedensten Sonderkonditionen. Beachten Sie, dass bei Veröffentlichungen in Journals dieser Verlage erst nach Veröffentlichung ein Antrag auf Förderung durch den Open-Access-Publikationsfonds der Universitätsmedizin Mainz gestellt werden kann (Verfahren siehe oben).

 

Predatory Open Access

Weiterhin möchten wir Sie gerne auf die Problematik des sogenannten Predatory Open Access hinweisen. Sogenannte Predatory-Journals sind pseudowissenschaftliche Zeitschriften, die die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Publikationen gegen Gebühr anbieten, aber keinen Qualitätssicherungsprozess, z. B. in Form eines Peer-Review Verfahrens, bieten. Eine Veröffentlichung in einem Predatory-Journal oder die Mitgliedschaft im Editorial Board eines solchen Journals kann negative Auswirkungen auf Ihre wissenschaftliche Karriere haben. Die Universitätsbibliothek Mainz hat hierzu das hilfreiche Handout Predatory Publishing Access erstellt, das Sie ebenso in unserem Downloadbereich finden.

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Ansprechpartner

 

Frau Dr. Claudia Hackenberg
Forschungsreferentin
Tel.: 06131 17-9705
 Forschung.UM@uni-mainz.de