Ästhetische Gesichtschirurgie

Die plastisch-ästhetische Gesichtschirurgie ist ein Schwerpunkt unserer Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Universitätsmedizin Mainz. Unser Anspruch ist es, die individuellen Wünsche unserer Patientinnen und Patienten mit den medizinischen Möglichkeiten und einem natürlichen Ergebnis in Einklang zu bringen.

Grundlage jeder Behandlung sind eine persönliche und ausführliche Beratung sowie eine sorgfältige Indikationsstellung in unserer Sprechstunde.

Unser Behandlungsspektrum

Durch unsere umfassende Expertise in der Anatomie der knöchernen und weichteiligen Strukturen des Gesichts bieten wir ein breites Spektrum plastisch-ästhetischer Behandlungen an. Dieses reicht von schonenden, minimalinvasiven Verfahren bis hin zu operativen Eingriffen im Gesichts- und Halsbereich.

Minimalinvasive und regenerative Behandlungen

Botulinumtoxin

Botulinumtoxin kann eingesetzt werden, um gezielt die Aktivität ausgewählter mimischer Muskeln zu reduzieren. Dadurch lassen sich insbesondere mimisch bedingte Falten behandeln. Art, Dosierung und Injektionspunkte werden individuell anhand der Gesichtsanatomie und der Muskelaktivität festgelegt.

Hyaluronsäure und Fillerbehandlungen

Hyaluronsäurebasierte Filler können zur gezielten Konturierung und zum Ausgleich von Volumendefiziten im Gesicht eingesetzt werden. Entscheidend sind eine genaue anatomische Analyse, eine zurückhaltende Indikationsstellung und die Auswahl eines für die jeweilige Region geeigneten Präparats.

Microneedling

Beim Microneedling werden mit feinen Nadeln kontrollierte Mikroverletzungen der Haut erzeugt. Das Verfahren kann zur Verbesserung der Hautstruktur und zur Behandlung ausgewählter Narben eingesetzt werden. Behandlungstiefe und Anzahl der Sitzungen werden abhängig von Hautregion, Befund und Behandlungsziel individuell festgelegt.

Eigenbluttherapie mit PRF (Platelet-Rich Fibrin)

PRF wird aus einer kleinen Menge körpereigenen Blutes gewonnen und unmittelbar zu einem autologen Fibrinpräparat weiterverarbeitet. Je nach Indikation kann PRF injiziert oder mit anderen Verfahren, beispielsweise Microneedling, kombiniert werden. Ziel ist die Unterstützung körpereigener regenerativer Prozesse. Ob und in welcher Form eine Behandlung sinnvoll ist, wird individuell beurteilt.

Operative plastisch-ästhetische Gesichtschirurgie

Narbenkorrekturen

Auffällige oder funktionell störende Narben im Gesichts- und Halsbereich können je nach Befund konservativ oder operativ behandelt werden. Die Wahl des Verfahrens richtet sich unter anderem nach Lokalisation, Narbenqualität, Alter der Narbe und individuellen Beschwerden.

Ober- und Unterlidplastik

Veränderungen der Ober- und Unterlider können sowohl ästhetisch als auch funktionell relevant sein. Je nach Befund kommen eine Entfernung überschüssiger Haut, eine Anpassung der darunterliegenden Gewebestrukturen oder eine Korrektur von Fettgewebe in Betracht. Die Operationsplanung erfolgt individuell unter besonderer Berücksichtigung der Lidfunktion und der umgebenden Anatomie.

Facelift und Halsstraffung

Bei ausgeprägter Erschlaffung der Weichteile des Gesichts und des Halses können operative Straffungsverfahren eingesetzt werden. Dabei stehen unterschiedliche Techniken zur Verfügung, die sich hinsichtlich Ausmaß und Präparationstiefe unterscheiden. Die Auswahl des Verfahrens richtet sich nach Anatomie, Befund und individuellem Behandlungsziel.

Stirn- und Brauenlift

Ein Absinken der Brauen oder Veränderungen der Stirnregion können das Erscheinungsbild der oberen Gesichtshälfte beeinflussen und in ausgeprägten Fällen auch funktionelle Beschwerden verstärken. Je nach Befund kommen unterschiedliche operative Verfahren zur Anhebung und Repositionierung der Stirn- und Brauenregion in Betracht.

Beratung und Behandlungsplanung

Am Anfang jeder Behandlung steht eine persönliche ärztliche Beratung und Untersuchung. Dabei werden die individuellen anatomischen Voraussetzungen, die Behandlungswünsche sowie mögliche Alternativen gemeinsam besprochen.

Bei operativen Eingriffen erfolgt eine strukturierte Behandlungsplanung einschließlich standardisierter Fotodokumentation. Wir informieren ausführlich über das geplante Verfahren, mögliche Risiken, den zu erwartenden Verlauf und die notwendige Nachbehandlung.

Nicht jede technisch mögliche Behandlung ist im individuellen Fall medizinisch sinnvoll. Eine zurückhaltende und nachvollziehbare Indikationsstellung ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil unseres Behandlungskonzepts.

Behandlung an der Universitätsmedizin Mainz

Als universitäre Klinik verbindet die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie spezialisierte operative Expertise mit den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten eines Maximalversorgers.

Bei komplexeren Fragestellungen können bei Bedarf weitere Fachdisziplinen der Universitätsmedizin in die Diagnostik und Behandlung einbezogen werden. Dies ermöglicht eine umfassende Beurteilung insbesondere dann, wenn ästhetische und funktionelle Aspekte miteinander verbunden sind.

Kosten und Abrechnung

Rein ästhetisch motivierte Behandlungen sind in der Regel Selbstzahlerleistungen und werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Vor einer Behandlung erhalten Sie eine transparente Information über die voraussichtlichen Kosten.

Besteht eine medizinische oder funktionelle Indikation, kann abhängig vom Befund und vom jeweiligen Kostenträger eine Kostenübernahme möglich sein. Dies wird im Einzelfall geprüft.

Unser Anspruch

Plastisch-ästhetische Gesichtschirurgie bedeutet für uns eine Behandlung auf Grundlage fundierter Gesichtsanatomie, sorgfältiger Indikationsstellung und etablierter chirurgischer Prinzipien. Ziel ist ein individuell stimmiges Ergebnis unter Wahrung von Funktion, Proportion und persönlicher Identität.

Sprechstunde Plastisch-Ästhetische Gesichtschirurgie

In unserer Spezialsprechstunde beraten wir Sie zu minimalinvasiven und operativen Behandlungsmöglichkeiten im Gesichts- und Halsbereich. Für eine Erstvorstellung bitten wir um vorherige Terminvereinbarung.

Ärztliche Ansprechpartner:

Dr. med. Dr. med. dent. Daniel Stephan

Dr. med. Dr. med. dent. Daniel Stephan

Assistenzarzt in Weiterbildung zum Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen
Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Arzt
Zahnarzt

(Kopie 1)

Dr. med. Nina Widmer

Dr. med. Nina Widmer

Assistenzärztin in Weiterbildung zur Mund-Kiefer-Gesichtschirurgin
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Ärztin
cand. med. dent.