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Klinik und Poliklinik für
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
 

Depression

Wir alle haben schon Tage erlebt, an denen wir uns bedrückt oder traurig gefühlt haben. Diese Gefühle können nach Problemen in der Partnerschaft, in der Familie oder am Arbeitsplatz, nach Misserfolgen oder Trauerfällen, aber auch ohne offensichtlichen Grund auftreten. Eine schlechte körperliche Verfassung oder z.B. Übermüdung und Stress machen uns anfällig für Niedergeschlagenheit und Traurigkeit. Meist verschwindet diese negative Stimmung von selbst wieder und gehört, genau wie das Glücklichsein, zu unserem Leben.

Eine Depression unterscheidet sich hiervon in Dauer, Intensität und den Auswirkungen auf Ihren Alltag. Im Gegensatz zur oben „normalen“ Traurigkeit, hält sie länger an (mind. zwei Wochen ununterbrochen) und zeichnet sich dadurch aus, dass 

  • Sie sich niedergeschlagen, tief verzweifelt oder traurig fühlen.
  • Sie sich hoffnungslos fühlen und die Welt Ihnen grau und einsam vorkommt.
  • Sie häufig weinen, ohne dass es Ihre traurige Stimmung erleichtert.
  • Sie die Freude und das Interesse an für Sie normalerweise angenehmen Aktivitäten verloren haben.
  • Ihnen jede Unternehmung schwerfällt und Sie sich schnell abgeschlagen und müde fühlen, weshalb Sie sich immer mehr zurückziehen.
  • Sie sich wertlos fühlen und das Vertrauen in sich selbst verloren haben.
  • Sie sich die Schuld geben für viele Dinge im Leben und sich fühlen als seien Sie für andere nur noch eine Belastung.
  • Manchmal erscheint Ihnen das Leben unerträglich und sinnlos, so dass Sie nicht mehr leben möchten.
  • es Ihnen schwerfällt, Entscheidungen zu treffen, denn Sie können keinen klaren Gedanken fassen und
  • es fällt Ihnen schwer sich zu konzentrieren.
  • Sie Probleme haben einzuschlafen oder der Nacht häufig wach sind.
  • Sie keinen Appetit mehr haben oder dauernd essen könnten, wodurch sich Ihr Gewicht fühlbar verändert hat.
  • Sie sich häufig „innerlich unruhig“ und nervös fühlen.
  • Sie Ihr Interesse an Sexualität verloren haben.

Diese Krankheitszeichen einer Depression müssen aber nicht bei allen vorliegen. Sollten Sie jedoch der Meinung sein, dass Sie unter einer Depression leiden, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Hausarzt in Verbindung.

Da sich Depressionen häufig verfestigen und einen chronischen Verlauf nehmen können, empfehlen wir bei Verdacht auf eine depressive Erkrankung eine medizinische Abklärung und ggf. rasche Behandlung. Diese sieht nach den aktuellen Behandlungsleitlinien Psychotherapie (www.leitlinien.net) je nach Schweregrad und Patientenwunsch eine psychotherapeutische, medikamentöse Kombinationsbehandlung vor.

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