Visual Universitätsmedizin Mainz

Essstörungen

Wenn das Essen zum zentralen Thema des Fühlens und Denkens eines Menschen wird und der Körper als unattraktiv oder abstoßend erlebt wird, liegt eine Essstörung vor. Ungezügeltes, unregelmäßiges Essen (unabhängig von Hunger und Sättigung), Aktivitäten um das Essen und die Regulierung des Körpergewichts nehmen im Alltag der Betroffenen einen sehr großen Raum ein. Körperliche Aktivitäten wie Treppensteigen oder Joggen, werden im Wesentlichen und teilweise exzessiv mit dem Ziel betrieben, das Körpergewicht zu reduzieren.

Übergewicht alleine stellt keine psychische Erkrankung im Sinne einer Essstörung dar. Bleiben jedoch Versuche der Gewichtsabnahme erfolglos, weil seelische Belastungen „hungrig machen“ oder Diäten immer wieder Heißhungeranfälle auslösen, sollte Beratung zu der Frage gesucht werden, ob eine Gewichtsreduktion psychotherapeutisch begleitet werden sollte. Auch nicht eindeutig zu klassifizierende Essstörungen sind behandlungsbedürftig.


Zu den klassifizierten Essstörungen zählen vor allem:

  • Anorexia nervosa: Herbeiführung einer Gewichtsabnahme trotz Normal- oder Untergewichts
  • Bulimia nervosa: Herbeigeführtes Erbrechen und Einnahme von Abführmitteln, um sich nach Essanfällen von der aufgenommenen Nahrung zu befreien
  • Binge Eating Störung: Essanfälle, oft begleitet von Gewichtszunahme

 

 

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