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Klinik und Poliklinik für
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
 

Panikstörungen und Agoraphobie

Etwa ein bis vier Prozent der Bevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Panikstörung. Das Alter, in dem das geschieht, ist unterschiedlich; häufig ist der Betreffende jedoch zwischen zwanzig und Mitte dreißig Jahre alt.

Panik oder „die Angst aus heiterem Himmel“ tritt spontan und sehr plötzlich auf, meist ohne dass eine wirkliche Gefahr besteht. Diese oft extreme Angst kann verschiedene körperliche Reaktionen, wie Herzrasen, Schwindel, Schweißausbrüche, Zittern, Atembeschwerden oder Übelkeit hervorrufen. Treten solche Episoden einmal in der Woche über mindestens einen Monat gehäuft auf, deutet dies auf eine Panikstörung hin, die behandelt werden sollte. Weitere Merkmale sind „die Angst vor der Angst“, d.h. vor neuerlichen Attacken und zunehmende Einschränkung im Verhalten und in der Lebensgestaltung.

Bei Agoraphobie (oder Platzangst) steht die Furcht und die dadurch verursachte Vermeidung vor bestimmten Situationen, wie Menschenmengen, öffentlichen Plätzen, alleine zu reisen, Warteschlangen oder sich von zu Hause zu entfernen, im Vordergrund. Betroffen befürchten, in diesen Situationen eine Panikattacke zu bekommen und dabei hilflos zu werden und nicht flüchten zu können. Das Vermeiden solcher Situationen bringt Betroffenen zwar eine gewisse Erleichterung, führt aber zur Ausweitung der Ängste.

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