Ambulante Operationen

Bei Ihrem Kind ist eine ambulante Operation in der Kinderchirurgie Mainz geplant.

Das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen, ist für uns von großer Bedeutung. Wir setzen alles daran, Ihrem Kind und Ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten.

Bei einer ambulanten Operation wird Ihr Kind am Vormittag aufgenommen, operiert und kann in der Regel noch am selben Tag wieder nach Hause entlassen werden.

Ambulante und tageschirurgische Eingriffe finden von Montag bis Freitag am Vormittag statt. Ein wesentlicher Vorteil besteht in der verkürzten Aufenthaltsdauer und der schnellen Rückkehr in die gewohnte Umgebung. 

Die folgenden Informationen geben Ihnen einen Überblick über die Abläufe rund um die ambulante Operation - von den präoperativen Vorbereitungen bis zum Aufenthalt in unserer Klinik.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und wünschen Ihrem Kind eine schnelle und gute Genesung.

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung - wir sind für Sie da. 

Ambulante Operation

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Informationen zur ambulanten Operation

Im Vorfeld der ambulanten Operation Ihres Kindes erhalten Sie umfassende Informationen zu:

  • präoperativen Untersuchungen und Vorbereitungen
  • der Anästhesie
  • der Patientenaufnahme
  • dem Ablauf am Operationstag

Zusätzlich steht Ihnen ein ausführliches Merkblatt zur Verfügung:

Patienten- / und Elterninformation - Ambulante Operation(PDF 323,4 KB)

Diese Informationen helfen Ihnen, sich optimal auf den Eingriff vorzubereiten und geben Ihnen Sicherheit für den Ablauf.

Checkliste für die Voruntersuchungen und Aufklärungsgespräche

Für den Aufenthalt Ihres Kindes empfehlen wir Ihnen, folgende Dinge mitzubringen:

Wichtige Unterlagen

  • Versicherungskarte
  • Gelber Überweisungsschein vom Kinderarzt
  • Impfausweis und Vorsorgeheft (U-Heft)
  • Mutterpass (bei Neugeborenen und Säuglingen)
  • Wichtige Vorbefunde (Arztbriefe, Röntgen-, Sonographie-, CT- oder MRT-Bilder)
  • Ggf. aktueller Medikamentenplan
  • Allergieliste

Checkliste für den ambulanten OP-Tag

  • Versicherungskarte
  • Bequeme Kleidung und Wechselwäsche
  • Spezielle Nahrung (falls erforderlich)
  • Eigene Medikamente
  • Brille, Hörgerät etc.

Sonstiges

  • Ladegerät für elektronische Geräte
  • Kuscheltier oder Lieblingsgegenstand (für mehr Sicherheit und Wohlbefinden)
  • Speisen und Getränke für die Zeit nach der OP (Tee, Wasser und Zwieback) sind vorhanden

Wichtiger Hinweis

  • Bei gemeinsamen Sorgerecht bringen Sie bitte die erforderlichen Unterlagen mit (z.B.  Einwilligung des anderen Elternteils).

  • Zirkumzision bei Vorhautverengung (Phimose)
  • Entfernung kleiner Zysten, Pigmentflecken, Hautanhängsel und Tumoren der Haut und des Unterhautgewebes
  • Kleine handchirurgische Eingriffe (z.B. Entfernung von Handgelenksganglien, schnellender Daumen
  • Operationen von Leistenbrüchen und Wasserbrüchen, Hodenhochstand-/verlagerung
  • Spiegelung von Speiseröhre/Magen und Dickdarm, Blase, Luftröhre
  • Implantatentfernungen nach Knochenbrüchen
  • Versorgung von Kleinbrüchen

Unsere Kinderchirurgen beraten Sie hierzu gerne und geben Ihnen Auskunft über alles, was Sie dazu wissen möchten.

  • Ihr Kind ist älter als 1 Jahr
  • Der Eingriff ist relativ einfach und dauert nicht länger als etwa 30 Minuten
  • Ihr Kind hat keine akuten Erkrankungen (z.B. Bronchitis, Windpocken)
  • Ihr Kind hat keine schwerwiegende chronische Erkrankung (Herzfehler, Muskelerkrankung)
  • Die Versorgung Ihres Kindes zu Hause durch Sie und Ihre Kinderärztin/Ihren Kinderarzt und evtl. eine häusliche Kinderkrankenpflege ist gesichert
  • Die Fahrzeit von Ihrer Wohnung zur Klinik beträgt auch bei dichtem Verkehr nicht mehr als 60 Minuten
  • Sie haben zu Hause für den Notfall ein Telefon

Unsere Kinderchirurgen beraten Sie hierzu gerne und geben Ihnen Auskunft über alles, was Sie dazu wissen möchten.

Voruntersuchungen und Aufklärungsgespräche

Die Voruntersuchungen und Aufklärungsgespräche finden in der Regel innerhalb von 1-2 Wochen vor der ambulanten Operation statt. Bitte stellen Sie sich hierzu gemeinsam mit Ihrem Kind am geplanten Termin in unserer kinderchirurgischen Ambulanz (Gebäude 109, Ergeschoss) vor. Bitte planen Sie für diesen Besuch ausreichend Zeit ein.

Bei diesem Termin erfolgen:

  • eine klinische Untersuchung, um sicherzustellen, dass Ihr Kind für die ambulante Operation gesund ist
  • sofern nötig, zusätzliche Untersuchungen wie Röntgenaufnahmen/Ultraschall etc.
  • das OP-Aufklärungsgespräch und Ihre Unterschrift auf der OP-Einwilligung
  • das Aufklärungsgespräch für die Narkose beim Narkosearzt der Prämedikationsambulanz der Klinik für Anästhesiologie (Gebäude 102, Erdgeschoss). 

Die Voruntersuchungen und die Aufklärungsgespräche müssen spätestens am Tag vor der geplanten Operation durchgeführt worden sein. 

Die kinderchirurgischen und anästhesiologischen Aufklärungsgespräche vor der Operation bieten Ihnen und natürlich unseren kleinen Patienten die Gelegenheit, ausführlich über die Notwendigkeit, die Durchführung und die Nachsorge der geplanten Operation zu sprechen. Da  Informationen aus erster Hand mit Sicherheit am ergiebigsten sind, ist die Anwesenheit beider Elternteile bei den Gesprächen vorteilhaft. Sie können sich gerne im Vorfeld des Gesprächs Ihre Fragen notieren, damit keine Ihrer Sorgen unangesprochen bleibt. Wir nehmen uns gerne die Zeit, um mit Ihnen und Ihrem Kind alle Fragen und Sorgen zu erörtern, damit keine unnötige Beängstigung entsteht.

Sie werden im Detail über die Operation aufgeklärt und unterschreiben anschließend die kinderchirurgische OP-Einwilligungserklärung(PDF 791,9 KB) sowie die Einwilligungserklärung für die Narkose.

Der Narkosearzt wird Ihnen mitteilen, ab wann Ihr Kind vor der Operation nichts mehr essen und trinken darf. Zur Vermeidung von Komplikationen ist bei geplanten Operationen die Einhaltung einer Nüchternzeit notwendig.

Bitte beachten Sie in jedem Fall die von den Ärzten und dem Pflegepersonal festgelegten Zeiten für Ihr Kind.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserem Merkblatt für Ambulante Operationen(PDF 123,9 KB), dass Sie hier herunterladen können.

Nach den präoperativen Vorbereitungen melden Sie sich bitte an unserer Anmeldung zur Patientenaufnahme, um die wichtigsten Formalitäten für den geplanten Aufenthalt im Vorfeld zu erledigen. Bringen Sie dazu bitte eine Überweisung und Ihre Versicherungskarte mit.

Anschließend geben Sie die Patientenakte Ihres Kindes auf unserer Station Kinderchirurgie A3 im 2. OG ab. Unser Pflegepersonal bzw. unsere Stationssekretärin nimmt die Patientenakte entgegen, prüft sie auf Vollständigkeit und trifft die wichtigen Vorbereitungen für den Aufenthalt. Währenddessen haben Sie Gelegenheit, noch offene Fragen zu klären.

Danach können Sie nach Hause fahren. Sie müssen erst am Tag der ambulanten Operation wiederkommen. An diesem Tag gehen Sie bitte direkt mit Ihrem Kind auf die Station Kinderchirurgie A3. Folgen Sie dazu den grünen Fußabdrücken. 

Am Werktag vor der Operation informieren wir Sie telefonisch über die genaue Uhrzeit, zu der Sie mit Ihrem Kind auf unserer Station erwarten werden.
 

Telefonische Einbestellung
Montag bis Donnerstag: circa 15:00 Uhr
Freitag: circa 12:00 Uhr
 

Solllten wir Sie zu den oben genannten Uhrzeiten telefonisch nicht erreichen, hinterlassen wir Ihnen bei aktiver Mailbox eine Sprachnachricht. Bitte prüfen Sie daher bitte Ihre Mailbox regelmäßig auf neue Nachrichten.

Wenn uns eine falsche Telefonnummer vorliegt, oder Sie nach den genannten Uhrzeiten noch keinen Anruf erhalten haben, rufen Sie uns bitte an:

Montag bis Donnerstag: bis 15:30 Uhr 
Freitag: bis 12:00 Uhr 
Telefonnummer 06131 17-2034 (Oberarztsekretariat Kinderchirurgie) an.

Nach 16:00 Uhr (Montag bis Donnerstag) bzw. nach 12:00 Uhr (Freitag) erreichen Sie unsere Station A3 unter der Telefonnummer 06131 17-2507.
Unsere Stationsmitarbeiter:innen können in unserem Kliniksystem die Uhrzeit abrufen, zu der Sie mit Ihrem Kind auf der Station erwartet werden, und Ihnen diese mitteilen.  

Bitte beachten Sie:

  • Ihr Kind sollte in den 14 Tagen vor der ambulanten Operation gesund gewesen sein und darf in diesem Zeitraum nicht geimpft werden.
  • Sollten Sie den Termin nicht wahrnehmen können, oder sollte Ihr Kind akut erkranken (z.B. Fieber, Erkältung, Husten, Erbrechen, Durchfall, Hauterkrankungen im OP-Bereich), bitten wir Sie um telefonische Information unter:

    Telefonnummer 06131 17-2034 - Kinderchirurgie Oberarztsekretariat, oder 
    Telefonnummer 06131 17-7327 - Case Management, oder
    Telefonnummer 06131 17-2507 - Station A3 Kinderchirurgie (24/7)

Bitte melden Sie sich am OP-Tag zur vereinbarten Uhrzeit mit Ihrem Kind direkt am Stützpunkt der Kinderchirurgie (Gebäude 109, 2. OG, Station A3).

Am Stützpunkt der Kinderchirurgie werden Sie und Ihr Kind von unserem Pflegepersonal empfangen. Anschließend wird Ihr Kind für die Operation und den Transport in den OP-Saalbereich vorbereitet.

Sofern Sie im Vorgespräch mit dem Narkosearzt keine anderen Informationen erhalten haben, darf Ihr Kind bis 6 Stunden vor dem Eingriff feste Nahrung und bis zu 2 Stunden vorher klare Flüssigkeiten wie ungesüßten Tee oder Wasser zu sich nehmen. Bei Säuglingen ist sogar die Gabe von Muttermilch bis 4 Stunden vor dem Eingriff erlaubt. Wichtige Medikamente dürfen in der Regel noch kurz vor dem Eingriff mit einem Schluck Wasser eingenommen werden. Der Narkosearzt wird Sie im Vorgespräch hierüber genau informieren.

Es ist wichtig, dass Ihr Kind am Operationstag nüchtern in die Klinik kommt. Andernfalls  besteht die Gefahr, dass das Kind während der Narkoseeinleitung erbricht und der Magensaft in die Lunge gelangt, was zu einer ernsthaften Schädigung des Lungengewebes führen kann. 

Am Tag der Operation überzeugen wir uns noch einmal von der Operationsfähigkeit Ihres Kindes. Es wird dann in Ihrem Beisein für die Operation vorbereitet. Sollte die Verabreichung einer Spritze oder die Anlage eines Venenzugangs notwendig sein, wird dies im Operationssaal durchgeführt, wenn Ihr Kind durch Medikamenteneinwirkung schläft oder nach dem Anlegen eines betäubenden Pflasters schmerzfrei ist.

Selbstverständlich können Sie Ihr Kind bis zur Übergabe an das OP-Personal begleiten.

Die Reihenfolge der Operationen wird von medizinischen Notwendigkeiten bestimmt. In der Regel werden jüngere Kinder vor älteren Kindern behandelt, größere Eingriffe folgen kleineren Operationen und bestimmte Eingriffe werden aus hygienischen Gründen am Ende des Operationsprogramms durchgeführt.

Trotz sorgfältiger Planung kann es manchmal zu Terminverschiebungen kommen. Bitte richten Sie sich deshalb auf eventuelle Wartezeiten ein.

Der Kinderchirurg hat Sie im Vorgespräch über die ungefähre Dauer des geplanten Eingriffs informiert. Es gibt jedoch viele -  zumeist völlig harmlose - Gründe, warum sich ein operativer Eingriff auch sehr verzögern kann. Wir melden uns in jedem Fall, wenn der Eingriff beendet ist.

Sollten sich während der Operation wichtige Befunde ändern oder sollten gemeinsame Entscheidungen zu treffen sein, werden wir Sie auch während der Operation telefonisch informieren. Es ist daher nicht unbedingt erforderlich, dass Sie vor der Tür warten. Im Erdgeschoss des OP-Saalbereiches (Gebäude 102) befindet sich eine Cafeteria.

Nach Abschluss des Eingriffs wird der Operateur mit Ihnen über den Verlauf der Operation und die weiteren Maßnahmen sprechen.

In der Regel wird Ihr Kind zunächst in den Aufwachraum gebracht, wo Sie es so schnell wie möglich wiedersehen können.

Bei einem ambulanten Eingriff wird Ihr Kind nach einem Entlassungsgespräch mit dem Kinderchirurgen und bei entsprechendem Wohlbefinden direkt von unserer Station aus nach Hause entlassen. Sollte sich ein stationärer Aufenthalt anschließen, wird Ihr Kind nach einiger Zeit gemeinsam mit Ihnen aus dem Operationsgebäude auf die Station gebracht. Dort erhalten Sie alle weiteren Informationen.

Wir planen die Operation Ihres Kindes in unser OP-Tagesprogramm so ein, dass es nach aller Voraussicht nicht zu größeren Verzögerungen zwischen dem Eintreffen in der Klinik und dem Beginn der Operation kommt. Verzögerungen können sich durchaus aus anderen laufenden Operationen ergeben, aus unplanbaren Notfällen, die dann dringlich eingeschoben werden müssen.

Wir möchten Sie im Vorfeld um Ihr Verständnis bitten.

Die Narkose ist ein wichtiger Bestandteil operativer Behandlungen. Viele Menschen fürchten sich vor der Narkose sogar mehr als vor der Operation selbst. Doch das ist nicht notwendig. Natürlich birgt jeder medizinische Eingriff ein gewisses Risiko, so auch die Narkose. Wir tun jedoch alles, damit es Ihrem Kind während der Narkose gut geht. In unserer Klinik stehen rund um die Uhr speziell für die Anästhesie von Kindern ausgebildete Fachärzte zur Verfügung. Das Team der Kinderanästhesisten ist mit den Besonderheiten des kindlichen Körpers und der kindlichen Psyche vertraut.

Kinder ab einem Jahr erhalten vor dem eigentlichen Narkosebeginn eine sogenannte Prämedikation, d.h. ein Medikament, das Angst löst und die Situation nur eingeschränkt wahrnehmen lässt. Wenn Sie möchten, können Sie Ihr Kind selbstverständlich bis zur Übergabe an das Narkoseteam begleiten. Anschließend beginnt im Operationssaal, den Sie nicht betreten dürfen, die eigentliche Schmerz- und Bewusstseinsausschaltung.

Die Narkose kann über Gase zum Einatmen oder spritzbare Medikamente eingeleitet werden und die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung wird währenddessen kontinuierlich überwacht. Über die verschiedenen und in dem speziellen Fall erforderlichen Narkosemöglichkeiten werden Sie im Aufklärungsgespräch mit dem Anästhesisten informiert.

  • Aufwachen nach der Operation im Beisein der Eltern
    Nach dem Eingriff wird Ihr Kind zunächst noch einige Zeit im Aufwachraum unter Ihrer Obhut und der Aufsicht medizinischen Personals schlafen. Der Operateur wird Sie über den Verlauf der Operation informieren und Ihnen wichtige Verhaltenshinweise für die postoperative Phase geben. Anschließend wird Ihr Kind auf unserer Station überwacht und betreut, bis der Allgemeinzustand eine Entlassung erlaubt. Sollte aufgrund einer bestehenden Vorerkrankung oder nach großen operativen Eingriffen eine intensivere Nachbeobachtung erforderlich sein, wird Ihr Kind nach der Operation auf unsere interdisziplinäre Kinderintensivstation verlegt.
  • Vor der Entlassung
    Egal, ob Ihr Kind unter Vollnarkose oder mit einer örtlichen Narkose operiert wurde: Wir werden wir die Entlassungsfähigkeit Ihres Kindes nach individueller Prüfung durch den Kinderchirurgen bzw. den Operateur aussprechen. Zudem werden wir wichtige Verhaltenshinweise für die postoperative Phase mit Ihnen besprechen und Ihnen den vorläufigen Entlassbrief aushändigen. 

  • Nach der ambulanten Operation stellen wir Ihnen gerne auf unserer Station Wasser, Tee und Zwieback zur Verfügung. Für darüber hinausgehende Verpflegungswünsche bitten wir Sie, leichte Kost mitzubringen.
  • Ihr Kind sollte am Operationstag zu Hause Bettruhe einhalten.
  • Geben Sie ihm abends nur leichte Kost, z.B. etwas Tee, einen Zwieback oder ein Butterbrot. Am nächsten Morgen ist wieder eine normale Ernährung möglich.
  • In den ersten Tagen ist die Anwesenheit einer engen Bezugsperson für Ihr Kind wichtig.
  • Bitte stellen Sie Ihr Kind sofort beim Kinderarzt oder bei uns vor, wenn Probleme auftreten.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserem Merkblatt für Ambulante Operationen(PDF 123,9 KB), dass Sie hier herunterladen können.

Sollten zu Hause unerwartet Beschwerden wie Nachblutungen, starke Schwellungen oder Schmerzen im operierten Bereich auftreten oder Probleme mit dem Verband entstehen, wenden Sie sich bitte umgehend an uns über die Notaufnahme des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin - Telefonnummer 06131 17-2781. Die Notaufnahme ist täglich rund um die Uhr besetzt.

Mögliche Besonderheiten nach einer örtlichen Betäubung oder Narkose bespricht der Narkosearzt gesondert mit Ihnen.

Die erste Wundkontrolle erfolgt in der Regel durch Ihren Kinderarzt. Sollte jedoch ein Wiedervorstellungstermin geplant sein, haben wir dies mit Ihnen besprochen und im Arztbrief vermerkt.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Wenn Ihr Kind in der Nacht zuvor Fieber hatte, gehustet, geschnupft oder sich übergeben hat, muss es jetzt noch einmal ärztlich untersucht werden. Möglicherweise muss der Eingriff aufgrund der Symptome verschoben werden.

Bei akuten Erkrankungen wie z.B. Fieber, Erkältung, Husten, Erbrechen, Durchfall oder Hauterkrankungen im OP-Gebiet bitten wir Sie um eine zeitnahe telefonische Rücksprache mit unseren Ärzten.

Sie erreichen uns wie folgt: 
Telefonnummer 06131 17-2507 - Station Kinderchirurgie A3 (24/7), oder
Telefonnummer 06131 17-7327 - Case Management, oder
Telefonnummer 06131 17-2034 - Kinderchirurgie Oberarztsekretariat

Ansprechpartner Kinderchirurgie Station A3

Unser kinderchirurgisches Pflegeteam steht Ihnen gerne für Auskünfte zur Verfügung.
Sie erreichen unser Pflegeteam unter der Telefonnummer: 06131 17-2507.


Bitte beachten Sie, dass es in einer Akutklinik wie der Universitätsmedizin Mainz aufgrund unplanbarer Notfälle zu Verzögerungen und somit zu Wartezeiten oder kurzfristigen Terminabsagen kommen kann. Wir bitten Sie bereits jetzt um Ihr Verständnis.


Weitere Informationen

Befundanforderungen von mitbehandelnden Ärzten werden über unser Sekretariat abgewickelt.

Dafür ist eine Entbindung von der Schweigepflicht erforderlich.

Hierzu können Sie das folgende Formular verwenden, dass wir Ihnen hiermit gerne zur Verfügung stellen: Befundanforderung/Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht(PDF 292,4 KB).

Das Formular ist ausschließlich für Befundanforderungen von Behandlungen in der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie bestimmt.

Sie können die pdf-Datei in Adobe öffnen, am PC ausfüllen und unterzeichnen.

Senden Sie die Befundanforderung bitte an eine der folgenden Faxnummern:

Fax. 06131 17 -6636 oder
Fax. 06131 17-6523 oder
per Email

 

Die Entlassung erfolgt in der Regel am Nachmittag. Im Rahmen eines Abschlussgesprächs werden Sie noch einmal über die Untersuchungsbefunde informiert. Zudem erhalten Sie einen vorläufigen Arztbrief, den Sie Ihrem weiterbehandelnden Arzt vorlegen können. Der endgültige Arztbrief wird nach digitaler Unterschrift unserer Ärzte per Post an Sie und Ihren weiterbehandelnden Arzt versendet. Die Entlassungsplanung beginnt bereits während des Aufenthalts.

Für Rückfragen zum Entlassmanagement steht Ihnen unsere Station A3 unter der Telefonnummer 06131 17-2507 zur Verfügung:

Montag bis Freitag: 09:00 - 19:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 10:00 - 14:00 Uhr

Bitte halten Sie aus Datenschutzgründen Ihre Identifikationsnummer bereit, die Sie auf dem Entlassbrief finden.

Die Handhygiene - nicht nur die des Personals - ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen im Krankenhaus.

Wir bitten daher alle Patient:innen, Angehörigen und Besucher, durch sorgfältige Händedesinfektion zum Schutz aller beizutragen. Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände insbesondere vor und nach dem Betreten der Station.

Besucher werden außerdem gebeten, ausschließlich die vorgesehenen Besuchertoiletten der Station zu nutzen. Die Toiletten in den Patientenzimmern stehen ausschließlich unseren Patient:innen zur Verfügung.

Bei ansteckenden Erkrankungen Ihres Kindes erhalten Sie von uns eine gesonderte Hygieneanleitung. Wir bitten Sie, diese sorgfältig einzuhalten.

Während Ihres Aufenthalts haben Sie die Möglichkeit, gegen ein zusätzliches Entgelt sogenannte Wahlarztleistungen in Anspruch zu nehmen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Behandlung durch die ärztliche Leitung oder deren Stellvertretung
  • Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer
  • Unterbringung einer Begleitperson, sofern dies nicht medizinisch erforderlich ist und die räumlichen Kapazitäten es zulassen

    Ob eine medizinische Notwendigkeit für die Mitaufnahme einer Begleitperson besteht, entscheidet die zuständige Ärztin bzw. der zuständige Arzt.

Unterbringung
Wir bemühen uns, Ihre Wünsche - insbesondere nach einem Einzelzimmer - zu berücksichtigen. Bitte haben Sie Verständnis, dass dies aus organisatorischen und medizinischen Gründen nicht immer für die gesamte Dauer Ihres Aufenthalts gewährleistet werden kann. Die Zimmervergabe erfolgt unter Berücksichtigung medizinischer Erfordernisse. In bestimmten Fällen können Einzelzimmer beispielsweise besonders pflegebedürftigen Patient:innen vorbehalten sein.

Vereinbarung und Abrechnung
Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche zu Wahlleistungen möglichst frühzeitig mit. Wahlleistungen müssen vor Inanspruchnahme schriftlich mit der Universitätsmedizin Mainz vereinbart werden. Der entsprechende Aufnahmevertrag wird bereits bei der Aufnahme unterzeichnet. Mit Ihrer Unterschrift erklären Sie sich mit den Regelungen zu wahlärztlichen Leistungen sowie deren Abrechnung einverstanden.

Wir empfehlen Ihnen, keine Wertgegenstände mit in die Klinik zu bringen. Bitte lassen Sie größere Geldbeträge, Schmuck und andere Wertsachen nach Möglichkeit zu Hause. Für den Verlust von Wertgegenständen übernimmt die Universitätsmedizin Mainz keine Haftung.

Kleinere Wertgegenstände können Sie jedoch unter Vorlage Ihres Personalausweises nach vorheriger Terminabsprache zur sicheren Aufbewahrung abgeben: 

Gebäude 206 -  Finanzabteilung
1. Obergeschoss, Zimmer 1.015

Bitte beachten Sie, dass die Kapazitäten begrenzt sind. Größere Gegenstände, wie z.B. Laptops, können nicht zur Aufbewahrung angenommen werden. 

Zu den Kernaufgaben einer Universitätsklinik gehört die Ausbildung von medizinischem und pflegerischem Personal. Unsere Assistenzärzte in Facharztweiterbildung werden dabei stets von einem Facharzt (Stations-, Dienstoberarzt) betreut. Abhängig vom Ausbildungsstand führen diese unter Anleitung und Aufsicht auch aufwändigere Behandlungen (z.B. Operationen) auf Facharztniveau durch. Des Weiteren nehmen mitunter Studenten, Auszubildende und Praktikanten an den Untersuchungen teil oder führen diese durch. Auch werden in unserer Klinik fortlaufend verschiedene wissenschaftliche Studien durchgeführt, um die Behandlungsmöglichkeiten für erkrankte Kinder weiter zu verbessern. In diesen Fällen erhalten Sie gesonderte Informationen.