PJ in der Kinderchirurgie
Die Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie an der Universitätsmedizin Mainz ist die einzige universitäre Kinderchirurgie in Rheinland-Pfalz. Sie deckt das gesamte Spektrum der Kinderchirurgie ab, einschließlich der Kindertraumatologie. Als spezialisiertes Verbrennungszentrum übernimmt sie zudem die Versorgung von thermischen Verletzungen. Kinderurologische Eingriffe werden sowohl in der Kinderchirurgie, als auch in der Kinderurologie durchgeführt. Operationen aus den Bereichen Kinderneurochirurgie, Kinderorthopädie und Kinderherzchirurgie erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachabteilungen für Neurochirurgie, Orthopädie und Herzchirurgie.
PJ-Studierende nehmen täglich an der Frühbesprechung der Kinderchirurgie um 7:30 Uhr im Büro des Klinikdirektors (Geb. 109, 1. OG, Raum 1.215) sowie an der gemeinsamen Visite auf den Kinderintensivstationen teil.
Die Einteilung in die Bereiche
- OP
- Station
- Ambulanz/Sprechstunde
erfolgt größtenteils nach den persönlichen Interessen der Studierenden. Idealerweise organisieren sich die Studierenden eigenständig und verteilen sich auf die verschiedenen Bereiche.
Klinische Tätigkeiten
- Teilnahme an Operationen, mit Möglichkeit zum Einwaschen bei Interesse
- Mitarbeit in der Notfallversorgung in der Ambulanz
- Betreuung von Patientinnen und Patienten unter Anleitung
- Aufnahme stationärer Patientinnen und Patienten
Auf der Station übernehmen Studierende eigenständig Aufgaben:
- Betreuung eigener Patientinnen und Patienten
- Vorstellung in der Visite
- Durchführung von Untersuchungen und Maßnahmen (ggf. unter Anleitung)
- Verfassen von Arztbriefen
Dienste und Erreichbarkeit
- Teilnahme am Bereitschaftsdienst (auch am Wochenende) ist nach Absprache jederzeit möglich
- Eine studierende Person sollte stets über den PJ-Funk (7177) erreichbar sein
Zusätzliche Lernmöglichkeiten
Es besteht die Möglichkeit, im Simulationslabor der Kinderchirurgie auf der Station A3 praktische Fertigkeiten zu trainieren, darunter:
- chirurgische Techniken
- minimal-invasive Verfahren