Visual Universitätsmedizin Mainz

29. November 2016

Bessere Versorgungslage für Allergiker

Kick-Off-Veranstaltung des Allergie-Zentrums Rheinland-Pfalz

Anaphylaktische Reaktionen, Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten, Arzneimittelreaktionen, Asthma bronchiale, akute oder chronische Entzündungen der Nasenschleimhaut, Angioödeme und Urtikaria, Neurodermitis und Kontaktekzeme oder auch allergische Augenerkrankungen – allergische Krankheiten können verschiedene Organsysteme betreffen und sind äußerst komplex. Für den Behandlungserfolg ist daher eine interdisziplinäre Versorgung wichtig. Diese bietet das „Allergie-Zentrum Rheinland-Pfalz (AZ-RP)“, in welchem die Universitätsmedizin Mainz die Kompetenzen ihrer allergologisch tätigen Kliniken bündelt. Deren Experten geben ihr Wissen über die häufigsten allergischen Krankheitsbilder und darüber, welche neuen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten es für diese gibt, im Rahmen einer offiziellen Kick-Off-Veranstaltung am 30. November an Ärzte aller Fachrichtungen weiter.

Ziel des Profilzentrums „Allergie-Zentrum Rheinland-Pfalz (AZ-RP)“ ist es, Patienten, die unter schweren und komplexen allergischen Krankheiten leiden, eine integrierte, fachübergreifende Versorgungsstruktur anzubieten. Eine intensivierte Zusammenarbeit mit externen Partnern erweitert das hausintern gebildete Netzwerk der Universitätsmedizin Mainz. Dieses setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Hautklinik und Poliklinik, III. Medizinische Klinik und Poliklinik/Schwerpunkt Pneumologie, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, I. Medizinische Klinik und Poliklinik, Hals-, Nasen-, Ohren - Klinik und Poliklinik, Augenklinik und Poliklinik, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene (Abteilung Hygiene und Umweltmedizin), Institut für Immunologie, Institut für Translationale Immunologie und Institut für Molekulare Medizin. Kooperierende Mitglieder sind das Interdisziplinäre Zentrum Klinische Studien (IZKS) Mainz und das Mainz Center for Chemical Allergology (MCCA).

Weitere Zielsetzungen des AZ-RP bestehen darin, die klinische und experimentelle Forschung, die Translation und Innovation sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Ärzten und Angehörigen anderer Berufsgruppen beispielsweise durch interdisziplinäre Unterrichtsangebote, eine erweiterte Rotation von Weiterbildungsassistenten und neue Fortbildungsangebote weiterzuentwickeln und nachhaltig zu verbessern.

 

Weitere Informationen:
Im Rahmen seiner ersten interdisziplinären klinischen Fortbildungsveranstaltung „Neue Entwicklungen in der Allergologie“ (Pdf , 869,0 KB) stellt sich das Profilzentrum am Mittwoch, 30. November, von 16.00 Uhr bis 19.30 Uhr, einem interessierten Fachpublikum vor. Die Veranstaltung für Ärzte verschiedener Fachrichtungen findet im Hörsaal der Hautklinik (Gebäude 401H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) statt.

Gerne vermitteln wir Ihnen Interviewpartner!

 

Kontakt
Prof. Dr. med. Joachim Saloga,
Sprecher der Geschäftsführung des Allergie-Zentrum Rheinland-Pfalz (AZ-RP) und leitender Oberarzt an der Hautklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-3751, E-Mail:  joachim.saloga@unimedizin-mainz.de                                

Univ.-Prof. Dr. Roland Buhl,
Stellvertretender Sprecher des Allergie-Zentrum Rheinland-Pfalz (AZ-RP) und Leiter des Schwerpunktes Pneumologie an der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, Telefon 06131 17-7270, E-Mail:  roland.buhl@unimedizin-mainz.de

 

Pressekontakt
Barbara Reinke, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7428, Fax 06131  17-3496, E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de


Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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