Visual Universitätsmedizin Mainz

7. Oktober 2008

Marcus Schmidt erhält „Schmidt-Matthiesen-Preis“ der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe

Auszeichnung für hervorragende Forschungen auf dem Gebiet der gynäkologischen Onkologie geht an die Universitäts-Frauenklinik Mainz

Dr. Marcus Schmidt, Oberarzt an der Universitäts-Frauenklinik Mainz, hat den diesjährigen „Schmidt-Matthiesen-Preis“ der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe erhalten. Der Forschungspreis wird alle zwei Jahre vergeben. Verliehen wurde er im September im Rahmen des 57. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg.


Marcus Schmidt erhält den Preis für herausragende Forschungen auf dem Gebiet der gynäkologischen Onkologie: So konnte er kürzlich zeigen, dass ein bestimmtes Molekül – das so genannte epitheliale Zelladhäsionsmolekül – eine Bedeutung für die Prognose von Brustkrebspatientinnen hat. Es ist daher auch interessant als Angriffspunkt für eine zielgerichtete, antikörperbasierte Immuntherapie. Gemeinsam mit Forschungskollegen konnte Marcus Schmidt diese Ergebnisse zur prognostischen Bedeutung des epithelialen Zelladhäsionsmoleküls kürzlich in der Fachzeitschrift „Clinical Cancer Research“ veröffentlichen.