Visual Universitätsmedizin Mainz

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Weitere Informationen finden Sie zusätzlich auf der allgemeinen Homepage der Universitätsmedizin Mainz.

Mit freundlichen Grüßen

Univ.-Prof. Dr. med. Philipp Drees
Univ.-Prof. Dr. med. Erol Gercek

Erol Gercek ist neues Mitglied im Direktorium des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz

Neuer Inhaber der W3-Professur für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie soll Traumabehandlung und -forschung weiter stärken.

Prof. Dr. Erol Gercek hat den Ruf auf die W3-Professur für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie in der Universitätsmedizin Mainz angenommen und wird zum 1. Januar 2022 neues Direktoriumsmitglied des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU). Der 54-Jährige legt Wert auf moderne, schonende und minimal-invasive Behandlungsmethoden. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt in den Bereichen Wirbelsäulen- und Beckentraumatologie sowie Kinder- und Alterstraumatologie. Vor seinem Wechsel nach Mainz war Professor Gercek Direktor des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie und Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Helios Universitätsklinikums Wuppertal.

„Es freut mich sehr, mit Professor Gercek einen herausragenden Unfallchirurgen im Direktorium des ZOU begrüßen zu dürfen. Seine breitgefächerten Kompetenzen sind exzellente Voraussetzungen, um die so wichtige interdisziplinäre und integrative Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Universitätsmedizin Mainz weiter voranzutreiben, Netzwerkstrukturen zu intensivieren sowie als wichtiges klinisches und wissenschaftliches Bindeglied fungieren zu können“, betont der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer.

„Die erfolgreiche Berufung von Professor Gercek ist auch hinsichtlich der weiteren Stärkung unserer Forschungsschwerpunkte ein Gewinn. Seine besondere Expertise im Bereich Alterstraumatologie ist nicht nur für die klinische Versorgung zunehmend relevant, sondern perspektivisch auch hinsichtlich der Alternsforschung, die auch an der Universitätsmedizin Mainz immer stärker in den Blick rückt“, erläutert der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann.

„Ich freue mich sehr darauf, nun an der Universitätsmedizin Mainz zusammen mit Professor Drees das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie zu leiten und weiterzuentwickeln. Wir haben bereits in der Vergangenheit vertrauensvoll und erfolgreich als Doppelspitze zusammengearbeitet. Unter epidemiologischen Gesichtspunkten liegt mir die leitliniengerechte Therapieentwicklung besonders am Herzen. Zum Wohle meiner Patientinnen und Patienten habe ich großes Interesse daran, langfristige Abhängigkeiten von Hilfsmitteln und aufwändige Nachbehandlungen zu vermeiden. Auch die Leitung des überregionalen Traumazentrums zur Versorgung von Schwerstverletzten, die ich nun innehabe, ist eine sehr wichtige, spannende und entwicklungsfähige Aufgabe“, so Prof. Dr. Erol Gercek. Er ergänzt: „Insgesamt sind mir eine moderne, Weichteil-schonende Behandlung, Interdisziplinarität, translationale Forschung und eine innovative Lehre mit interprofessionellen Trainingsformaten wichtig.“

Zur Person Erol Gercek:

Der am 10. Februar 1967 im westfälischen Kamen geborene Prof. Dr. med. Erol Gercek, studierte von 1987 bis 1993 Humanmedizin an der Universität Gesamthochschule Essen. Er promovierte 1995 am Universitätsklinikum Essen und habilitierte im Jahr 2009 an der Universitätsmedizin Mainz. Nach seiner Approbation, AiP- und Assistenzarztzeit in Essen wechselte er 1997 an die Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Dort fungierte er von 2005 bis 2010 als Oberarzt. Am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Koblenz, einem akademischen Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Mainz, war er von 2010 bis 2018 als Klinikdirektor und Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie tätig. 2016 wurde er außerplanmäßiger Professor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zuletzt hatte er die Funktion Direktor und Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie mit Schwerpunkt spezielle Unfallchirurgie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal inne.

Prof. Dr. med. Erol Gercek ist engagiertes Mitglied in mehreren Fachgesellschaften und wirkt an der Erstellung medizinischer Leitlinien mit. Der vierfache Familienvater entspannt gerne beim Sport und ist seit vielen Jahren Mitglied der „Lotto-Elf“, einer Fußballmannschaft mit prominenten Weltmeistern, Europameistern und Deutschen Meistern, die zu Gunsten sozialer Zwecke in Rheinland-Pfalz spielt.

 

Bildunterschrift: Prof. Dr. Erol Gercek, ab 01.01.2022 neuer gleichgestellter Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz und neuer Inhaber der W3-Professur für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie;
Bildquelle: UM / Peter Pulkowski

 

Pressekontakt:
Dr. Tasso Enzweiler, Leiter Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,
 Telefon: 06131 17-7428, E-Mail: ✉  pr@unimedizin-mainz.de

Vorreiter in der Versorgung mit patienten-individuellem Gelenkersatz

Orthopädie der Universitätsmedizin Mainz setzt neue Maßstäbe bei Implantation von Knietotalendoprothesen – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa
Newsbild

Als Referenzzentrum für Kniegelenkendoprothesen (K-TEP) zählt das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU) der Universitätsmedizin Mainz zu den gefragtesten Spezialisten im Bereich des modernen Gelenkersatzes.

Das Team rund um Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Direktor des Zentrums, hat sich auf den Einsatz von individuell angepassten Kniegelenkendoprothesen spezialisiert. Keine andere Universitätsmedizin implantierte bisher so viele Individual-Knietotalendoprothesen – so die übereinstimmende Angabe verschiedener marktführender Hersteller-Firmen. Damit liegt die Universitätsmedizin Mainz aktuell auf Platz eins der meisten durchgeführten Implantationen von individuellen K-TEP an Universitätsklinika in Europa.

Diese zukunftsweisende Art der Implantation wird am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz bereits seit sechs Jahren praktiziert. Als Referenzzentrum für Kniegelenkendoprothesen verfügt das ZOU über ein umfangreiches und spezialisiertes Wissen im Hinblick auf die besonderen Anforderungen des modernen Gelenkersatzes. „Gerade für Menschen mittleren Alters, bei schweren Arthrosen oder bei einer außergewöhnlichen Anatomie spielen die patientenindividuellen K-TEP eine immer größer werdende Rolle“, betont der Direktor des ZOU, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees.

Anhand der im Vorfeld der Operation durchgeführten Computertomographie wird ein dreidimensionales Modell des zu versorgenden Kniegelenkes erstellt. Aus diesem Modell wird im Anschluss das patienten-individuelle Implantat angefertigt. Kürzere Operationen und knochenschonende Operationstechniken sowie die Berücksichtigung der individuellen Anatomie des Kniegelenkes ermöglichen eine frühere Belastung des operierten Gelenkes.

Die Patientinnen und Patienten werden aktiv in den gesamten Behandlungsprozess integriert. Das gilt auch für Nachversorgung und Genesung: Nahezu alle Betroffenen können bereits am Tag der Operation aufstehen. Verantwortlich dafür sind eine umfassende und kompetente Patientenbetreuung durch Schmerz- und Physiotherapie. Durch seine exzellente personelle als auch materielle Ausstattung ist es dem Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz möglich, die Qualität der operativen Versorgung und der Patientenversorgung auf einem herausragenden Niveau zu halten.

„Unser Ziel einer bestmöglichen Patientenversorgung hat bei uns stets allerhöchste Priorität“, sagt Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees. „Auch die Frage, ob jemand gesetzlich oder privat krankenversichert ist, spielt für uns keine Rolle: Wir behandeln all jene, die Hilfe brauchen.“

Kontakt:
 Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsmedizin Mainz,
 Telefon: 06131 17-7375, E-Mail: ✉  philipp.drees@unimedizin-mainz.de


Pressekontakt:
Dr. Tasso A. Enzweiler, Leiter Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,
 Telefon: 06131 17-7424, E-Mail: ✉  pr@unimedizin-mainz.de

Podcast mit Mainzer Sanitätshaus Lammert Scherer über Amputationen und Prothetik ist online!

Der neue Podcast "Rollstuhl, Orthese & Co." gewährt spannende Einblicke in die Branche und nimmt sich diesmal ausgiebig Zeit für das sensible Themenfeld Amputationen und Prothesenversorgung.
Auch Univ.- Prof DR. med. Dr. rer. nat Traub (Leiter der Tumororthopädie des ZOU) ist mit seinem Fachwissen in den Beiträgen involviert.
Weitere Informationen zu den Inhalten der 6 Folgen finden Sie hier. (Pdf , 215,3 KB)
Zusätzlich können Sie Informationen zum Gesundheitspodcast und weitere Termine unter www.sani-aktuell.de/podcast finden.

Beitrag im Magazin: Sanitätshaus aktuell!

Unter dem Titel "Prothetik: Für viele Patientinnen und Patienten fängt ein zweites Leben an" informieren Prof. Dr. Dr. Traub (Leiter der Tumororthopädie des ZOU) und Sascha Becker (Orthopädietechnikmeister) über die Möglichkeiten Patientinnen und Patienten Mobilität und Lebensqualität nach einer Amputation zu ermöglichen.
Beide Spezialisten stellen die Relevanz einer hohen Kompetenz und engen Zusammenarbeit für ein gutes Outcome in den Vordergrund. Zusätzlich wird eine neue Methode, die Versorgung mit einer Endo-Exo-Prothese vorgestellt.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier. (Pdf , 720,6 KB)

ZOU in der Zeitschrift: Zur Gesundheit (Ausgabe 02_2021_Wiesbaden)!

Unter dem Titel: "(Individueller) Gelenkersatz – mit
vereinten Kräften zu neuer Lebensqualität" werden die Versorgungsformen des Gelenkersatzes dargestellt.
Dabei werden auch die Möglichkeiten einer "maßgeschneiderten Knie-Totalendoprothese" näher erläutert.
Klicken Sie hier um den Beitrag lesen zu können.   (Pdf , 164,9 KB)

ZOU ist in der Sendung Doc Fischer des SWR vertreten!

Der Beitrag wird von Julia Fischer moderiert und befasst sich mit dem Thema Rückenleiden und Behandlungsmöglichkeiten ohne eine OP.

Klicken Sie hier um sich den Beitrag anzusehen (Ab Minute 17).

FOCUS-Siegel: 5 "TOP-Mediziner-Siegel" für Ärzte des ZOU!

Die Ärzte des ZOU erhielten die Auszeichnung „TOP Mediziner“ für folgende Fachbereiche:

- Handchirurgie
- Hüftchirurgie
- Unfallchirurgie
- Knochen und Weichteiltumoren
- Wirbelsäulenchirurgie

FOCUS-Gesundheit arbeitet in Kooperation mit dem Recherche-Institut Munich Inquire Media (MINQ) und empfiehlt seinen Lesern und Nutzern Ansprechpartner die auf ihrem Spezialgebiet führend sind. Das „TOP Mediziner-Siegel“ wird an führende Experten in Therapie und Diagnostik verliehen. Es werden fünf Bewertungsparameter (Ärztebewertungen, Patientenbewertungen, Publikationen, Zertifikate & Studien & ein Fragebogen) zur Bewertung der einzelnen Mediziner verwendet. Daraus resultierend veröffentlicht das Magazin jedes Jahr Listen der besten Ärzte, der einzelnen Fachgebiete.

Dies kann dem Patienten helfen, geprüfte und spezialisierte Ärzte zu finden, die auf seine Bedürfnisse eingehen können.