Stiftung Mainzer Herz veranstaltet Informationsabend
Zum aktuellen Stand im Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Die Stiftung Mainzer Herz veranstaltet am Freitag, den 8. Mai von 18.00 bis 21.00 Uhr im Hörsaal der Chirurgie, Gebäude 505, auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mainz an der Langenbeckstraße 1 einen öffentlichen Informationsabend zum Thema Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Stiftung Mainzer Herz unterstützt ausschließlich die 2. Medizinische Klinik in ihrem Bemühen die Gesundheitsversorgung im Bereich Herz-Kreislauf an der Universitätsmedizin Mainz zu verbessern. Mit den finanziellen Mitteln, die an diesem Abend durch Spenden eingenommen werden, kauft die Stiftung Mainzer Herz Gefriertruhen zur Lagerung von Probandenproben der Gutenberg-Herz-Studie „Prevent It“. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Prävention und Gesundheitsförderung der Region.
Professor Dr. Thomas Münzel wird im ersten Vortrag der Informationsveranstaltung seine Zwischenbilanz der ersten fünf Jahre seiner Zeit an der 2. Medizinischen Klinik vorstellen. Was waren die Ziele und was hat man von diesem ambitionierten Zielen letztendlich umsetzen können.
In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Mainzer Herz wird Landtagsvizepräsident und Minister A.D. Hans Artur Bauckhage anschließend die Stiftung Mainzer Herz und insbesondere ihre Ziele präsentieren.
Aufklärung durch Öffentlichkeitsarbeit ist für die Stiftung Mainzer Herz ein wichtiger Baustein in der Gesundheitsversorgung der Mainzer. Insofern spielt die enge Kooperation mit dem 1. FSV Mainz 05 in diesem Bereich eine herausragende Rolle. Der Fußballverein geht zusammen mit der 2. Medizinischen Klinik in die Offensive gegen den Brustschmerz und unterstützt diese darin, die Mainzer Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Der Marketingchef des 1. FSV Mainz 05, Dag Heydecker, wird die vielfältigen Kooperationen und Aktionen von Mainz 05 mit der 2. Medizinischen Klinik vorstellen und darlegen, weshalb sich die 05er in diesem Bereich maximal engagieren.
Eines der Leuchtturmprojekte der 2. Medizinischen Klinik ist die Gutenberg-Herz-Studie. Diese hat das Ziel, die Ursachen der Herzinfarktentwicklung in Mainz und den umliegenden Landkreisen bei insgesamt 17.000 Einwohnern zu identifizieren. Nachdem nunmehr mehr als 6.000 Probanden in der Studie eingeschlossen sind, wird der Initiator der Studie, Professor Dr. med. Stefan Blankenberg, die ersten Ergebnisse vorstellen
Einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung eines Herzinfarktes ist der Bluthochdruck. Bei der Diagnose bzw. Behandlung der Hochdruckerkrankung schneidet Deutschland jedoch weltweit gesehen mit am schlechtesten ab. Woran liegt das? Daran, dass wir Europameister im Übergewicht sind? Was gibt es für neue Erkenntnisse zur Entstehung des Bluthochdruckes und wie kann man ihn heute am besten behandeln. Zu diesem Thema wird Prof. Dr. Thomas Münzel die neuesten Erkenntnisse vorstellen.
Was man selber durch Sport tun kann, um Krankheiten wie Diabetes zu begegnen, wird im letzten Beitrag des Informationsabends an einem konkreten Krankheitsfall aufgezeigt.
Anschließend haben alle Zuhörer genügend Zeit, um sich mit Professor Blankenberg und Professor Münzel über herzkreislaufspezifische Fragen in einem persönlichen Gespräch zu informieren.
Stiftung Mainzer Herz
Die Stiftung Mainzer Herz hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Herzinfarkt und Frühstadien anderer Herz-Kreislauf-Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und effektiv zu bekämpfen, um so der prognostizierten Zunahme dieser Krankheiten entgegen zu wirken. Gegenwärtig erleiden jedes Jahr rund 300.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt, wovon ungefähr 65.000 Menschen daran sterben. Experten schätzen, dass sich diese Zahl bis zum Jahr 2025 verdoppeln wird.
Die im Jahr 2007 gegründete Stiftung hat den Zweck Forschung und Lehre zu fördern sowie die Patientenversorgung an der 2. Medizinischen Klinik kontinuierlich zu verbessern. Schwerpunkte der Stiftungsarbeit liegen in der Prävention (Vorsorge), der Diagnostik und Therapie des Herz-Kreislaufschocks, der Interventionellen Therapie der koronaren Herzerkrankung (KHK), der Diagnostik und interventionelle Therapie von Herzrhythmusstörungen und in der Therapie von peripheren Gefäßerkrankungen.
Weitere Informationen:
Dr. Renée Dillinger-Reiter, Pressestelle Universitätsmedizin
Tel. 06131 / 17 7424, Fax 06131 / 17 3496, E-Mail
Barbara Reinke, Büro Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel
II. Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz
Tel. 06131 / 17 6366, Fax 06131 / 17 5660, E-Mail
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