Die Rudolf Frey Lernklinik wurde durch den Fachbereichsrat mit der Entwicklung eines neuen Curriculums Humanmedizin beauftragt

Aufbauend auf der aktuellen Approbationsordnung und der zurzeit gültigen Studienordnung Humanmedizin an der Universitätsmedizin Mainz wurde zunächst ein Rahmenplan für die Erstellung von Modulen erarbeitet. Hierbei wurden folgende weitere Daten und Quellen genutzt:

  • Studienordnungen der Studiengänge Humanmedizin verschiedener deutscher Universitäten (Heidelberg, Münster, Berlin und Hamburg) 
  • Referentenentwurf der ÄApprO (Masterplan 2020) 
  • Diverse Publikationen des Wissenschaftsrats 

Kontakt

Sie erreichen das Team der Curriculums­entwicklung unter:

medcurriculum@uni-mainz.de 

Definition und Charakteristika Modul:

Studieninhalte und Unterrichtsveranstaltungen werden zu größeren, in sich abgeschlossenen und prüfbaren inhaltlichen Einheiten (Modulen) zusammengefasst, in denen bestimmte, zuvor definierte Kompetenzen zu erwerben sind. 

  • Entwicklung nur innerhalb der gültigen ÄApprO 
  • Fächerübergreifend, Organ- und/ oder Themen-zentriert 
  • Schaffung inhaltlicher Zusammenhänge, die über die Ebene einzelner Lehrveranstaltungen hinausgehen 
  • Vermeidung unnötiger inhaltlicher Redundanzen und Schaffung von Freiräumen für Anwendungs- und Wissenschaftsbezüge 
  • Horizontale und vertikale Integration als zentrales Element 
  • Vernetzung grundlagenwissenschaftlicher und klinisch-praktischer Lerninhalte 
  • Reduktion der auf eine monofachspezifische Vermittlung von Faktenwissen ausgerichteten Lehrveranstaltungen 
  • Longitudinaler Strang: Module sollten für mehrere Semester aufeinander aufbauend konzipiert werden 
  • Vorteile einer Modularisierung auch für Studiengangsorganisation und standortübergreifenden Transfer curricularer Konzepte

Die Planungen beinhalteten Details, wie die Transferierbarkeit an Regionalisierungsstandorte, die Zuordnungen von Lehrveranstaltungen und Lernzielen sowie Veranstaltungsformate und Berücksichtigung vorgegebener Unterrichtsstunden. 

Ziele der Modularisierung wurden wie folgt formuliert:

  • Nachhaltigkeit/ Zukunftssicherheit (Grundlage für neue ÄApprO) 
  • Lernspirale und "Z-Curriculum" innerhalb des klinischen Studienabschnitts 
  • Moderne didaktische Konzepte 
  • Synergien für verschiedene Standorte (Mainz-Trier-Koblenz) 
  • Vergleichbarkeit der Lehre 
  • Lernziele/ -Lernzielkatalog (vgl. jeweils aktuelle Version des NKLM) 
  • Prüfungen mit gemeinsamen Inhalten 
  • Prüfungsinhalte des GK berücksichtigen (Constructive Alignment) 
  • Übergeordnete Kompetenzen berücksichtigen (NKLM Kap. VIII) 
  • Berücksichtigung der Departmentstruktur der UM 
  • Die Planungen beinhalteten ebenfalls eine Entwicklung eines Rahmenstundenplans 

Vorläufig abschließende Definition der Module


Arbeitsschritte und Inhalte der Curriculumentwicklung

Weitere bereits erfolgte Arbeitsschritte

  • Die fakultätseigene Lernzieldatenbank wurde gemeinsam mit der Lehrverantwortlichen vervollständigt und fortlaufend aktualisiert. 
  • Der NKLM wurde in eine eigene besser lesbare Struktur überführt. Dies ermöglicht eine einfachere Nutzung innerhalb der Arbeitsgruppen für die Modulentwicklung. 
  • Der NKLM wurde in Bezug auf longitudinale bzw. übergeordnete Lernziele analysiert, um diese in die Module zu integrieren. 

Es wurden zwei Pilotmodule für den Beginn der detaillierten Entwicklung und Analyse der bestmöglichen Vorgehensweise bestimmt. 

Die Arbeitsgruppe für das erste Pilotmodul „M2 - Nervensystem und Psyche“ hat ihre Arbeiten bereits aufgenommen und trifft sich in 14-tägigem Abstand. 

Steuerungsgruppen der gesamten Curriculumentwicklung

Das Team der Curriculumsentwicklung

  • PD Dr. med. Nadine Dreimüller, MME 
  • Marie Rogge 
  • Dr. med. Thomas-Friedrich Griemert  
  • Dr. med. Holger Buggenhagen, MME 
  • Jannik Bastian Büllesbach 
  • Benedikt Fangmeier 
  • Malte Tobias Menold 
  • Elisa Wagner 
Sie erreichen uns unter:
 
medcurriculum@uni-mainz.de