Visual Universitätsmedizin Mainz

Station 5

Herzlich Willkommen auf der Webseite der Station 5!

In unserem störungsspezifischen Psychotherapieprogramm bieten wir eine schematherapeutisch orientierte Behandlung für Betroffene mit Borderline-Störung, Traumafolgestörungen, anderen Persönlichkeitsstörungen, depressiven Störungen sowie Angst- und Zwangsstörungen an.

Wenn Sie Interesse an einer Aufnahme in unser Psychotherapieprogramm haben, melden Sie sich bitte unter folgender Telefonnummer für ein Vorgespräch an: 06131 17-3141. Eine Therapeutin ruft Sie dann für ein telefonisches oder persönliches Vorgespräch zurück, um mit Ihnen zu besprechen, ob eine Behandlung im Therapieprogramm indiziert ist und welche Voraussetzungen und Behandlungsalternativen es gibt. Auch bei Fragen können Sie uns gerne anrufen! Eine Beschreibung unseres Therapieansatzes finden Sie weiter unten.

Ihr Team der Station 5

Team der Station 5:

 

Hauke Wiegand, MD/PhD, Oberarzt (Leitung)

Henrike Bartsch-Rehn, Gesundheits- und Krankenpflegerin, pflegerische Stationsleitung

Dr. med. Hannah Arnold, Stationsärztin

Dr. med. Anke Thümler, Stationsärztin

Katharina Klabunde, M.Sc. Psych., Psychologin

Vanessa Pantle, M.Sc. Psych., Psychologin

Lisa Wiedenmann, Dipl. Psych., Psychologin

Alice Zobel, M.Sc. Psych., Psychologische Psychotherapeutin in Ausbildung (PPiA)

Die Station 5 ist eine offene gemischtgeschlechtliche Psychotherapie-Station mit 18 Betten (überwiegend Zweibettzimmer, für Wahlleistungspatienten steht ein Einzelzimmer zur Verfügung). Hauptsächlich werden hier Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen und/oder Traumafolgestörungen, depressiven Störungen sowie Angst- und Zwangsstörungen behandelt.

Der individuelle und störungsspezifische Gesamtbehandlungsplan legt einen besonderen Schwerpunkt auf die emotionsfokussierte psychotherapeutische Behandlung.

Das Therapieprogramm basiert vorwiegend auf einem schematherapeutischen Gesamtbehandlungsplan (nach J. E. Young), integriert sind jedoch auch dialektisch-behaviorale Elemente (DBT nach M. Linehan) und andere emotionsfokussierte Ansätze, wie das Training emotionaler Kompetenzen (Berking), die der Verbesserung der Emotionsregulation dienen. Ziel ist es, die überdauernden dysfunktionalen Bewältigungsmuster (Vermeidung, Unterwerfung, Überkompensation), die zur Blockierung wichtiger Lebensziele führen und psychische Störungen aufrechterhalten, abzubauen. Zudem sollen die in der Biographie erlittenen emotionalen Verletzungen und maladaptiven Schemata durch emotional-korrigierende Erfahrungen verbessert und Achtsamkeits-, Selbstwahrnehmungs-, Stresstoleranz- und Selbstfürsorge- sowie Selbsttröstungsstrategien aufgebaut werden.

Die begleitende Pharmakotherapie wird nach ausführlicher organischer Diagnostik auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft durchgeführt und durch die Möglichkeit der Messung von Medikamentenspiegeln (Therapeutisches Drug Monitoring – TDM) individuell angepasst und optimiert.

Die Aufnahme erfolgt nur nach einem persönlichen oder telefonischen Vorgespräch elektiv über unsere Warteliste.

Die stationäre Behandlungsdauer beträgt in der Regel ca. 8 Wochen, die bei guter Response/Fortschritten auf maximal 10-12 Wochen verlängert werden kann.

Wie auch in anderen Kliniken, die spezielle Behandlungsprogramme anbieten, kann es auch in unserer Klink zu Wartezeiten kommen. Bitte beachten Sie auch, dass akute Krisensituationen z.B. mit Suizidalität nicht auf unserer Psychotherapiestation behandelt werden.