Visual Universitätsmedizin Mainz

AG Müller

AG Translationale Psychiatrie

Leitung

Univ.-Prof. Dr. med. Müller
Univ.-Prof. Dr. med. Marianne Müller
Funktionen: Leitung AG Translationale Psychiatrie
Qualifikationen: Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

06131/21349 (Büro); 06131/39-21345
marianne.mueller@unimedizin-mainz.de
Weitere Informationen

Adresse des Labors:

Sektion Translationale Psychiatrie
Focus Translationale Neurowissenschaften (FTN)
Hanns-Dieter-Hüsch Weg 19
55128 Mainz

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Herr Dr. med. J. Engelmann
  • Herr Dr. med. David Herzog (MD/PhD-Stipendiat der Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed))  daherzog@uni-mainz.de
  • Frau Jennifer Klüpfel, M.A.
  • Frau Marija Milic PhD
  • Herr Alexander Stern (Doktorand Medizin)
  • Frau Giulia Treccani, PhD

Interesse an Mitarbeit bei uns im Labor? Informationen finden Sie hier.

Ziel der AG Translationale Psychiatrie ist es, durch eine bestmögliche Übersetzung klinisch relevanter Fragestellungen in entsprechende tierexperimentelle Modelle der Grundlagenforschung langfristig zur Entwicklung verbesserter, idealerweise kausaler Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit psychischen Erkrankungen beizutragen. 

In einem interdisziplinären Team aus Ärzten und Naturwissenschaftlern untersuchen wir die komplexe Interaktion zwischen der Entstehung depressiver Erkrankungen, dem Einfluss von Stress als einem bekannten Risikofaktor für die Entwicklung psychischer Erkrankungen und den molekularen Mechanismen einer wirksamen antidepressiven Behandlung. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit den neurobiologischen Grundlagen individueller Stressempfindlichkeit, und hier insbesondere mit der Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegenüber Stressbelastung (Warum entwickelt der eine in zeitlichem Zusammenhang mit einer starken Stressbelastung eine psychische Erkrankung, der andere hingegen nicht?) Darüber hinaus untersuchen wir, welche molekularen Mechanismen den interindividuellen Unterschieden im Ansprechen auf eine antidepressive Therapie zu Grunde liegen (Warum spricht ein Patient auf eine bestimmte antidepressive Substanz an und wird gesund, ein anderer mit vergleichbaren Krankheitssymptomen hingegen nicht? Welche Prädiktoren können ein Ansprechen auf die Behandlung vorhersagen?).

Schwerpunkte

Kooperationen

National

  • Amparo Acker-Palmer, Goethe-Universität Frankfurt
  • Elisabeth Binder, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München
  • Theo Rein, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München
  • Marco Rust, Institut für Physiologische Chemie, Philipps-Universität Marburg
  • Chris Turck, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München

International

  • Claude Brodski, Ben-Gurion University of the Negev - Faculty of Health Sciences , Beer Sheva, Israel
  • Donald B. DeFranco, PhD, Department of Pharmacology and Chemical Biology, University of Pittsburgh School of Medicine
  • Casper Hoogenraad, Molecular Neuroscience, University of Utrecht
  • Dick F. Swaab, Netherlands Institute for Neuroscience, Amsterdam

Drittmittelförderung

Sonderforschungsbereich 1193 („Neurobiology of Resilience to stress-related mental dysfunction: from understanding mechanisms to promoting prevention"): Leiterin von zwei Teilprojekten:

  • A03 (zusammen mit A. Acker-Palmer, Goethe-Universität Frankfurt): Neuronal actin dynamics shaping resilience: the role of the novel actin-interacting protein ‘downregulated in renal cancer’ (DDR1)
  • Z02 (zusammen mit Beat Lutz, Universität Mainz): Modelling individual differences in response to stress in mice: an approach to identify neuro-biological mechanisms underlying resilience