Herzlich Willkommen auf der Homepage des CTH!

Das integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum ‚Centrum für Thrombose und Hämostase‘ (CTH) erforscht die Ursachen und Krankheitsmechanismen von Thrombose- und Blutgerinnungserkrankungen. Ziel ist, Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen stetig zu verbessern und wirksame Prophylaxe-Maßnahmen zu entwickeln. Hierfür arbeiten Forscherinnen und Forscher der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung eng und interdisziplinär zusammen. Gleichzeitig werden am CTH Gesundheitszentrum Patientinnen und Patienten mit Thrombose-/Hämostase-Erkrankungen behandelt. Forschung und Behandlung sind auf diese Weise unmittelbar miteinander verknüpft.

Gegründet wurde das CTH 2010 im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten nationalen Programms „Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren (IFB)“. Innerhalb dieser Förderzeit (2010-2021) hat sich das CTH nachhaltig zu einem international renommierten Forschungszentrum etabliert, in dem exzellente interdisziplinäre Spitzenforschung mit direkter Patientenversorgung im Bereich Thrombose/Hämostase vereint sind und sich attraktive Karrierewege an der Schnittstelle von Wissenschaft und Klinik etabliert haben.

Im Namen des ganzen CTH laden wir Sie herzlich ein, sich hier über die verschiedenen Aufgaben und Projekte zu informieren.

Ihre
Prof. Dr. med. Stavros Konstantinides (Ärztlicher Direktor CTH)
Prof. Dr. med. Wolfram Ruf (Wissenschaftlicher Direktor CTH)
Dr. Jana Grünewald (Geschäftsführerin CTH)
 

Geschäftsführendes Direktorium  (v.l.n.r. Prof. Ruf, Prof. Konstantinides, Dr. Grünewald)

Gezielte Behandlung der akuten Lungenembolie

Eine internationale Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Stavros Konstantinides, Ärztlicher Direktor des CTHs, zeigt: Risikopatient:innen mit akuter Lungenembolie profitieren von einer ultraschallgestützten, katheterbasierten Therapie. Dabei wird ein thrombolytisches Medikament direkt in die Lungenarterien verabreicht. Gegenüber Standard-Blutverdünnung sank Sterblichkeit oder lebensbedrohlicher Kreislaufeinbruch um 61 Prozent. Ergebnisse erschienen im New England Journal of Medicine (März 2026). Zur Pressemitteilung.

curATime erhält erneut Förderung

Der Zukunftscluster curATime von TRON gGmbH, Universitätsmedizin Mainz und DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt für eine zweite Förderphase gefördert. Ziel ist die Entwicklung innovativer Präventions- und Therapielösungen für kardiovaskuläre Erkrankungen. Für die dreijährige Umsetzungsphase erhält der Cluster insgesamt 15 Millionen Euro Förderung. (Feb. 2026). Zur Pressemitteilung.

curATime ist BMBF Zukunftscluster

Das gemeinsam von der TRON gGmbH, der Universitätsmedizin Mainz und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelte Clusterkonzept curATime – „Cluster für Atherothrombose und Individualisierte Medizin“ gehört zu den Zukunftsclustern der „Clusters4Future“-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Für die erste, dreijährige Umsetzungsphase erhält curATime eine Fördersumme von insgesamt 15 Millionen Euro. (Juli 2022) Zur Pressemitteilung