Visual Universitätsmedizin Mainz

Weiterbildender Masterstudiengang Medizinethik –
Zielgruppen und Zulassungsvoraussetzungen

Zielgruppen des weiterbildenden Masterstudiengangs „Medizinethik“ sind Personen, die in ihrer täglichen Arbeit mit Fragen der Medizinethik konfrontiert sind. Der Studiengang ist berufsbegleitend und richtet sich insbesondere an Personen, die im Gesundheitswesen tätig sind. Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss (mind. BA- Niveau), z.B. der Medizin, Rechtswissenschaften, Pflegewissenschaften, Psychologie, Theologie und Erfahrungen in der Berufspraxis im Gesundheitswesen. Der Masterstudiengang steht auch Studierenden offen, die sich aufgrund ihrer langjährigen, einschlägigen berufliche Erfahrung (mind. 3 Jahre) in Bereichen der Medizinethik weiterqualifizieren wollen.

 

Näheres regelt die Prüfungsordnung.

Das Weiterbildungsprogramm soll diesen Studierenden also nicht den Ersteinstieg in eine berufliche Tätigkeit eröffnen, sondern eine weiterführende Qualifikation in Bezug auf ihr Berufsfeld vermitteln. Diese Weiterbildungsmöglichkeit parallel zur Berufstätigkeit wahrzunehmen, eröffnet die Fernlehre.

Sowohl die Ausrichtung des Studiengangs, die Studienstruktur, der didaktische Aufbau, die Studieninhalte als auch die Qualitätssicherung und die Ressourcen des weiterbildenden Studiengangs „Medizinethik“ sind auf die praxisorientierte Vermittlung medizinethischer Kenntnisse für Berufstätige im medizinischen Bereich angelegt. Der Master-Studiengang wird als stärker anwendungsorientiert eingestuft. Bei den Studierenden des weiterbildenden Masterstudiengangs „Medizinethik“ wird es sich im Regelfall um Berufstätige in einem medizinischen oder medizinnahen Bereich handeln, die das weiterführende Studium bereits aus berufspraktischen Interessen aufnehmen. Das Studienangebot soll die jeweiligen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten der Studierenden entsprechend um die Dimension der angewandten Ethik ergänzen und zwar vorrangig mit dem Ziel der Aneignung des philosophischen Reflexions-, Kritik- und Argumentationspotentials. Dies inkludiert insbesondere die Vermittlung medizinethischer Frage- und Problematisierungskompetenz.

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Neben einem qualitativen Auswahlverfahren (siehe Bewerbungsformalitäten) werden die Anmeldungen in der Reihenfolge des Posteingangs berücksichtigt.