Prof. Dr. phil. Werner F. Kümmel (pensioniert)

Prof. Dr. phil. Kümmel (pensioniert)
Funktionen: Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+49 (0) 6131 17-9512
+49 (0) 6131 17-9479
wekuemme@uni-mainz.de

Lebenslauf

  • 1936 geboren in Zürich
  • Studium der Geschichte, Musikwissenschaft, Klassischen Philologie und Philosophie in Marburg, Kiel und Göttingen
  • gesamter Lebenslauf

Forschungsschwerpunkte

  • Edition der Tagebücher Samuel Thomas (von) Soemmerrings (DFG-Projekt; Bearbeiter: Dr. Franz Dumont)
  • Die Bedeutung des Arztes für das Verhältnis zwischen Christen und Juden in Spätmittelalter und Früher Neuzeit
  • Alexander von Humboldt und das Gelbfieber
  • Medizinhistoriker im Dritten Reich

Publikationen

  • Paul Diepgen als „Senior“ seines Faches nach 1945. In: Medizinhistorisches Journal 49 (2014), S. 10-44.

  • “Kriegspest”. Mainz im Winter 1813/14. In: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde, N. F. 72 (2014), S. 133-155.
  • “Afflicted by God”. Ernst v. Düring and Endemic Syphilis in Anatolia around the Year 1900. Ebd., S. 257-267.
  • „Ethnology and Dermatology“. Lorenz Rigler and Alfred Marchionini in Turkey (1842-56 and 1938-48 respectively). In: Health, Culture and the Human Body. Epidemiology, Ethics and History of Medicine, Perspectives from Turkey and Central Europe. Hrsg. von İlhan İlkılıç, Hakan Ertin, Rainer Brömer, Hajo Zeeb. Istanbul 2014, S. 217-228.
  • Gesundheit, Krankheit und die Macht der Musik im Licht der Geschichte. In: Musikphysiologie und Musikermedizin 17 (2010), S. 42-52.
  • Jüdische Ärzte in Deutschland – mit besonderer Berücksichtigung der Beispiele Mainz und Wiesbaden. In: Innere Räume – äußere Zäune: Jüdischer Alltag im Rheingebiet im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit. Hrsg. Von Ludolf Pelizäus. Mainz 2010, S. 153-172. (=Sonderheft der Mainzer Geschichtsblätter, hrsg. vom Verein für Sozialgeschichte Mainz e. V.)
  • Revolution als "Fieber": Variationen eines Vergleichs. In: Klaus Hentschel (Hrsg): Analogien in Naturwissenschaften, Medizin und Technik. Halle/S., Stuttgart 2010, S. 419- 438 (=Acta Historica Leopoldina Nr. 56).
  • „Der vernünftig rathende und glücklich curirende Medicus“: Andreas Elias von Büchner (1701-1769) in Halle und die medizinische Aufklärung. In: Parerga - Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte. In memoriam Horst Rudolf Abe. Hrsg. von Jürgen Kiefer. Erfurt 2007, S. 93-112 (=Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt, Sonderschriften, Bd. 37).
  • „Das hertz ich weck der unsern und die feind erschreck“. Zur psychologischen Funktion militärischer Musik in der Frühen Neuzeit. In: „Mars und die Musen“. Das Wechselspiel von Militär, Krieg und Kunst in der Frühen Neuzeit. Hrsg. Von Jutta Nowosadtko und Matthias Rogg unter Mitarbeit von Sascha Möbius. Berlin 2008, S. 303-321.
  • Wer bei wem? Christen und Juden, Patienten und Ärzte in vormoderner Zeit. In: Concertino. Ensemble aus Kultur- und Medizingeschichte. Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Gerhard Aumüller. Hrsg. von Kornelia Grundmann und Irmtraut Sahmland. Marburg 2008, S. 125-137.
  • „Mit der Schlange von Epidaurus spielen“: Schiller und die Medizin. In: Vitalprinzip Akademie. Festgabe der Akademie der gemeinnützigen Wissenschaften zu Erfurt zur 450-Jahrfeier der Friedrich Schiller Universität Jena. Hrsg. vom Präsidium der Akademie. Erfurt 2008, S. 17-39.
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