Visual Universitätsmedizin Mainz

Weiterentwicklung der transdiagnostischen psychodynamischen Online-Selbsthilfe „Kraft der eigenen Emotionen nutzen“ (KEN-Online)

Leitung

Dr. biol. hom. Dipl. Psych. Rüdiger Zwerenz

Mitarbeiter*innen

M. Sc. (Psych.) Knut Schumach (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)
B. Sc. (Psych. cand.) Felix Kann (Wissenschaftliche Hilfskraft)
B. Sc. (Psych.) Laura Klein (Wissenschaftliche Hilfskraft)
B. Sc. (Psych.) Silja Klein (Wissenschaftliche Hilfskraft)
B. Sc. (Psych.) Adina Kreis (Wissenschaftliche Hilfskraft)
B. Sc. (Psych.) Dirk Riedinger (Wissenschaftliche Hilfskraft)

Forschungsgegenstand

Emotionen beeinflussen unser Erleben und Verhalten. Dabei sind sie ein wesentlicher Leitfaden bei der Entscheidungsfindung und können helfen Bedürfnisse offen zu kommunizieren. Unterdrückte Emotionen können wiederum körperlich und seelisch zu einer Vielzahl von Problemen führen, weshalb das Wahrnehmen, Erkennen der Bedeutung und Kommunizieren von Emotionen bei psychischen Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt. Das Online-Selbsthilfeprogramm „Kraft der eigenen Emotionen nutzen“ (KEN) setzt genau an dieser Stelle an. Es wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin der Universitätsmedizin Mainz auf Basis des erfolgreichen, amerikanischen Selbsthilfebuchs von J. Frederick mit dem Titel „Living like you mean it“ entwickelt, um Teilnehmenden den Umgang mit den eigenen Emotionen im Rahmen einer psychischen Erkrankung zu erleichtern. Mit Hilfe des Online-Selbsthilfeprogramms lernen die Teilnehmenden ihre Emotionen besser kennen, erfahren wo sie herkommen und wie sie diese ihren Mitmenschen adäquat kommunizieren können.

Ziel des laufenden Projekts ist die Weiterentwicklung des bereits bestehenden Online-Selbsthilfeprogramms KEN-Online. Hierbei steht vor allem die Verbesserung der Nutzungsfreundlichkeit im Vordergrund. Durch eine inhaltliche und designorientierte Überarbeitung soll das Programm ansprechender gestaltet sowie die Bedienung erleichtert werden. Der Entwicklungsprozess stützt sich dabei auf regelmäßige wissenschaftliche Befragungen zur allgemeinen Einstellung der Teilnehmenden gegenüber Online-Interventionen und der Teilnahmebereitschaft an KEN-Online als blended-treatment Ansatz in der stationären und teilstationären Psychotherapie.

Laufzeit: laufend

Förderung: Eigenmittel

Projektlink: https://ken.unimedizin-mainz.de

Publikationen:

  • Becker, J., Zwerenz, R., Johansson, R., Frederick, R. J., Andersson, G., & Beutel, M. E. (2016). Using a transdiagnostic, psychodynamic online self-help intervention to maintain inpatient psychosomatic treatment effects: Study protocol of a feasibility study. Internet Interventions, 5, 30-35. www.sciencedirect.com/science/article/pii/S221478291630032X.
  • Zwerenz, R., Becker, J., Johansson, R., Frederick, R. J., Andersson, G., & Beutel, M.E. (2017). Transdiagnostic, Psychodynamic Web-Based Self-Help Intervention Following Inpatient Psychotherapy: Results of a Feasibility Study and Randomized Controlled Trial. JMIR Mental Health. (4):e41. doi: 10.2196/mental.7889.
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