Gutenberg Post COVID-Studie (GPC)
Forschungsgegenstand
Die Gutenberg Post COVID-Studie (GPC) untersucht die Spätsymptome nach einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion, das sogenannte „Long COVID-Syndrom“, und dessen mögliche gesundheitliche und sozioökonomische Auswirkungen, mit dem Ziel ein tiefergehendes Verständnis zu erhalten. Es werden ca. 600 Personen untersucht, bei denen mindestens sechs Monate vor Studieneinschluss eine bestätigte SARS-CoV-2 Infektion vorlag. Es erfolgen umfassende körperliche und psychologische Untersuchungen. Nach einer detaillierten Screening Untersuchung werden Teilnehmende ggf. für eine vertiefende fachärztliche Untersuchung zur weiterführenden Diagnostik unter anderem in die Ambulanz der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie überwiesen. Ein Teil der Teilnehmenden wird über die populationsbasierten Gutenberg COVID-19 Studie (GCS) rekrutiert, sodass umfangreiche Vordaten zur Verfügung stehen. Die anderen Teilnehmenden sind Personen, die auf Grund einer COVID-19 Erkrankung an der Universitätsmedizin Mainz stationär behandelt wurden. Das Projekt ist interdisziplinär angelegt, sodass eine systemmedizinische Betrachtung der Teilnehmenden möglich ist und umfassende Daten zu möglichen Symptomen und Erkrankungen ausgewertet werden können. Mit dieser Studie wird die Entwicklung einer Diagnose und Therapie in Bezug auf das Long COVID Syndrom unterstützt.
Förderung: Die Studie wird finanziert durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz.