REPAIN-Studie – Repetitive negative thinking in Pain

Aktuelles

Aktuell suchen wir für unseren Studienteil "Testung zum Umgang mit Schmerz" Personen (18 - 75 J.) mit chronischen Schmerzen des Bewegungsapparats, die seit mindestens 3 Monaten bestehen und für die keine klare körperliche Ursache gefunden wurde. Als Kontrollgruppe suchen wir außerdem Personen (18 - 75 J.) ohne chronische Schmerzerkrankung. Interessierte Personen können sich über unser Online-Kontaktformular melden.

Die REPAIN-Studie auf einen Blick

Die REPAIN-Studie untersucht, welche Rolle wiederkehrend negative Gedanken bei der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen spielen. Hierzu werden Personen mit und ohne chronische Schmerzen psychologischen und physiologischen Untersuchungen sowie Lernexperimenten mit individuell angepassten Schmerzreizen unterzogen.

Ziel ist es, die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen und langfristig gezielte therapeutische Ansätze für chronische Schmerzen zu entwickeln.

Leitung:
Julian Reichert (M. Sc.)

Mitarbeiter*innen:

Franziska Schumacher (Doktorandin)
Magdalena Damrath (Doktorandin)
Mona Mokhbersabet (Doktorandin)

 

Forschungsgegenstand der Repain-Studie

Worum geht es in der REPAIN-Studie?

Chronische Schmerzen entstehen nicht ausschließlich durch körperliche Ursachen. Auch Gedanken, Erwartungen und emotionale Prozesse beeinflussen, wie Schmerzen wahrgenommen und verarbeitet werden.
In der REPAIN-Studie (Repetitive Negative Thinking in Pain) untersuchen wir, welche Rolle wiederkehrend negative Gedanken bei der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen spielen.

Ziel der Studie

Ziel der Studie ist es, die zugrunde liegenden kognitiven, emotionalen und physiologischen Mechanismen besser zu verstehen. Langfristig sollen die Ergebnisse dazu beitragen, individuelle Risikoprofile für chronische Schmerzen zu identifizieren und zielgerichtete therapeutische Ansätze zu entwickeln.

Wie wird untersucht?

Personen mit und ohne chronische Schmerzen nehmen an verschiedenen psychologischen und physiologischen Untersuchungen teil. Dazu gehören:

  • Lernexperimente mit individuell angepassten Schmerzreizen
    (Druckreize an den Unterschenkeln, elektrische Reize an den Zeigefingern)
  • Untersuchung von Schmerzerwartungen, Schmerzempfindlichkeit und Inhibitionsfähigkeit
  • Fragebögen und Interviews zur Erfassung individueller Denk- und Symptommuster

Wer führt die Studie durch?

Die Studie wird von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz in Kooperation mit dem Center for Neuroplasticity and Pain (CNAP) der Universität Aalborg (Dänemark) durchgeführt.

Aktuelles: Psychophysiologische Studie

Wer kann teilnehmen?

Aktuell suchen wir für unseren Studienteil "Testung zum Umgang mit Schmerz" Personen (18 - 75 J.) mit chronischen Schmerzen des Bewegungsapparats, die seit mindestens 3 Monaten bestehen und für die keine klare körperliche Ursache gefunden wurde.
Als Kontrollgruppe suchen wir außerdem Personen (18 - 75 J.) ohne chronische Schmerzerkrankung.

 

Was bedeutet die Teilnahme?

  • Anmeldung über unsere Website
  • Einmaliges Telefonat zur Terminvereinbarung und kurzen Vorabklärung, Dauer: ca. 10 Minuten
  • Ausfüllen von Online-Fragebögen
  • Einmalige Testung im Pain-Lab der Universitätsmedizin Mainz: ca. 2 Stunden
  • Während der Testung im Lab werden verschiedene Untersuchungen zur Schmerzwahrnehmung sowie zur Reaktionsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit durchgeführt. Dabei kommen Druckreize am Unterschenkel sowie elektrische Reize am Zeigefinger zum Einsatz.
  • Aufwandsentschädigung von 60 Euro

 

Interesse?

Interessierte können sich über das Online-Kontaktformular auf unserer Website bei uns melden. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung, um einen Termin zu vereinbaren.

Online-Kontaktformular​​​​


Autor: Julian Reichert, M.Sc.

Zuletzt aktualisiert: 01. Februar 2026