REPAIN-Studie – Repetitive negative thinking in Pain
Aktuelles
Derzeit suchen wir für unsere Pilotstudie freiwillige Teilnehmer*Innen im Alter von 18 bis 65 Jahren, die nicht an chronischen Schmerzen leiden. Interessierte Personen können sich über unser Online-Kontaktformular melden.
Die REPAIN-Studie auf einen Blick
Die REPAIN-Studie untersucht, welche Rolle wiederkehrend negative Gedanken bei der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen spielen. Hierzu werden Personen mit und ohne chronische Schmerzen psychologischen und physiologischen Untersuchungen sowie Lernexperimenten mit individuell angepassten Schmerzreizen unterzogen.
Ziel ist es, die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen und langfristig gezielte therapeutische Ansätze für chronische Schmerzen zu entwickeln.
Leitung:
Julian Reichert (M. Sc.)
Mitarbeiter*innen:
Magdalena Damrath (Doktorandin)
Mona Mokhbersabet (Doktorandin)
Forschungsgegenstand der Repain-Studie
Worum geht es in der REPAIN-Studie?
Chronische Schmerzen entstehen nicht ausschließlich durch körperliche Ursachen. Auch Gedanken, Erwartungen und emotionale Prozesse beeinflussen, wie Schmerzen wahrgenommen und verarbeitet werden.
In der REPAIN-Studie (Repetitive Negative Thinking in Pain) untersuchen wir, welche Rolle wiederkehrend negative Gedanken bei der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen spielen.
Ziel der Studie
Ziel der Studie ist es, die zugrunde liegenden kognitiven, emotionalen und physiologischen Mechanismen besser zu verstehen. Langfristig sollen die Ergebnisse dazu beitragen, individuelle Risikoprofile für chronische Schmerzen zu identifizieren und zielgerichtete therapeutische Ansätze zu entwickeln.
Wie wird untersucht?
Personen mit und ohne chronische Schmerzen nehmen an verschiedenen psychologischen und physiologischen Untersuchungen teil. Dazu gehören:
- Lernexperimente mit individuell angepassten Schmerzreizen
(Druckreize an den Unterschenkeln, elektrische Reize an den Zeigefingern) - Untersuchung von Schmerzerwartungen, Schmerzempfindlichkeit und Inhibitionsfähigkeit
- Fragebögen und Interviews zur Erfassung individueller Denk- und Symptommuster
Wer führt die Studie durch?
Die Studie wird von der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz in Kooperation mit dem Center for Neuroplasticity and Pain (CNAP) der Universität Aalborg (Dänemark) durchgeführt.
Aktuelles: Pilotstudie
Wer kann teilnehmen?
Aktuell suchen wir für unsere Pilotstudie Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren, die nicht an chronischen Schmerzen leiden.
Was bedeutet die Teilnahme?
- Einmalige Testung im Pain-Lab der Universitätsmedizin Mainz
- Dauer: ca. 45 Minuten
- Durchführung verschiedener Tests mit individuell angepassten Druck- und elektrischen Reizen
- Ausfüllen von Online-Fragebögen
- Aufwandsentschädigung: 15 €
Interesse?
Interessierte können sich über das Online-Kontaktformular bei uns melden. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung, um einen Termin zu vereinbaren.
Autor: Julian Reichert, M.Sc.
Zuletzt aktualisiert: 01. Februar 2026